Schlagwort-Archiv: Zucchini

Das große Mampfen #2

Ab und an wird der Drang zu groß für andere zu kochen… dann werden Einladungen verteilt (das geht schnell) und Termine gewälzt (das zieht sich i.d.R.). Gestern war’s soweit. Die Küche übte sich im Nicht-so-weit-spucken. Puh. Zwischendurch war ich ja schon ein paarmal dabei mich zu fragen, warum ich das gleich noch mal machen wollte. Nach einem aber wirklich lustigen Abend inkl. gelungenem Essen, weiß ich, diesen Vorbereitungsstress werd‘ ich mir mal wieder geben 😀

Unbedingt essenswert und überhaupt nicht kompliziert in der Zubereitung stand der Abend im Zeichen der indischen Küche… also zumindest was das Hauptgericht betrifft.

**Tandoori-Hühnchen mit Gurken-Raita und selbstgemachten Naan**

Der/die/das Raita gab’s ja schon mal hier bei mir (und seit dem ja sowieso noch viel öfter)… -> Klick zum Rezept

Das Naan-Rezept gibt’s beim chefkoch.de.
Es kamen bei der angegebenen Menge ca. 10 Fladen raus, die ich in’ner großen Pfanne zubereitet habe (mit Öl). Das Brot gab’s vor einer Weile schon mal mit der Lieblingsschwester zusammen gebastelt. Eine hat die Pfanne überwacht, die andere den Teig gerollt. Weswegen ich ja ein wenig Bammel hatte, dass das alleine zu stressig werden würde. Klappt aber prima… Während die eine Seite des Fladens in der Pfanne fertig wird, lässt sich prima der nächste vorrollen. Und die Zeit das Brot zuzubereiten ist fast auf die Minute die, die das Tandoori-Hühnchen im Backofen braucht. (War beim großen Schlemmen aber nicht so wichtig. Ich brauchte mein Brot schon vorher fertig… Das Dilemma mit dem Warmhalten – weil der Ofen wurde ja später noch für das Huhn gebraucht – hab ich dann mit’nem großen Teller in Alufolie eingeschlagen unter zwei dicken Wolldecken verpackt gelöst. So war’s dann auch nach einer Stunde noch schön warm und megalecker 🙂

Die Lieblingszeitschrift sponserte das Tandoori-Hühnchen. Öhm… also das Rezept. Lässt sich auch prima vorbereiten und erst zu gegebener Zeit in den Ofen schieben.

Der Einkaufszettel (für 4 Personen)
600 g Hähnchenbrustfilet
Sazl, Pfeffer
4 kleine Zucchini
3 EL Tandoori-Paste
150 g Naturjoghurt
2 EL Öl
Die Zubereitung:

1) Das Fleisch, abgebraust und trocken getupft, in mundgerechte Würfel gewürfelt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Die Zucchini, gewaschen und geputzt, in Scheiben schneiden. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

2) Tandoori-Paste mit Joghurt und Öl verrühren und mit Fleisch und Zucchinischeiben in einer Auflaufform mixen.

3) Für ca. 20 bis 30 Minuten ab in den Ofen (gelegentlich mal umrühren) und fertig ist das ganze schon…

’nen Nachtisch gab’s selbstverständlich auch noch. Der war allerdings so schnell weg… da gibt’s leider kein Foto [naja… die Fotos da oben sind auch bei früheren Ausprobierversuchen entstanden], aber wie so’n Muffin aussieht, weiß man ja. Die gab’s also… gereicht zum Kaffee (bzw. Espresso) danach. Sehr lecker. Achso… **Apfel-Muffins** waren’s. Das Rezept hatte ich vom chefkoch.de abgewandelt. Da kommt der Teig genauso raus, wie ich das gern mag: Sehr fluffig. Statt der im Rezept angegebenen 150 g Holunderbeeren hab ich 150 g geriebenen Apfel unter den Teig gehoben. Mjom.

Gemüse-Curry-Hähnchen

Aaaaaahhhhhh. Irgendwie rast die Zeit aber im Moment so was von dahin. Die To-Do-Liste wird immer länger und wo die Erholungsphasen zwischengeschoben werden sollen, versuche ich noch rauszufinden. Ich wüsste zu gern, wie ich das schon wieder angestellt habe. Essen muss der Mensch aber. Deswegen gab’s wenigstens mal ein zwischengeschobenes Küchenexperiment. Das wurde dann aber auch gleich noch mal verschoben, weil die Sache mit dem rituellen Vorherabwasch motivativ einfach nicht mit anderen diversen das-würde-ich-aber-auch-gern-machen-Sachen vereinbar war…

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hab’s geschafft, dass die Küche diese Woche schon mal dieses superleckere Gemüse-Curry-Hähnchen ausgespuckt hat:*
Gemüse-Curry-Hähnchen

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Mozzarella-Frikadellen

Die Küche hatte ja schon ein Weilchen nichts mehr ausgespuckt. Nachdem heute ein zeitiger Feierabend anstand und hinzukam, dass ich ab morgen zwei Wochen frei habe, war es an der Zeit mir mal wieder etwas Leckeres zu gönnen…

Das Rezept steuerte die mittlerweile bekannte Zeitschrift bei. Die Auswahl wurde durch ein paar kleine Kerne mit Geschichte in meinem Küchenschrank beeinflusst. Dieser beherbergte nämlich seit kurz nach Neubeginn des Jahres ein paar Pinienkerne in sich, die seitdem auf ihren großen Auftritt warteten. Heute durften sie endlich. Und während ich sie knackte, war ich eigentlich überzeugt, dass ich das nie nie wieder auf mich nehmen würde. Aber nachdem ich zwanzig Minuten lang pulte und mich dabei unglaublich entspannte, werde ich mir im Winter wohl doch wieder einen laut vor sich hin knackenden Pinienzapfen in Heizungsnähe stellen, um dieses Erlebnis doch noch einmal mitzumachen 🙂 Seit vorhin bin ich allerdings auch restlos davon überzeugt, dass zu kaufende Pinienkerne jeden einzelnen Cent wert sind!

Pinienkerne

vorher

Pinienkerne

nachher

Schließlich spuckte die Küche aber heute folgendes aus:
Mozarella-Frikadellen

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Orientalische Hackpfanne

Es war mal wieder Zeit für was Gehacktes. Naja und nachdem mich schon wieder so eine böse, böse Zeitschrift angegrinst hatte (diesmal waren es die Erdbeeren, die mich zum Kauf verführten), hat sie mir auch gleich das passende Experiment zur Verfügung gestellt: Orientalische Hackpfanne. Sehr, sehr, sehr […] lecker. Und falls mal wieder jemand einfach so nur Hackfleischbällchen haben mag… Diese Kombination mit Zimt in Erdnussöl gebraten ist zum Niederknien. Oberlecker!

Heute spuckte die Küche also folgendes aus: 
Orientalische Hackpfanne

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