Schlagwort-Archiv: vegetarisch

Eingelegter Reizker *schmatz*

Mjam. Ich werd wohl dem frühen Vogel am Sonntag folgen und mich noch einmal auf die Suche nach Familie von und zu Edel-Reizker machen, um noch ein bisschen Vorrat von diesen leckeren eingelegten Gesellen anzulegen.

Vor zwei Wochen hatte ich mich ja schon auf den Weg gemacht, um die erste Pilzbeute zu erlegen und dabei kamen dann auch zwei klitzekleine süße Gläser eingelegte Reizker raus, die ich gestern dann endlich vertilgen konnte. Also ein Glas davon. Zwei wären ja… huihuihui regelrechte Völlerei gewesen 🙂

eingelegter Reizker auf Brot

Ein wenig skeptisch war ich ja schon… weil ich nicht wusste, ob da überhaupt drauf stehe, auf eingelegtes Pilzfleisch. Aber es war echt lecker. Deshalb gibt’s jetzt hier fix das Rezept.
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Spargelmeditation

Hach, um so einen entspannten Samstag noch entspannter zu machen, einfach mal Spargel schälen und Butter flocken… 🙂

Um dieses Gemüse habe ich lange einen Bogen gemacht… Sowohl beim Selbstzubereiten als auch beim Bestellen in Restaurants. So richtig konnte ich diesem langen glibbrigen Etwas nix abgewinnen. Da ich aber unbedingt mal so’ne Sauce Hollandaise (à la Katja) selber machen wollte, konnte ich ja auch gleich noch mal probieren, ob sich was mit meiner Einstellung zum langen glibbrigen Etwas geändert hat…

Und… Jaaaaaaaa. Boah. Spargel mit 1 1/2 EL Olivenöl, ein bisschen Salz und Pfeffer drüber gestreut in Alufolie eingerollt für 45 Minuten bei 160 °C bei Umluft in den Ofen gepackt… Leggor. [Hallo liebe Restaurantköche, was habt ihr denn bitte immer mit diesem Gemüse angestellt? Ts.] Hm. Mjam. Und dann noch diese Sauce Hollandaise dazu… Obaleggor. Naja und das eigentliche Highlight des gesamten Arrangements: Selbstgeernteter Pflücksalat 😀 *schmatz*

Spargelgenuss

Projekt Gänseblümchen

Mit dem Gedanken diese so einfachen und dennoch schönen Blümchen mal auf ihre kulinarischen Qualitäten zu prüfen habe ich ja schon lange gespielt in diesem Jahr. Heute war’s so weit! Und bloß gut, dass ich die heute morgen beim Unkrautzuppeln auch gleich noch zur Seite gepackt hatte – denn sonst hätte das weltbeste Hausmeisterehepaar in ihrem Innenhofgartenwuselwahn die doch glatt mit weggewuselt 🙂

Das Rezept fürs erste Ausprobieren stellte der Chefkoch. Statt Crème fraîche hab ich Sauerrahm genommen. Naja und statt des Spritzers Limettensaft gab’s halt einen von der Zitrone.

Die Küche spuckte also heute mal wieder fröhlich vor sich hin:

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Lecker war’s für den ersten Versuch. Geschmacklich irgendwie ganz anders als man bei den süßen Blümchen erwarten würde. Recht kräftig. Passend zum Knoblauch und Quark Frischkäse. Irgendwie. So richtig greifen kann ich den Geschmack noch nicht. Da wird sicherlich noch ein bisschen rumexperimentiert. 🙂

Das Fenchelexperiment…

Der Fenchel und ich sind heute sehr gute Freunde geworden!

Nachdem wir es zumindest in Teeform eh schon immer waren, schlich ich ja schon ein Weilchen beim Biobauern meines Vertrauens um ihn herum. Am Freitag geschah dann endlich der beherzte Griff in den Fenchelkorb und zusammen mit einer Stange Lauch und ein paar Kartoffeln sollte er Einzug in meine Küche halten.

Heute wagte ich mich nach meinem Gang zur Wahlurne auch an einen kleinen Küchenspuk. Gab’s so ja schon lang nicht mehr. Mit einem Grinsen im Gesicht schnibbelte ich alle Zutaten zurecht und experimentierte drauf los. Während ich noch suchte, ob’s bei der Fenchelzubereitung was zu beachten gäbe, fand ich übrigens ein anderes sehr vielversprechendes Rezept mit so’nem Fenchel… nachdem das heute wirklich sehr, sehr lecker geworden ist, wird das demnächst auch mal nachgekocht!

Meine Küche spuckte für heute aber ersteinmal… Kartoffel-Fenchel-Lauch-Auflauf:
Kartoffel-Fenchel-Lauch-Auflauf
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Rübenauflauf

Och… und dann davon noch’n bissgen. Mh… und das könnt ja sicher auch noch passen. Ach Mensch… Meerrettich? Rin damit.

– Der Rezepteumel ohne Rezept in der Küche… Ich. Heute. *wuaaaah* –

So tatsächlich von Anfang bis Ende ganz ohne Vorgabe (also bis auf die Packungsangaben von den Schnetzeln und der Marinade…). Bin mächtig stolz auf mich. Ich war danach aber auch mächtig geschlaucht. Das Herzhibbeln… ob’s wohl auch schmecken wird… Puh. 🙂

Rübenauflauf

Es hat geschmeckt und es passte auch alles zusammen. Nur bei diesen Sojaschnetzeln bin ich mir noch nicht so sicher, ob das jetzt wirklich lecker ist oder nicht.
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