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Der letzte Tag *schanüff*

Der letzte Tag begrüßt mich mit strahlendem Sonnenschein. Die Woche verging wie im Flug. Hachz.

Schön ausgeschlafen geht es nun wirklich zum letzten Mal in die Käserei. Heute in den Ladenbereich. Ein wenig wehmütig schiele ich in die angrenzenden Räume zur Herstellung. Das hatte schon mächtig Spaß gemacht und hätte ich mir auch noch ein paar Tage mehr vorstellen können. Die herzliche Begrüßung durch Jehona lässt mich aber ganz schnell in den Verkaufsräumen wohl fühlen. Also lerne ich schon wieder eine Menge: Käse (gerade) schneiden, Käse verpacken, die Waage und Kasse bedienen. Scheinbar ist es ein ungeschriebenes Gesetz für Kunden im Pulk aufzutreten. Als die erste Menge hereinströmt, schiebe ich ein wenig Panik – ich versteh die doch nicht… und vermutlich auch umgekehrt… Aber die Arbeitsteilung ist bald perfekt – Jehona bedient, ich wiege ab und packe ein. So vergehen auch diese Stunden viel zu schnell.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause mache ich mich auf den Weg zur Bergbahnstation. Andreas vom Tourismusbüro hat mir für meinen letzten Nachmittag noch ein Rad beim NTC Sport besorgt. Ein wenig skeptisch besteige ich den Lift. In Tigignas beschließe ich doch noch bis Somtgant hochzufahren und die komplette Tour nach unten zu machen. Als ich mich in 2128 m Höhe aufs Rad schwinge, frage ich mich allerdings, was mich da weiter unten geritten hat. Huch, ist das steil. Ich trete die vermutlich langsamste Abfahrt des Veloverleihs an. Allerdings fasse ich langsam Mut und beginne mir und den Bremsen zu vertrauen, so dass ich ab Tigignas volle Fahrt hinab den Wind um die Nase genießen kann. Das nächste Mal werde ich mich wohl doch auf eines der Funrollgeräte trauen 🙂

Die Sonne lacht weiterhin und ich beschließe doch noch der Baselgia Son Martegn, von der Angelika am ersten Tag so sehr geschwärmt hat, einen Besuch abzustatten. Wenn Savognin schon drei Kirchen hat, kann ich ja auch mal in einer drin gewesen sein.
Plötzlich umgibt mich Stille und mir wird bewusst, wie laut es mit Fahrtwind um den Ohren und den rauschenden Bach auf dem Weg zur Kirche war. Ich bestaune das beeindruckende Deckengemälde und lasse mich von der Stille einhüllen.

Irgendwie geht heute alles schneller als von mir eingeplant, so bleibt mir noch etwas Zeit bis zu meinem letzten Abendessen im Hotel und ich entschließe mich, den Hotelpool inklusive Sonnenwiese zu nutzen. Mit Handtuch und Buch bewaffnet, trete ich mein Sonnenbad an. Mit dem beeindruckenden Piz Mitgel im Hintergrund lasse ich es mir gut gehen und die letzten Tage noch einmal Revue passieren…

Starren auf Bergwände

Ich wache auf und es regnet… Na, ob das heute mit der Wildbeobachtung was wird? Vorsichtshalber gehe ich aber erst einmal zum vereinbarten Treffpunkt mit Sep-Antona. Der Regen regnet und der Nebel hängt in den Bergen. Kurzerhand wird umdisponiert und wir schauen uns fürs erste einen Film über das „Steinwild in wilden Steinen“ an. Nun will ich natürlich auch eins in Natura sehen. Die Tour wird in der Hoffnung, dass sich der Nebel verzieht, auf 12 Uhr verlegt.

Die Zeit bis dahin nutze ich um ein paar Souvenirs zu erstehen und doch noch die ein oder andere Ansichtskarte in die Heimat zu schicken. Der Regenwolken verziehen sich und dann geht’s tatsächlich los. Als kleine Gruppe von Beobachtungshungrigen steigen wir in den Bus und fahren ins Val d’Err. Unter der Leitung von Sep-Antona stiefeln wir los und erfahren nicht nur jede Menge über das Wild in den Bergen, sondern auch über die ein oder andere Pflanze am Wegesrand. So komme ich doch noch zu einer kleinen Chrütliwanderung inklusive, die das Tourismusbüro in Savognin eigentlich noch mal gesondert anbietet und mich ja auch gereizt hätte – auf der anderen Seite muss ich mir ja auch noch was für meinen nächsten Besuch hier aufheben. 🙂
Nicht lange nach unserem Start soll es schon das erste in den Bergen zu sehen geben. Ein verlassener Adlerhorst und dann tatsächlich auch schon die ersten Gämsen. Ich starre auf den Berg und sehe erst einmal nichts. Man sagt mir zwar, ich könne es mit bloßem Auge sehen, aber irgendwie… nix. Als Sep-Antona das Fernrohr eingestellt hat, habe ich sie endlich auch im Blickfeld. [Ich würde an dieser Stelle ja gern ein Foto einschieben… aber das würde genau so viel zeigen, wie ich ohne Fernrohr gesehen habe…]

Es geht weiter in Richtung Alp d’Err, wo wir hoffen, noch etwas Rotwild beobachten zu können. Unterwegs gibt es weitere Pflanzenkunde, jede Menge vorbeihuschender Murmeltier zu sehen und schließlich auch die Kühe der Alp d’Err, die dort vor Ort für selbstgemachten Käse, Rahm und Butter sorgen. Mit einem Glas frischer Buttermilch in der Hand kann ich mir nun in aller Ruhe durch das Fernrohr eine Gruppe Gras futterndes Rotwild anschauen. Sehr beeindruckend.

Als der Wind immer kälter wird und es abzusehen ist, dass noch einmal Regen aufkommen wird, machen wir uns auf den Weg in Tal zurück. Mutter Natur wartet noch einmal richtig auf und breitet vor uns ein Meer an Blüten aus. Da fällt es schwer den Blick auf den kleinen Trampelpfad zu richten…

Wuah… und dann, kurz bevor wir wieder am Bus ankommen, können wir tatsächlich noch einen Blick auf einen kleinen Steinbock werfen. Ganz winzig zwar nur durch das Fernrohr, aber da springt er tatsächlich durch die Felsen. Somit kann es mit jeder Menge toller Eindrücke zurück nach Savognin gehen… Ich schlemme mich noch durch mein Abendmenü und registriere so langsam, dass mir schon mein letzter Tag hier bevorsteht…

Pitschnass durchs Surses

Args… Das mit dem Wetter hätte ich nicht schreiben dürfen…

Als ich am Donnerstagmorgen das Hotel verlasse, steht Philippe vom Geissenhof Poltera schon da… der Regen begrüßt mich aber auch. Allerdings nicht sehr doll und so geht’s los zur Hofbesichtigung. Als erstes stehen die kleinen Ziegen auf dem Programm. Die sind gar nicht so klein wie gedacht und brauchen ein bisschen bis sie von ihrer kleinen Anhöhe nach unten gespurtet kommen. Was sie dann aber auch geschlossen tun. Schwups ist Philippe von einer Traube kleiner, frecher Gesellen umschlossen und ich schließlich auch.
Dann geht’s rauf zur Alp Surnegn der Familie, wo der Rest der Ziegen den Sommer verbringt. Nach Gehör finden wir sie schlussendlich auch, kommen aber nicht so recht an sie ran, weil es regnet und die Damen nicht nass werden wollen, weshalb sie sich lieber unter den Büschen am Berg verstecken. So genieße ich die Landschaft, lasse mir von Philippe noch ein wenig den Ablauf des Sommers für die Ziegen erklären (in ein paar Wochen wird’s Herrenbesuch geben und nach Rassen getrennt, wird die warme Sommerluft für das ein oder andere Techtelmechtel sorgen…) und den Melkstand zeigen. Schon machen wir uns wieder auf den Weg zum Hof und damit ich auch noch ein paar große Ziegen ganz nah zu Gesicht bekomme, besuchen wir noch die Seniorenresidenz des Hofs, wo die alten Ladies (und ein paar ältere Herren), für die der Aufstieg auf die Alp zu anstrengend wäre, ihren Sommer genießen können.

Noch eine Runde über den Hof zeigt mir die große Halle, in der das im Sommer gehauene Gras gelagert wird. Da muss aber jede Menge geheut werden, damit die voll wird. Da es immer noch regnet, steht kein Heuen auf meinem Programm und ich kann keinen Beitrag leisten, um die Halle voller zu bekommen. So überlegen wir bei einer gemütlichen Mittagspause im Hause Poltera, wie ich den Nachmittag gestalten könnte. Mama Poltera bietet mir an, mich auf die Alp Flix zu fahren, womit ich meinen vorgeschlagenen Programmpunkt vom ersten Tag noch nachholen kann. Bis es soweit ist, wird aber die Mittagsruhe genossen und ich erfahre ganz nebenbei noch die Entstehungsgeschichte des Geissenhofs und wie aus nur vier Ziegen eine recht erfolgreiche Zucht geworden ist, die in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut werden soll. Ich bin beeindruckt und fasziniert und nachdem ich dann den Mund irgendwann auch wieder schließen kann, fahren wir los zur Alp Flix. Vorher muss ich natürlich noch ein Glas Ziegenmilch probieren… Kalt, gar nicht mal unlecker!

Auf der Alp Flix ausgesetzt, überlegt sich tatsächlich die Sonne noch einmal raus zu kommen und so mache ich mich nach ausführlichem Schauen und Staunen (Also, jeder, der mal hier in die Gegend kommt, muss da unbedingt hoch! Landschaftlich unglaublich schön! Aber was sollte man auch anderes erwarten vom höchsten Hochmoor Europas 🙂 ) zu Fuß auf den Weg nach Savognin. Der Weg führt mich noch mal an der Alp Surnegn vorbei und ich hoffe darauf, vielleicht noch einen Blick auf die Ziegen im Melkstand erhaschen zu können. Aber ich war wohl zu schnell und die Ziegen doch noch nicht im Melkstand angekommen. Von den Anhöhen her höre ich die Rufe der Hirten. Ich marschiere weiter. Während ich noch grübele, doch wieder zurück zu gehen, um auf die Ziegen zu warten, huscht plötzlich ganz flink ein Murmeltier hundert Meter vor mir über den Weg. Noch ärgere ich mich, dass ich es nicht richtig gesehen habe, dann entdecke ich es am Wegesrand und sehe, wie noch ein zweites dazukommt. Also versuche ich mich leise zu nähern, um sie auch richtig vor die Linse zu bekommen. Und tatsächlich schaffe ich es… Zum Abschied grinst eines mich noch mal frech aus dem Eingang seines Baues an und schon ist es wieder verschwunden.

Der Regen kommt wieder auf und ich beschließe, mal ganz fix wieder nach Savognin zu gelangen. Pünktlich vor meiner Nase fährt mir in Varvadal der Bus weg und ein letztes Stück Weg durch den Regen steht mir bevor. Mehr geraten denn gewusst, erreiche ich pitschnass und abenteuerlich über die Wiesen Savognin. Was freue ich mich nun auf mein Bett. Vorher aber noch schnell unter die heiße Dusche gesprungen und das Abendessen im Hotel Piz Mitgel genossen… und das ist heute besonders lecker. Jeden Donnerstag wird dort ein superleckeres Dessertbuffet aufgefahren. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst schlemmen soll. Pappsatt versinke ich in den Kissen und bin dann doch ein wenig froh, dass die Wildbeobachtungstour auf Grund des Wetters nicht schon 6 Uhr, sondern erst gegen 8 Uhr starten soll…

Auge in Auge mit der Kuh

Kurz vor drei klingelt der Wecker. Nicht meiner… aber ich höre, wie Monika und Stephan sich auf den Weg machen, die Kühe einzutreiben. Ich döse noch ein wenig vor mich hin und kann mich dann tatsächlich dazu aufraffen, kurz nach vier den Stall zu betreten. Was die beiden 90 Tage im Jahr schaffen, werd ich ja wohl mal so halbwegs einen Tag hinbekommen können. 🙂

Schon werden die ersten der 109 Kühe eingelassen und das Melken kann beginnen. Immer 10 Kühe auf einmal werden in den Melkstand eingelassen und dann beginnt die 11malige Prozedur mit anmelken, Euter säubern und schließlich melken. Am Anfang noch etwas befremdlich und mit Berührungsängsten verbunden, hab ich zumindest den Dreh mit dem Säubern und der Melkmaschine bald raus. Beim Anmelken stell ich mich recht dämlich an und überlass das lieber schnell wieder den Profis. Immer wieder zwischendurch bekomme ich eine kleine Einweisung in Kuhtheorie. Ich lerne die verschiedenen Eigenarten (und Macken) der verschiedenen Arten kennen, wie die Kühe auf die Alp kommen, wie man zumindest theoretisch an Hand des Euters erkennen könnte, wenn die Kuh krank ist und noch viele Sachen mehr, auf die beim Umgang mit der Kuh geachtet werden sollte. Irgendwann schwirrt mir der Kopf – und ich glaube, es liegt nicht daran, dass ich so zeitig aufgestanden bin.

Eine kurze Pause gibt es gegen 6 Uhr… da wird die bereits gewonnene Milch ins Tal zur Käserei gelassen. Klar, dass ich den Hebel umlegen darf. Ich muss mich allerdings beeilen, denn der Tank ist randvoll und draußen stehen noch ein paar Kühe, die auch ihre Milch loswerden wollen. Also einmal Bergwasser abgestellt, das durch die Leitung läuft während keine Milch fließt, und dann den Hebel umgestellt. Eigentlich relativ unspektakulär… aber zu wissen, dass die erste Milch etwa eine Stunde später da angekommen sein wird, wo ich am Tag zuvor noch rumwerkeln durfte, lässt mich grinsen.

Die letzten Kühe werden noch gemolken, dann gibt es den ersten vorbereitenden Reinigungsgang, damit sich während des Frühstücks die Melkmaschine schon mal säubern kann. Uff, hab ich einen Kohldampf. Vorher wird aber noch schnell bei der Weide vorbeigeschaut. Einerseits kann die ja nun, nachdem alle Kühe nach dem Melken hochgetrottet sind, wieder geschlossen werden, andererseits wollen die Kühe auch noch ihr Frühstückswasser bekommen.

Nach dem Frühstück heißt es den Melkstall säubern – mit dem Hochdruckreiniger bewaffnet, mache ich mich an die Arbeit. So ein paar Kühe hinterlassen ordentlich Dreck während sie darauf warten gemolken zu werden. An den hat man sich aber irgendwann gewöhnt und fast meditativ bewege ich den Hochdruckreiniger über den Boden und die Wände. Nach knapp 1 ½ Stunden ist es vollbracht. Ich habe meinen Arbeitstag auf der Alp erfolgreich und mit viel Spaß hinter mich gebracht. Ob ich das selbst auch 90 Tage am Stück machen wollen würde… darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Denn am Abend wollen die Kühe ja auch noch mal gemolken werden, zwischendurch heißt es Zäune aufstellen oder kontrollieren und immer mal wieder nach den Kühen schauen, dass die keinen Blödsinn anstellen 🙂

Es ist 10 Uhr und ich mache mich bereit, meinen Abstieg ins Tal anzutreten. Das Wetter meint es echt gut mit mir (*auf-Holz-klopf*) und so stiefel ich bei schönstem Sonnenschein los. Andreas hatte mir am Vortag von oben gezeigt, wie ich die weiter unten angesiedelte Edelweißfarm finden könnte… Ich schaff’s aber leider nicht. Von oben sah alles ganz anders aus als dann unten direkt vor Ort. So schlage ich mich – manchmal über Stock und Stein – irgendwann einfach nach Savognin durch. Völlig k.o. schleppe ich mich drei Stunden später ins Hotel, schnappe mir meine Badesachen und bewege meinen müden Körper zum See. Auf den Sprung ins kalte Nass freue ich mich, seit ich in Tigignas pünktlich zur Mittagspause des Lifts ankam und dann beschloss, das letzte Stück des Weges doch noch zu laufen… 🙂
Herrlich, dieses kühle Wasser. Wieder ein wenig fitter, verbringe ich den Rest des Nachmittags damit aufs Wasser und die Gegend zu stieren und die Füße ins erfrischende Wasser zu halten. Denn wer weiß, was die am nächsten Tag alles noch zu bewältigen haben. Mal überhaupt nicht zeitig (erst um 9 Uhr) wird es auf den Geissenhof Rona zum Ziegenhirten und Heuen gehen.

Im Käserausch…

Der zweite Arbeitstag startet entspannt. Immerhin weiß ich ja jetzt, was mich erwartet und muss mich nicht mehr ganz so rockzipfelnd durch die Käserei bewegen. Los geht’s mit dem Käse, der unbedingt aus der Presse will. Das durfte ich gestern ja schon mal machen und so geht’s zwar immer noch langsam, aber eben doch schon ein wenig routinierter von statten. Vom angehenden Lehrling Arian gibt’s für mich Lehrling auf Zeit immer mal wieder praktische Tipps, die das Käserleben leichter machen; der große Käsemeister Robert versucht sich indes geduldig mich ein wenig in die Theorie der Käseherstellung einzuweihen (zumindest für den Moment habe ich dann auch den Hauch einer Ahnung…). Letzerer ist es dann auch, der schon mal den Joghurt vorbereitet, so dass ich später auch noch verschiedene Sorten gemeinsam mit Arian abfüllen kann. Und zwischendurch immer wieder staunen, in dem Wirrwarr an Rohren ein System zu erkennen, um Lastenaufzüge feilschen (der abgefüllte Joghurt mag schließlich auch mal den Keller sehen, bevor er in den Kühlschrank kommt), oh und putzen… Immer wieder putzen!
Die Zeit vergeht wie im Flut und der Feierabend somit vor der Tür. Ein letztes Mal noch die Presse bedienen und alles gereinigt und schon heißt es Abschied nehmen (zumindest vorerst… am Samstag darf ich ja noch mal vorbeischauen), um zur nächsten Etappe des großen Traumjobabenteuers zu eilen. Das dann tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes, weil ich mich dann doch ein wenig mit den Jungs festgequatscht hatte. Dennoch treffe ich fast pünktlich am verabredeten Treffpunkt ein, um gemeinsam mit Andreas, dem Präsidenten der Alpkooperation Nandro, den Weg zur Alp Naladas anzutreten. Eine recht gemütliche Wanderung steht mir bevor und Andreas lässt sich von mir über das Leben auf der Alp ausquetschen. Mit einem kurzen Abstecher zur Kälberalp und zum benachbarten Gipfel des -verflixt, wie hieß der jetzt doch gleich- geht’s endlich zu meinem nächsten Arbeitsplatz, an dem ich mich schon mal für den nächsten Tag einweisen lassen darf… dem Kühemelken… Wuaaah… Sind die groß und breit. Aber so hinter Gittern geht’s 🙂

Nachdem auch die letzte der 109 Kühe (Nr. 65 oder halt Sereina sogar schon durch mich…) brav ihre Milch abgegeben hat, gilt es noch rasch aufzuräumen, bevor der Älplerfeierabend eingeleitet werden kann. Und auch hier werde ich wieder herzlich in Empfang genommen und all meine Fragen über eine bis dato völlig unbekannte Welt werden ohne zu Murren beantwortet. So langsam merkt mein Körper die körperliche Arbeit und den Aufenthalt in freier Wildbahn und so habe ich gegen ein zeitiges zu Bett gehen nichts einzuwenden. Der nächste Tag soll ja auch schon wieder um 3 Uhr begonnen werden. Dann wollen zumindest Monika und Stephan aufstehen, um die Kühe einzutreiben, damit gegen 4 Uhr auch mit dem Melken begonnen werden kann. Puh. Ob ich da schon aus dem Bett komme…