Schlagwort-Archiv: ToDo-Listen

12 von 12 (November 2012)

Mein Tag in 12 Bildern… los geht es…

…am Morgen natürlich mit einer Liste. Sonst wäre das nie was geworden. Naja, abgesehen davon, dass die viel zu lang für den Tag war…

Punkt 1: Besuch bei der Post um das Päckchen abzuholen, das letzte Woche auf Grund von Abwesenheit meinerseits, den Weg noch nicht zu mir finden durfte…

Punkt 2: Besuch in der Lieblingsbuchhandlung um eins meiner Ideen-Weihnachtsprojekte voranzubringen, einen Gewinn für Mellas Buchwichtelprojekt abzuholen – oh und ein Geburtstagsgeschenk zu bestellen. Das ganze ging natürlich nur mit Espresso und Bücherstöbern. Aus den geplanten schnellen 20 Minuten wurde eine ganze Stunde. Hejhejhej…

Dann aber schnell zu Punkt 3: Die Lieblingsgrafikerin besuchen. Zuerst der Kaffee…

…dann die Arbeit und das erste Ideen-Weihnachtsprojekt quasi zum Abschluss bringen. (Da gibt’s natürlich bald mehr im Lesewelten-Blog zu lesen 😀 ).

Wieder daheim, musste ich erst einmal ins Päckchen lunschen. Ich darf verkünden, ich habe gequiekt und weiß schon jetzt, wer da bald noch quieken wird 😀 Weitere famose Bücher für eine famose Adventsidee sind eingetrudelt…

Schließlich war frickeln am neuen Lesewelten-Blog angesagt. Die Kleine Idee will’s ja schließlich schön haben!
Es ist ja schon faszinierend wie lange man sich bei so etwas mit so Kleinigkeiten aufhalten kann. Aber nach einer Stunde Quellcodeknacken und das Bild im Widget an der richtigen Stelle in der richtigen Größe wieder zu finden, ist schon ein geniales Gefühl 🙂

Irgendwann konnte ich mich auch nicht mehr um den für diesen Tag geplanten Anruf drücken. Allen Mut zusammengenommen, habe ich ihn also getätigt. Puh. Dabei hätte das gar nicht schlimm sein sollen… schon mal gleich deswegen nicht, weil der Angerufene gar nicht da war und ich alles in eine Mail packen durfte. Puh.

Während ich mir den ganzen Tag immer mal wieder sagte, ich dürfe nicht vergessen, dass um 19 Uhr die neue Lieblingssendung (ganz unten gibt’s die Sendung auch noch mal zum Nachhören, wer mag) beginnt, hätte ich sie doch glatt verpasst. Das wäre schade gewesen, schließlich war’s ja wieder unterhaltend spannend…

Was zu essen gab’s auch… leckere Champignons in noch leckerer Sahne-Käsesauce:

Während die Pilze vor sich hinpilzten, gab’s eine kleine Wuselaktion durch Küche und Wohnung um für die morgige (was mittlerweile wohl doch schon wieder heute ist) Plätzchenbackaktion auch ja Platz zu haben…

Der Wohlfühlfaktor durfte natürlich nicht fehlen… Von daher begleitet mich über den Tag verteilt auch immer wieder ein leuchtendes Licht. Geparkt unter einer Duftschale wurden blumige Gute-Laune-Düfte durch den Raum verteilt.

Das war ein Tag. Der viel zu schnell vorüberging. Aber der ein guter war! 🙂

Mehr Zwölfen gibt’s wie immer bei Caro.

12 von 12 (August 2011)

Was’n Tag. Der ging viel zu schnell vorbei und hat viel zu viel zu bieten gehabt. Und wenn’s nach meiner inneren To-Do-Liste geht, könnt der noch ewig weitergehen. Voll im Wuselfieber 🙂 Sehr schön!

Und das gab’s heute bei mir… die, die den Tag eigentlich ganz ruhig angehen lassen wollte, mit dem Ausschlafen (weil frei) geliebäugelt hatte und um 7 Uhr im Bett saß…

1) ... konnte ich auch den Alltagskram gleich erledigen und die Maschine anschmeißen.


2) Das Großprojekt des Tages war... selbstgemachte Nudeln... ein wenig fehlte dazu noch im Haushalt und dann konnt man ja auch gleich noch den Rest mit erledigen. Also Einkaufsliste schreiben und ab in den Biomarkt meines Vertrauens.


3) Und dann los... die Zutaten zusammengerührt und den Teig durch die Nudelmaschine gejagt... Zwischendurch wollte die meditative Gelassenheit mal kurz in Zorn umschlagen, aber die Routine hat die Entspannung dann wieder zurückgebracht. Puh!


4) Damit die Maschine gar nicht erst wochenlang in der Küche rumsteht, am besten gleich saubermachen und wegräumen.


5) Nach 2 1/2 Stunden war's dann endlich soweit... Mittag- oder doch besser Nachmittagfuttern... Zur superleckeren Pasta gab's noch viel leckere Käsesauce (nur echt mit Savogniner Käse ^^). Zum Reinsetzen!!


6) Nun hatte ich mir aber auch eine Auszeit auf der Terasse in der auch recht hibbeligen Sonne verdient. Dazu lecker Mirabellen und ein echt ganz sympatisches Buch ("Rimbaud und die Dinge des Herzens"), das sich gestern ganz zufällig auf meinen Lesestapel gepackt hat...


7) Nudelnbasteln und Sonnensitzen machen müde... Naja und Rhino und Steini flehten so lieb... Zeit für ein Nachmittagsschläfchen!


8) Ausgeruht geht es an den nächsten Küchenspuk... Ich hatte zu viele Mirabellen gepflückt. Konnte ich auch gleich noch einen Mirabellenkuchen backen. Also ab auf die Terrasse und in der Sonne fleißig Mirabellen entsteinen...


9) Den Teig zusammengerüht und dann ab in den Ofen... Mal sehen, was das wird...


10) Die Kleene hatte heute mächtig was zu tun... während der Kuchen im Ofen weilt, tritt sie ihren letzten Dienst für heute an.


11) Und während Kuchen und Kurzzeitwecker beschäftigt sind, bekommen die Pflanzen auf der Terrasse was zu futtern.


12) Es ist auch noch Zeit endlich die Holzklötze aus der Tiefgarage hoch zu holen und das Projekt "Unsere Terrasse wird noch viel schöner als sie eh schon ist" voranzutreiben.

Nun noch schnell schauen, ob es bei Katja, Julia, Tanya oder gar Rüdiger ein paar zwölfen zu sehen sein werden. Viel mehr zwöfen hält Caro bereit.

Ich bin dann mal in der Küche und probiere, ob man den Kuchen genießen kann…
Wusch’n’weg…

Rhabarbärmeditation

Passend zu meinem vor Optimismus strotzenden Tag gab es heute beim Bauern meines Vertrauens doch noch einmal Rhabarbär… Also rin damit in den Einkaufskorb und ab mit ihm nach Hause zum meditativen Rhabarbärschälen. Herrlich schön, wenn man bis dahin schon die gesamte To-Do-Liste des Tages abgearbeitet hatte und nix und niemand im Nacken saß 🙂

Den Rhabarbärheißhunger hatte ich mir ja eigentlich bei Katja mit diesem Rezept eingefangen… Da es bei mir aber Dank DIESEM Rezept in letzter Zeit doch recht häufig Käsekuchen gab, brauchte ich ein weniger quarkiges Rezept und hab’s dort gefunden und ausprobiert…

Die Küche spuckte, der Steven fluchte…
Rhabarbärschnittchen
…und ich grinste mampfend 🙂

Das große Mampfen

Da war es also… dieses eine erste Mal auf das ich mich seit der Unterzeichnung meines Mietvertrages und dem Kauf meines (damals) neuen Geschirrs gefreut habe… Das große Mampfen als Dankeschön für meine Umzugshelfer. Sozusagen die Herausforderung des Küchenspuks.

Die Solospukaktionen in der neuen Küche, die klappen ja mittlerweile ganz gut. Also ging es nun eine Stufe weiter… Dinner for four – naja eigentlich five, aber No.5 konnte dann doch nicht, weil… ach ja, die Terminkoordinationen sind da ja immer viel anstrengender als alles andere… Die Terminkoordinationen machten dann auch alles anstrengender als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte das große Mampfen ja entspannt während meines Urlaubes stattfinden… Ging aber auch nicht. Also in der Woche danach. So wurde denn alles mal noch so nebenbei zusammengeplant. *uff* Der Perfektionist in mir, machte es natürlich nicht einfacher 🙂 Und dieser Perfektionist in mir hat ja in den letzten Jahren auch noch so was wie Hang zur Ästhetik entwickeln müssen… (ich pack’s mal in die Kategorie Berufsrisiko). Also musste natürlich neben einem genialen Menü auch noch ein genialer Tisch her.

Hätte mir jemand am Anfang des Jahres vorhergesagt, ich würde durch mehr als eine Dekoabteilung stapfen und mir überlegen, wie ich einen Esstisch zurechtmache, hätte ich dem mehr als nur einen Vogel gezeigt. – Ich hatte sogar Spaß dabei *räusper* 🙂

Die zurechtgemachte Tafel

Der Tisch stand bereit… Nun wartete die Küche auf die Vollendung des Plans. Am Abend zuvor wurde schon mal das schon seit über einer Woche feststehende Dessert zubereitet (Panna Cotta mit Erdbeersauce)… Da gab’s dann auch gleich mal den ersten „Unfall“. Ich hatte ganz brav alle Zutaten auf fünf Personen (denn zu diesem Zeitpunkt sollte No.5 noch erscheinen) hochgerechnet… nur nicht die alles entscheidende, alles zusammenhaltende… Die Blattgelantine. Naja, in meinem kochjugendlichen Leichtsinn vertraute ich da noch darauf, dass das schon halten würde. War leider nicht so. Bloß gut schmeckt so eine nichtumgestürzte Panna Cotta auch unglaublich lecker *puh*

Es standen noch die Vorspeise und der Hauptgang auf der ToDo-Liste. Diesen zwei Gerichten ging während der Woche ein ordentliches Kochbuchwälzen voraus. *stöhn* Es gibt nun mindestens 30 Rezepte, die ich noch ausprobieren möchte, die aber auf Grund von kann-ich-nicht-vorbereiten-um-den-Abend-ohne-Küchenpausen-über-die-Runden-zu-bringen für genau diesen Abend nicht in Frage kamen…

Eins stand schnell fest… Bei Mestolo hatte ich ein Rezept zum mediterranen Kochevent von Tobias gefunden. Das fand ich eine schöne Herausforderung und es war klar, einer der Gänge würde was französisches werden: Somit gab’s zu Beginn einen superleckeren Lauchsalat Champs-Élysées mit Garnelen und Walnüssen.
Die Reiserichtung für den Hauptgang entschied die Erinnerung an den Sommer. Mit zwei meiner Umzugshelfer hatte ich fleißig die Deutschlandspiele der WM verfolgt… also sollte auch Südafrika das Rezept zum Menü beitragen. Gedacht… getan nicht ganz. Bei der Zutatenzusammenstellung musste ich hier und da ein wenig improvisieren… Aber schließlich steuerte wenigstens der Kontinent noch den passenden Fisch bei 🙂 Es wurde gebackenes Victoriaseebarschfilet auf Süßkartoffeln. Superlecker… auch wenn es hier den zweiten „Unfall“ gab: Und ich dachte vorher noch… Na, is das nicht vielleicht doch clever die Süßkartoffeln ein wenig vorzukochen… Ja, es wäre sehr, sehr clever gewesen. So waren die dann janz schön schnurpsig. Naja, da da unten im Tiefkühler eh noch Fisch übrig ist und ich vor lauter Aufregung vergessen hatte den Hauptgang (das Dessert übrigens auch) zu knipsen, werde ich das ganze bei Gelegenheit noch mal in Angriff nehmen und dann auch das Rezept hier zur Verfügung stellen. (Pst. Es werden Limettenblätter drin vorkommen.) 🙂

Nach einem ordentlich Stressritt durch die Küche, einem Wirbelsturm durch die Wohnung hatte ich es schließlich tatsächlich auf die Minute genau hinbekommen alles fertig zu bringen und es konnte ein gemütlicher Abend beginnen… Es hat allen gemundet (auch der Koch konnte sich abgesehen von diesen schnurpsigen Süßkartoffeln und dem nicht-umstülpbaren Panna Cotta die Lippen lecken) und es ist alles ratzefatz leergegessen worden. Ich habe auch zwei Einladungen als Cateringchef für die nächsten Großfamilienereignisse erhalten. Denke, ich werde dankend ablehnen. 😉

erledigt ✔

Yes!

Das war eine von den Baustellen, die durchaus auch noch bis zum bloß-gut-noch-nicht-definierten Auszug hätte bestehen können… Und zwar in zweierlei Art… Zum einen, dass die Vorhänge überhaupt vors Fenster kommen. Zum anderen, dass die Vorhänge in die richtige Länge gebracht werden. Nun ist beides erledigt. Sie hängen und sie sind ausreichend kurz. In der Wohnung davor waren sie das nämlich vier Jahre lang nicht. Ich wusste aber damals natürlich schon, dass ich diese Vorhänge ja vier Jahre später noch in anderer Länge gebrauchen könnte 🙂

psychologischer Sichtschutz

Nicht, dass die Vorhänge wirklich einen Sinn hätten (außer, dass sie natürlich gemütlich machen). Denn wirklich blickdicht sind die nicht. Aber so eine kleine psychologisch beruhigende Wirkung haben die dann schon. Und nun muss ich nicht mehr schon in der ersten Dämmerung die Rollläden vor den Fenstern runterlassen, um mich vor im Grunde genommen nicht vorhandenen neugierigen Blicken zu schützen, die ja zwangsläufig freie Sicht hätten, sobald das Licht angeschaltet wird…

Somit freu ich mich jetzt noch ein kleines bisschen und bin auch mal noch ein kleines Weilchen von diesem Saum-Vlies begeistert, das selbst Näh-Doofies wie mir erlaubt Vorhänge zu kürzen. *freu*