Schlagwort-Archiv: Suppe

Schon allein wegen der Farbe…

…musste diese Suppe gekocht werden.

Ein wenig in Erinnerung schwelgend an eine superleckere Zucchinisuppe, musste die Spinatsuppe in den Topf. Gedacht und losgestiefelt um alle Zutaten zu besorgen… und auf gar keinen Fall bereut! Spinat = lecker. Suppe = lecker. Da konnte ja nicht so viel schief gehen.

Geliefert hat das Rezept Anne-Catherine Bleys „Suppen & Soupes“. Gespuckt hat die Küche schließlich folgendes:

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Der Einkaufszettel (für 4 Personen)
750 g Spinat (ich hatte den tiefgekühlten)
2 Schalotten
2 TL Olivenöl
1 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
100 ml Sahne
1 kleine Chorizo
ggf. (Basmati-)Reis
Die Zubereitung:
1) Die Schalotten schälen und klein schnibbeln. Das Öl in einem Topf erhitzen, die Schalotten darin etwa 5 Minuten bei geringer Hitze anschwitzen, den Spinat dazugeben und einige Minuten garen. Die Gemüsebrühe aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Suppe (abgedeckt) ca. 20 Minuten köcheln lassen.2) Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe fein pürieren. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und die Sahne einrühren.

3) Die Chorizo in Scheiben schneiden und in einer Pfanne im eigenen Fett braten. Die Wurst (ohne Fett) nach dem Pürieren der Suppe dazugeben.

4) Seit der Kokossuppe mit Hähnchen finde ich ja die Dreingabe von Reis als Suppeneinlage ganz fantastisch und wandte diesen Tipp hier auch an. Passt prima und machte noch primaner satt. 🙂

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Kokossuppe mit Hähnchen

Die schnelle Suppe für kalte Winterabende… Mjom!

Die gab’s jetzt innerhalb kurzer Zeit schon zum zweiten Mal. Beim ersten Mal, hat’s nicht für ein Foto gereicht, beim zweiten Mal, hab ich wenigstens noch einen schnellen Knipser in die Pfanne hinbekommen… Sehr, sehr lecker. Die wird’s ganz sicher nicht zum letzten Mal gegeben haben!

Zu finden ist die Suppe übrigens in der dort schon umschwärmten „Feierabendküche“ von Anna Lucas. Meine damalige Vermutung war richtig… und es hat in der Zwischenzeit schon mehr als die Kokossuppe auf meinen Teller gefunden.

Wie versprochen: Das Rezept!

Der Einkaufszettel (für 2 Personen)
20 g frischer Ingwer
1 Knoblauchzehe
1/2 rote Chilischote
1 Hähnchenbrustfilet (ca. 150 g)
200 g Champignons
2 EL neutrales Öl
1 TL mildes Currypulver
400 ml ungesüßte Kokosmilch
400 ml Geflügelbrühe
Salz
2 EL Limettensaft
3 Stängel Thaibasilikum bzw. Basilikum bzw. Basilikumpaste
gekochter Basmatireis als Suppeneinlage
Die Zubereitung:

1) Ingwer & Knoblauch schälen und fein würfeln. Ebenso die Chilischote. Hähnchenbrust in 1/2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

3) Öl in einem Topf erhitzen und Ingwer, Knoblauch & Chili 2 Minuten darin dünsten. Mit Currypulver bestäuben und kurz mitdünsten. Kokosmilch und Brühe dazugeben und aufkochen lassen. Schließlich das Hähnchenfleisch bei mittlerer Hitze 6 Minuten mitgaren. Anschließend die Champignons untermischen und noch ein mal 2 Minuten garen lassen.

4) Suppe mit Salz und Limettensaft würzen. Da ich keinen Basilikum zum drüberstreuen bekommen hatte, habe ich noch 2 TL Basilikumpaste mit untergerührt.

5) Als Tipp wurde noch der gekochten Basmatireis als Suppeneinlage vorgeschalgen… Ich finde ja, der rundet die ganze Geschichte perfekt ab und gehört von Haus aus dazu. 🙂

Was für eine Woche…

…puh. Uffz. Ächz.

Viel zu viel gearbeitet und viel zu wenig erholt. Und dann macht der Körper auch noch Blödsinn und wacht jeden Tach vor dem soweit wie möglich nach hinten gestellten Wecker auf. Vermutlich einfach aus Rache… so nach dem Motto, du quälst mich, dann quäl ich dich.

(Mittlerweile sitzen wir aber einträchtig grinsend ob der überstandenen Woche’nen Kaffee schlürfend da und sind uns einig dieses „Wochenende“ zu genießen!)

Ruhe- und Erholungspunkte der besonderen Art für Körper und Seele schafften diese Woche kleine abgepackte Glücksdosen jener wunderbar einfachen Suppe von Katja niedergeschrieben. Das war wie in den Arm genommen werden, nach scheinbar endlosem rumgekopfe und sich so wenigstens für einen winzigkleinen Moment vollkommene Ruhe einstellte. Hachz. (An dieser Stelle vielen vielen Dank für dieses Rezept 🙂 )

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Küchenduell #4

Lang, lang ist Duell #3 her. – Gewonnen hatte das letzte Duell nach Abstimmung der Leserschaft die Schwester. Somit steht es also 2:1 für die Schwester.

Lang, lang hat es gedauert einen Termin für #4 zu finden. Gestern war es so weit. Es hieß wieder: Zwei Küchen, ein Rezept, 725 km dazwischen. Obwohl, gestern hieß es… zwei Küchen, zwei Rezepte.

Nachdem die Schwester meine Rezepte verschmäht hatte, hat sie zwei vorgelegt. Einmal eine deftige Suppe aus Mallorca. Einmal einen Schokopudding auf Waffel mit Bananen. Nun ja…
Wir legten mit dem Schokopudding los, um ganz schnell festzustellen: Wer bitte hat diese Zutatenangaben im Verlag geprüft? Nach unserer Waffelkruste mussten wir doch sehr lachen, als wir sahen, wie viel Pudding da rauskam beim Rezept… Es wurde also Schokopuddingkleks auf Waffel mit Banane… Ab in den Kühlschrank damit und dann ran an die Mallesuppe. Hätte ich mir das Rezept vor dem Duellieren mal lieber ordentlich durchgelesen… Dann hätte ich vielleicht doch noch ein Veto einlegen können. Nun ja… Nu war zu spät… Die Küchen spuckten…
Kuechenduell #4
…und die Schwestern lernten:
Schwester: „In die Suppe kommt kein Brot und Dr. Oetker kann besser Pudding kochen.“
Ich: „In die Suppe kommt kein Brot und spanische Küche ist einfach nicht mein Ding!“

Den Pudding fand ich ja sehr lecker… vor allem auf der Waffelkruste… Nur würd ich beim nächsten Mal entweder die Hälfte an Waffel oder das doppelte an Pudding nehmen. Die Suppe war jetzt auch nicht unbedingt unlecker, aber ich fand diese Zusammenstellung sehr, sehr grenzwertig und vom Aussehen her nicht sehr überzeugend.

Ihr dürft nun aber wieder entscheiden, wer das schönere fabriziert hat. Heut gibt’s dann gleich zwei Punkte zu vergeben (einen Punkt gibt’s bei der Schwester für Rezeptwahl aber schon mal abgezogen… 🙂 )…


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Kopfsalatsuppe

Da lagen sie also… Die Gemüsesorten meiner Gemüsekiste. Doch was damit anstellen. Und vor allem in welcher Reihenfolge. Wie lange würde das alles halten? Die anfänglich hibbelige Vorfreude ob der plötzlichen Küchenvielfalt schwang bald in leichte Panik um. Zwar hatte ich nun plötzlich Grün in meinem Haushalt, das ich mir so niemals ohne Grund in den Einkaufskorb gepackt hätte, nur wurde mir leider nicht die Zeit, die man zur Zubereitung all dieser Köstlichkeiten brauchte, mitgeliefert. Aber hey, wer weiß, vielleicht würde das ja doch gut gehen. Also immer schön ein Gemüsegrün in Angriff nehmen. Und als erstes nahm ich mir den Kopfsalat vor. Zumindest gehe ich mal davon aus, dass er als erstes schlapp gemacht hätte. Naja, dass ich nich so der Salatgrünfan bin, hat dazu auch nicht unwesentlich beigetragen… Dann hatte ich ihn weg und kann mich auf die anderen aufregenderen Gemüsearten stürzen…

Auf Salat hatte ich aber nun gar keine Lust. Also stöberte ich durchs Internet und begab mich auf die Suche, was ich mit dem Ding noch so anstellen konnte… Wiederum als Suppenfan war klar, dass ich an einer Kopfsalat-Cremesuppe nicht vorbei konnte.

So spuckte denn die Küche als erstes Gemüsekistenexperiment eine Kopfsalatsuppe aus:

Kopfsalat-Cremesuppe

Fazit: Interessant. 🙂 Der Geschmack der Crème fraîche war nicht so mein Ding. Da mir, sollte ich das Experiment Gemüsekiste nicht nach dieser abbrechen, aber noch mal der ein oder andere Kopf unterkommen wird, werde ich das ganze noch mal mit dem anderen Kaloriengeschütz nahmens Sahne ausprobieren.