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Eischneeweiße Weihnacht…

…oder Der Fluch des Selbermachens, wie es Katja so schön nennt!

Da waren mal wieder jede Menge Eiweiße übrig vom Lieblingsplätzchenbacken. Und dieses Mal wollte ich davon mal keinen Eiweißshake basteln… Also wurde „Eiweiß“ beim Chefkoch eingetippt und nach nur wenig scrollen kam da Baiser von drei Eiweiß daher.

Ich liebe Baiser! Also ausprobiert…
Sollte ja nicht so schwer sein… alles miteinander verquirlt und geduldig zu Eischnee werden lassen. Das war dann Geduldsprobe Nr. 1, die ich natürlich hinbekam. Geduldsprobe Nr. 2 folgte sofort… Das Zeug in Ruhe im Ofen zu lassen! Merke: Niemals nicht unter keinen Umständen machen, wenn man eigentlich müde ist! Die Stunden, die sich die klebrige Eischneemasse zu weniger klebrige Eischneemasse zu noch viel weniger klebriger Einschneemasse entwickelt können sich dann schneckentempolangsam ins unendliche ziehen… Uiuiui.

Nach 3 1/2 Stunden haben dann Geduld und Augen rebelliert. Sie wollten ins Bett. Ich gab mich geschlagen, machte den Ofen aus und stellte die Aktion in Frage… Es wäre wohl insgesamt sehr viel günstiger das Eiweiß einfach zu entsorgen und Baiser aus dem Supermarkt zu holen. Nervenschonender wäre es wohl auch.

Am nächsten Morgen dann doch noch mal in den Ofen geschaut… und siehe da: über Nacht hat sich die letzte klebrige Feuchtigkeit aus den Eischneeklecksen verabschiedet und alles in-Frage-stellen wurde über den Haufen geworfen. OMG! War (und ist) das lecker! OMG! Ich werde nie wieder so’ne süße Tüte aus dem Supermarkt mit Genuss wegfuttern können. Fluffig weich und krachig lecker entfaltet sich der Zucker im Mund. – Ich bin immer noch ganz stolz auf mich, nicht alles auf einmal aufgefuttert zu haben! 🙂

Gut, dass bei den Lieblingsplätzchen immer 6 Eiweiß übrig bleiben. Bedeutet das ab sofort immer doppelte Menge Eischneehäufchen (oder andere kreative Basteleien)! Noch besser, dass bei den Lieblingsplätzchen eine Portion sowieso nie reicht… Bin dann mal noch mehr schneeweiß produzieren…

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Eingelegter Reizker *schmatz*

Mjam. Ich werd wohl dem frühen Vogel am Sonntag folgen und mich noch einmal auf die Suche nach Familie von und zu Edel-Reizker machen, um noch ein bisschen Vorrat von diesen leckeren eingelegten Gesellen anzulegen.

Vor zwei Wochen hatte ich mich ja schon auf den Weg gemacht, um die erste Pilzbeute zu erlegen und dabei kamen dann auch zwei klitzekleine süße Gläser eingelegte Reizker raus, die ich gestern dann endlich vertilgen konnte. Also ein Glas davon. Zwei wären ja… huihuihui regelrechte Völlerei gewesen 🙂

eingelegter Reizker auf Brot

Ein wenig skeptisch war ich ja schon… weil ich nicht wusste, ob da überhaupt drauf stehe, auf eingelegtes Pilzfleisch. Aber es war echt lecker. Deshalb gibt’s jetzt hier fix das Rezept.
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Wenn der Süßkramheißhunger kommt…

…sollte ich viel öfter und vor allem schneller die Kühlschranktür aufmachen, um den doch erst gestern selbstgebastelten Apfelmus *jammie* vorzufinden. Naja… so hab ich mir quasi vorneweg die gerade angefutterten Zuckerkalorien beim Schleichen durch die Wohnung abgeschlichen 🙂

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Man nehme 1 Kilo entkernte und geschälte Äpfel, 100 ml Wasser, 4 Nelken, 1 Packung Vanillezucker, einen sehr großzügigen Schwall Zimt, einen zaghaften Schwall Ingwer und haue alles in einen ausreichend großen Topf. Nun noch 10 Minuten köcheln lassen und ab in die vorbereiteten sterilisierten Gläser (zwei sind’s bei mir geworden) gepackt. Soll sich ja etwa 6 Monate halten… Ich glaub’s ja nicht 😀

12 von 12 (August 2011)

Was’n Tag. Der ging viel zu schnell vorbei und hat viel zu viel zu bieten gehabt. Und wenn’s nach meiner inneren To-Do-Liste geht, könnt der noch ewig weitergehen. Voll im Wuselfieber 🙂 Sehr schön!

Und das gab’s heute bei mir… die, die den Tag eigentlich ganz ruhig angehen lassen wollte, mit dem Ausschlafen (weil frei) geliebäugelt hatte und um 7 Uhr im Bett saß…

1) ... konnte ich auch den Alltagskram gleich erledigen und die Maschine anschmeißen.


2) Das Großprojekt des Tages war... selbstgemachte Nudeln... ein wenig fehlte dazu noch im Haushalt und dann konnt man ja auch gleich noch den Rest mit erledigen. Also Einkaufsliste schreiben und ab in den Biomarkt meines Vertrauens.


3) Und dann los... die Zutaten zusammengerührt und den Teig durch die Nudelmaschine gejagt... Zwischendurch wollte die meditative Gelassenheit mal kurz in Zorn umschlagen, aber die Routine hat die Entspannung dann wieder zurückgebracht. Puh!


4) Damit die Maschine gar nicht erst wochenlang in der Küche rumsteht, am besten gleich saubermachen und wegräumen.


5) Nach 2 1/2 Stunden war's dann endlich soweit... Mittag- oder doch besser Nachmittagfuttern... Zur superleckeren Pasta gab's noch viel leckere Käsesauce (nur echt mit Savogniner Käse ^^). Zum Reinsetzen!!


6) Nun hatte ich mir aber auch eine Auszeit auf der Terasse in der auch recht hibbeligen Sonne verdient. Dazu lecker Mirabellen und ein echt ganz sympatisches Buch ("Rimbaud und die Dinge des Herzens"), das sich gestern ganz zufällig auf meinen Lesestapel gepackt hat...


7) Nudelnbasteln und Sonnensitzen machen müde... Naja und Rhino und Steini flehten so lieb... Zeit für ein Nachmittagsschläfchen!


8) Ausgeruht geht es an den nächsten Küchenspuk... Ich hatte zu viele Mirabellen gepflückt. Konnte ich auch gleich noch einen Mirabellenkuchen backen. Also ab auf die Terrasse und in der Sonne fleißig Mirabellen entsteinen...


9) Den Teig zusammengerüht und dann ab in den Ofen... Mal sehen, was das wird...


10) Die Kleene hatte heute mächtig was zu tun... während der Kuchen im Ofen weilt, tritt sie ihren letzten Dienst für heute an.


11) Und während Kuchen und Kurzzeitwecker beschäftigt sind, bekommen die Pflanzen auf der Terrasse was zu futtern.


12) Es ist auch noch Zeit endlich die Holzklötze aus der Tiefgarage hoch zu holen und das Projekt "Unsere Terrasse wird noch viel schöner als sie eh schon ist" voranzutreiben.

Nun noch schnell schauen, ob es bei Katja, Julia, Tanya oder gar Rüdiger ein paar zwölfen zu sehen sein werden. Viel mehr zwöfen hält Caro bereit.

Ich bin dann mal in der Küche und probiere, ob man den Kuchen genießen kann…
Wusch’n’weg…

Holunderblütensalbe

Und während mir mein köchelndes Mirabellen-Chutney über den Arm schwappte, erinnere ich mich an die Hollunderblütensalbe, die da im Kühlschrank steht und auf ihren Einsatz wartet. Da die ja gegen Verbrennungen helfen soll, war nun endlich ihr großer Moment gekommen. Verflixt, war das heiß gewesen… Tatsächlich hörte die Stelle nach kurzer Zeit auf zu zwiebeln und bis heute morgen hatte sich die Schwellung wieder verabschiedet. Und während des langen Tages heute, hat’se prima geholfen die Stelle nicht allzu trocken werden zu lassen, damit’se gar nich erst auf die Idee kommen konnte loszuzwiebeln.

Ich war ja skeptisch all die Zeit, aber nach diesem Notfalleinsatz, bekommt’se beide Daumen nach oben – auch wenn’se janz schön unschön riecht 🙂

Das Rezept dazu hatte ich ich auf jener Seite gefunden -> klick.

Ganz genau hatte ich damals im Juni 10 Dolden in ein 400 ml Glas gepackt und dann solange mit Öl übergossen bis alle bedeckt waren. Da ich beim Voreinkauf nicht bedacht hatte, dass mein Ölverbrauch aufgrund diverser Küchenexperimente in den letzten Monaten rapide gestiegen ist, musste ich schließlich auf einen Mix aus Oliven-, Sonnenblumen- und Sesamöl zurückgreifen. Na, scheint ja nicht geschadet zu haben… Dann den Deckel druff und ab an einen „warmen“ Ort für drei Wochen. Das war leider nicht wirklich zu bewerkstelligen… Aber auch das scheint der Salbe nicht all zu sehr geschadet zu haben. Den Rest konnte ich dann aber wieder so abarbeiten, wie es jene Seite empfahl und seit dem steht mein Salbenpott nun also im Kühlschrank und harrt der Dinge, die mir so passieren… Hoffentlich muss ich die da nicht all zu oft rausholen!

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*dazu später mehr… weil muss ja noch ein paar Wochen durchziehen. Ich hoffe aber, dass es lecker geworden ist *hibbel* 🙂