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Ein neues Blogprojekt

Jajaja… lang ist’s hier schon wieder ruhig gewesen.

So richtig kann ich das Festhalten von Ereignissen aber doch nicht sein lassen. Da taucht dann ab und an mal was im Blog des Geschäfts auf und seit April erst im Verborgenen etwas ausführlicher im neuen Blogprojekt. Verborgen, weil zu Beginn noch völlig unklar war, ob das überhaupt was wird… und irgendwann weiterhin verborgen weil irgendwie ja gar nix zu sehen war… und jetzt traue ich mich mal ganz langsam aus der Versenkung raus, weil das Projekt Alpakas in unserem Garten mittlerweile sehr konkret ist und die Wuscheltierchen bald bei uns einziehen und es dort drüben im anderen Blog vermutlich und hoffentlich (nicht, dass ich demnächst vor lauter Alpakaentspannung die Finger ganz von allem elektronischen lasse) immer mal wieder was zu lesen gibt: Wer mag folge mir zu den Webertalalpakas

30 Tage (fast) ohne

Ist euch schon mal aufgefallen, wie oft man sich einfach so ein Gläschen genehmigt – Wein, Bier, (Caipi, wenn man Fellmonsterchen heißt) und haste nicht gesehen – eben irgendwas mit Alkohol?

Nicht, dass ich das nun verwerflich finden würde. Ich mag meinen gemütlichen Wein zum Buch, das kühle Bier am warmen Sommerabend oder den zungelösenden Drink in geselliger Runde. Menschen, die so überhaupt gar keinen Alkohol trinken – Ex-Alkoholiker oder Allergiker mal ausgenommen – sind mir ja auch sehr suspekt. Und sinnloses Besaufen bis zur Besinnungslosigkeit möchte ich ja an dieser Stelle auch mal ausklammern… So in Maßen… find ich diesen Alkohol schon ganz nett.

Da es im Dezember aufgrund von diversen Weinachtsfeiern und -märkten oder eben Besuchen ja dann doch immer hoch her geht bezogen auf den Alkoholkonsum… und ich die Zahl auf meiner Wage, die mein jahreswechselndes Körperbefinden repräsentierte, nicht so sympathisch fand… und in diversen Ernährungsratgebern oder Kalorienzählapps sich der Alkohol immer ganz schnell als einer der Erfolgskiller heraustut, beschloss ich für mich, den Januar mal ganz ohne zu verbringen. D.h. fast! Am ersten Januar war ja noch ein großes Schlemmermahl mit Coq au vin und lecker Rotwein geplant gewesen… Los ging es also am zweiten!

Die Verlockung ließ gar nicht so lange auf sich warten. Eine Einladung zum Abendessen. „Magste’nen Wein?“ – „Öhm. Nein.“ Dann das geschäftliche Neujahrsessen… in einer Vinothek. 😉 Diverse Treffen mit Freunden…

Aber ich hielt tapfer durch. Mal musste ich mich erklären. Mal fiel es gar nicht auf. Witzig fand ich ja, dass oft die erste Reaktion war, dass die Fastenzeit aber erst noch komme. Dabei habe ich die noch nie in irgendeiner Form zum Anlass für irgendwelche Experimente genutzt.

Gefehlt hat mir ohne nix. Wäre ja auch fatal gewesen. Aber ein klein wenig vermisst hab ich ihn schon – siehe da oben. Einen Tag gab es, an dem ich am Abend gefrustet heimkam und mir gewünscht hätte, jetzt die Flasche Bier aufzumachen. Aber auch da blieb ich tapfer! „Schwach“ geworden bin ich dann aber doch noch. Es war das Essen beim Chinesen – der ganz routinierte Pflaumenschnaps, der den Bezahlvorgang einleitet. Ehe ich überhaupt registrierte, dass mir der gerade angeboten wurde, hatte ich auch schon ja gesagt und ihn vor mir stehen. Ich hab ihn dann getrunken… weil ich hatte ja auch noch „ja“ gesagt. Verflixt.

Irgendwann übrigens – so gegen Mitte des Monats gefiel mir die Vorstellung von einem-Monat-ohne und ich fing an zu überlegen, was ich als nächstes für einen Monat einfach weglassen könnte… Ganz verwegen stürze ich mich nun auf 28 Tage ohne Kaffee (und damit das gar nicht erst nach hinten losgehen kann und ich mir die Cola als Koffeinersatz heranziehe, darf auch die nicht in den Einkaufswagen wandern!). Die ersten 2 Tage habe ich ja schon erfolgreich hinter mich gebracht. Den dritten schaffe ich definitiv auch noch… und dann schauen wa mal 🙂