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Kleiner Ohrwurmreigen…

In den letzten ein paar mehr Tagen gab’s dann mal den einen oder anderen Ohrwurm, der mir über den Weg lief und mich zum Grinsen brachte… Die hätte ich dann auch gern spontan geteilt… aber denkste… nix mit Video einbinden.

Heute dann also mal ein Ohrwurmreigen für euch mit Klick-Links…

Den Auftakt machte jener (simfy-Klick). Und ich finde verflucht noch mal keine Version, die komplett abgespielt wird… – Während des Arbeitens läuft den ganzen Tag Musik. In der Regel eine CD in der Schleife. Die auch immer über mehrere Tage hinweg. Bis es mir als Herrscher über die Musikanlage dann doch mal reicht. 🙂 Ein Titel kristalisiert sich dabei schließlich heraus, den ich ganz bewusst wahrnehme – und zwar in jeder verdammten Schleife wieder. Seit Anfang des Monats läuft (mal wieder) „Songrise 3“ von wavemusic, die, wie ich finde, ein Händchen für tolle Mixtapes haben. 🙂 Wie auch mmer, spätestens wenn Micah Dalton „Dear John“ im Refrain trällert, wippt der Fuß und ich versuche den Drang mitzusummen zu unterdrücken.

Nachdem ich Micah Daltons Song verzweifelt zum Teilen gesucht hatte, versuchte ich einen anderen zum Teilen von der CD zu finden… und ich blieb bei diesem hängen. Ist ja auch schön, wenn man in einer Schleife gleich zwei Songs hat, die sich ins Ohr fressen. Darf ich vorstellen? Josh Rouse – Summertime (passend zum aktuellen Wetter 🙂 )

Der Morgen nach der großen Terminvereinbarung #5 brachte dank dem Lieblingsradiosender Johnossis „Man must dance“ (MySpace-Klick) ins Gehör… Da darf man dann während des Zähneputzens vorm Badezimmer schon mal ein Tänzchen wagen…

Loslassen

Dieser klare Klang der Gitarre. Diese leicht rauchige Stimme. Die Schleusen öffnen sich. Der Drang, die Mauern hochzuhalten, erlischt. 3:30 Minuten völlig schutzlos. Und es fühlt sich gut an! – Gleich nochmal…

Vorbeirauschender Himmel #8

Hach… Das is doch mal ein Himmel 🙂 Und vor allem war dieses Vorbeirauschen mal ein mehr als ausführliches… Nur hat man beim Rausschauen so ganz ohne Vergleichspunkte von den knapp 700 km/h überhaupt gar nix gemerkt…
Über den Wolken...

Klar, dass dieses Vorbeirauschen nicht ohne Ohrwurm abging… selbst jetzt wieder beim Bilderschauen… Also: Video starten und abheben…

Verflixtes Gedankenlabyrinth

Von „Jetzt noch schnell die Suppe basteln“ auf „Komm, wir basteln eine Suppe…“ kommend (das war vor ca. 30 Minuten) zum Ohrwurm „Komm, wir malen eine Sonne“ gelangend (leider gibt’s den nur als Link) das Foto einfallend…

Komm, ich mal dir eine Sonne...

Es war der dritte Tag einer insgesamt 10tägigen Autotour durch Italien, die mittlerweile auch schon wieder neun Jahre zurückliegt. Nachdem uns nach der dritten Nacht (wir residierten gerade in Pisa) unser Zelt schon wieder durchgeweicht war, saß ich am Boden zerstört im Auto, die Luftmatratze zum Trocknen quer durchs Auto irgendwie auf mir, und beschloss zu schmollen… „Ich will jetzt Sonne!“ Meine Reisebegleitung griff nach dem Block im Handschuhfach, malte die Sonne auf, klebte sie mir vors Gesicht und meinte ganz trocken: „So, da haste Sonne!“ – Schmollen ging dann natürlich nicht mehr. Ich grinste. Wir fuhren wie geplant zum schiefen Turm und ab da hatten wir für den Rest der Reise keinen Regen mehr. 🙂

Immer wieder faszinierend, was so ein einzelner Gedanke alles auslösen kann… Die Suppe ist natürlich noch nicht gebastelt. Werde ich dann also mal machen… ♪♪♫♪♫…Komm, wir malen eine Sonne auf den grauen Pflasterstein… *sing*

Über acht Brücken musst du geh’n…

…ach eigentlich waren es ja neun (wenn ich mich nicht verzählt habe…).

Angestachelt durch den kleinen Wanderausflug mit dem Paps und vom noch mal richtig genialen Wetter in der zweiten Urlaubswoche und von der Erkenntnis, dass mein letzter Besuch im dunklen Wald schon ganz schön lange her war, war das Vorhaben geboren wurden, noch einmal die Wanderschuhe zu schnüren.

Durch die RötenbachschluchtSo ging es dann auf Tour 22 aus dem kleinen Südschwarzwaldwanderführer ab durch die Rötenbachschlucht. Diesmal kam ich ohne große Umleitungsarie rasch ans Ziel.

Die Sonne schien und ein farbenfroher Herbstgruß begrüßte mich… Urgs. Mist. Speicherkarte nicht in die Kamera gepackt… Aber wozu hat man so ein Telefon mit dem man mehr als Telefonieren kann? Nach ein wenig innerlichem Grummeln ob der eigenen Schusseligkeit, gings dann aber auch richtig los.

Gegrummelt sollte an diesem Tag aber noch ein bisschen werden. Die Streckenführung von diesem Wanderführer war … echt beschissen. Es gab immer mal wieder angeblich markante Wegpunkte, die zur Richtungsänderung anhielten, die aber vorher in der Natur auch schon mal vorkamen. Und Wegpunkte, die tatsächlich die Richtung änderten, tauchten in der Beschreibung gar nicht auf. So war es dann an mancher Stelle mehr Raten als Wissen. Aber dank der groben Übersichtskarte und dem Beschluss irgendwann einfach stur der blauen Raute zu vertrauen, schlängelte ich mich erfolgreich durchs Rötenbachtal.

Hach und was hat das für ein Spaß gemacht, sich zu schlängeln. Ein Weg ganz nach meinem Geschmack: Kleine geschlungene Wege immer am Bach entlang. Eigentlich ein perfekter Sommerwanderweg. Denn zwischendurch gab’s immer mal wieder die Gelegenheit die Füße ins Wasser zu halten oder durchs Wasser zu waten. [Somit ist hier schon mal die Vorwarnung an meine Sommerbesucher: Auf diesen Weg gilt es sich vorzubereiten 🙂 ] Das Grinsen wollte gar nicht mehr aus dem Gesicht gehen.
Zwischendurch galt es immer mal wieder eine recht glitschige Brücke zu überqueren und als es dann so langsam in Richtung der siebten Brücke ging… naja, da war der Ohrwurm natürlich schon längst da 🙂 Es wurden dann aber doch acht Brücken bis die Wutachschlucht die Rötenbachschlucht ablöste und mich meine Tour aus schluchtigen Gefilden herauslotste (und ganz am Anfang gab’s auch schon mal eine kleine Brücke… die war aber noch vor der Schlucht).

Kleine Pfade Kleine Wasserfälle perfekte Pausenplätze

Nach einem kleinen Tunnel unter der Eisenbahnstrecke durch neigte sich mein kleiner geschlungener Pfad dem Ende. Noch ein Abstecher zum Aussichtspunkt Hörnle (den ich auch wieder mehr geraten erreicht habe… woran in diesem Fall die vielen gefallenen Blätter Schuld sein dürften, so dass kein Weg mehr wirklich erkennbar war) mit einer ausführlichen Pause und ordentlich Sonne im Gesicht, und es ging allmählich wieder auf breite Wanderwege über. Statt des Baches schlängelte sich mein Weg nun an der Eisenbahnstrecke entlang. Als die blaue Raute von der gelben Raute abgelöst wurde, wurde der Weg dann recht sportlich und gar nicht mehr so aufregend. Puh. Ordentlich pustend kam ich wieder im Ausgangsort und somit schließlich auch bald wieder am Ausgangsparkplatz an.

Fazit: Der erste Teil der Strecke war unglaublich faszinierend und hat viel Spaß gemacht. Nach der Schlucht wurde es vom Laufen her dann ein wenig langweilig. Da könnte man vielleicht noch über eine andere Streckenführung nachdenken…