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Neulich unterwegs zum Musiklauschen…

…war ich ja hin und weg von Rock4. Ihr kennt die ja bestimmt alle. Ich kannte die noch nicht.

via Rock4

Verzweifelt waren wir auf der Suche nach einem gemeinschaftlichen Geburtstagskulturbesuchsziel… und stießen schließlich fast schon am Ende unseres Suchelans auf die vier Herren, die musikalisch Vorliebenübergreifend für jeden von uns passen könnte. Und so war’s dann auch! Völlig unbedarft- abgesehen von dem einen Video, in das ich nur kurz mal reinhörte – ging ich in den Abend. Ich hatte ein wenig Angst, dass das Geburtstagskind keinen Spaß haben könnte. Sonst war da gespannte Vorfreude. Und die war völlig gerechtfertigt.

Meine Jüte konnten die singen. Meine Jüte hatten die eine tolle Titelzusammenstellung. Meine Jüte konnten die wundervoll arrangieren. Meine Jüte hatte der Bass eine tiefe Stimme. *schmacht* Meine Jüte und dann waren die auch noch witzig.

Ich muss da ganz dringend und unbedingt noch einmal hin!

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Eine kleine Überraschungsmusik

Diesem musikalischen Stöckchen hibbelte ich nun zwei Wochen entgegen. Und vor allem hibbelte ich auch dem entgegen, was es musikalisch bei Katja und ihrer Liebeserklärung an die Musik zu entdecken gab. Nun darf ich wieder mitspielen beim fröhlichen Datensaugen (ich war dank meiner von mir unglücklich gewählten Privat-IT-Lösung mal eben ausgeknockt worden und weiß jetzt definitiv Geschwindigkeit im Netz mal wieder richtig zu schätzen!) und deshalb hier nun meine Zufallsfunde der ersten Treffer in meiner Playlist nach ausgewählten Stichworten. Ein bisschen Angst macht mir ja noch die Angst der vorangegangenen Stöckchenschwinger, dass es peinlich werden könnte. Naja… Lassen wir uns alle gemeinschaftlich überraschen 🙂

Happy – Öhm… Also… Naja… diesen Treffer wird es so niemals im Internet geben. Damals irgendwann zu einem Geburtstag bekam ich von einem sehr guten Freund eine Happy-Birthday-Musikkassette… auf dieser waren Songs, die ich mochte und heute auch noch mag, von ihm selbst eingespielt. Unter anderem auch „Junimond“. (Okay, Rio kommt jetzt nicht ganz ran, aber er war ja Vorbild 🙂 )

Love„Wickerman“ von Pulp vom Album ‚We love life‘ – Hm. Wie sind die eigentlich in meine Playlist geraten? Muss ich mal wieder hören.

Hate„Hey whatever“ von Westlife – Öhm. Okay. Die Schnuckies sind schon ein bisschen peinlich. Zum durch-die-Wohnung-hopsen und Laune-aufpolieren sind die aber trotzdem sehr gut geeignet.

Light„Miami 2017 (Seen the lights go out on broadway)“ von Billy Joel – Ich sehe „Billy“ und höre sofort „Sing us a song…“ So schnell geht’s mit den Ohrwürmern 🙂 Immer wenn Billy Joel in meiner Playlist auftaucht, hab ich erstmal Skrupel den anzuklicken. Meistens mach ich’s und dann frag ich mich wieder, warum ich da immer zögere?

Dark„Firewalking“ von Moonspell vom Album ‚Darkness & Hope‘ – Ich mag es ja immer wieder, wie die Menschen um einen herum den eigenen Musikhorizont erweitern. Vor allem mag ich es, wenn die Lieder, wenn sie dann plötzlich mal wieder auftauchen, ein Grinsen voll schöner Erinnerungen ins Gesicht zaubern. Ich muss am Sonntag unbedingt mit Berlin telefonieren 🙂

Good – Hm. Gaaanz toll. Danke, UMG (Dieses Video enthält Content von UMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar). Das wär’s gewesen… „Goodbye“ von Lizz Wright (da kann man zumindest mal reinhören). Da die Stimme mich jetzt aber grad umgehauen hat, gibt’s hier noch ’nen Ersatz: „Stop“

Bad„The medallion calls“ von Klaus Badelt vom Album ‚Pirates of the caribbean‘ – Ha! Eine Verknüpfung von Erinnerungsfetzen hat mir gerade vor Augen geführt, das bei meiner letzten Neuinstallation ein paar ganz tolle Alben verschütt gegangen sind. Klaus Badelt hab ich eigentlich nur in der Playlist, weil ich vor ein paar Jahren nach einem genialen Konzert von Klaus Doldinger auf den Geschmack von deutschen Filmkomponisten kam. Nu war also der Badelt da, aber nicht mehr der Doldinger. Also nee. *kram* *find* *grins*

Smile„I love your smile von Charlie Winston – Hach ja. Eine meiner liebsten Entdeckungen vom letzten Jahr. Mit seinem Album ‚Hobo‘ fährt es sich prima Auto. 🙂

CryCrying in the chapel“ von Elvis Presley – taucht der halt ab und an in der Liste auf. Gehört ja schließlich in so eine Liste.

Boy„Sexy Loverboy von Annett Louisan – Na mensch, die hab’sch jetzt aber auch schon lang nicht mehr gehört. Vor allem hätte ich sie auch nicht hier erwartet. Aber das ging mir mit Junimond ja auch schon so 🙂

Girl„Baby Girl von Will Hoge – Der taucht immer ganz unbedarft mal zwischendurch auf. Wie hier jetzt auch. Jedes Mal denk ich, ah, den musste doch mal öfter hören. Und dann ist der wieder wech. Hab grad gesehen, dass der letztes Jahr ein neues Album rausgebracht hatte. Das werd ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen.

Sad„Pesada“ von Control Machete – von einem ehemaligen Kolleschen in die Hand gedrückt bekommen, der den Film „Amores Perros“ dazu ganz toll fand. Hab mir grad noch mal den Trailer angeschaut. Ich bin nach wie vor skeptisch, ob mir der nicht doch zu brutal ist. Die Musik mag ich ab und an allerdings ganz gern.

Lost„Two worlds“ von Paradise Lost – Hm. Es bleibt schließlich dabei. Das Telefon wird am Sonntag zu tun haben 🙂

Hui. Das war ein janz schön langes Stöckchen. Aber es war auch eins, dass viel Spaß gemacht hat. Da versteckt sich ganz schön was in so einer zusammengesammelten Playlist. Die nächsten Lauschstunden sind auf jeden Fall gesichert. Nun leg ich es brav wieder aus, das Stöckchen. Vielleicht mag es jemand aufsammeln.

Diese Sache mit dem „Stichworthören“ ist übrigens eine ganz feine. Einen herzlichen Dank an Katja fürs auf die Idee bringen 🙂

Ein erkenntnisreiches Wochenende…

**Zu Besuch in Schwäbisch Gmünd im Heilig-Kreuz-Münster.**

1) Ich mag dieses Sologedöns bei klassischen Musikaufführungen nicht. Das ist mir zu anstrengend. Ich versteh nicht, was die singen. Selbst dann nicht, wenn ich den Text zum Mitlesen in die Hand gedrückt bekommen habe.

2) Ich mag dieses Chorgedöns bei klassischen Musikaufführungen. Ich versteh zwar auch hier nicht, was die singen. Aber ich mag es mich in den Harmonien zu verlieren und zu beobachten, wie die Chorleute untereinander agieren. Da gibt es immer einen, der einen anderen schräg anschaut oder sich für einen anderen freut, wenn eine Passage klappt oder einen anderen einfach nur anhimmelt. *g*

3) Ich hasse diese Verbeugungsarien bei jeglichen künstlerischen Veranstaltungen, die das Klatschen in anstrengende Länge ziehen… Da klatscht man, auf der Bühne wird fleißig verbeugt. Die Bühne wird verlassen und man ist höflich und denkt sich, ach eins zwei Klatscher haben ja noch keinem geschadet und schwups steh’n die wieder auf der Bühne. *grmpf* Toll, kannste ja nu nich aufhören. Also weiter geklatscht. Und so können dann schon mal an die 10 Minuten vergehen. Mit viel Pech auch 15. Vor allem, wenn es mehr als einen gibt, der da von der Bühne runter- und wieder rauftrampelt… – Bin ich irgendwann einfach aufgestanden. So!

**Zu Besuch beim Brigachtaler Dorffescht**

4) Nun kenne ich ihn, den Sinn und Unsinn solcher im Sommer an jedem Wochenende stattfindenen Festivitäten in allen umliegenden Dörfern und Kleinstädten: Es geht nur ums Sehen und Gesehen werden – oh und ums Essen. Hach und vermutlich auch ums Trinken.

5) „Da braucht man eigentlich auch nich mehr herkommen. Man kenn ja kaum noch jemanden“ – Endlich weiß ich, warum ich mich immer so überflüssig bei solchen Veranstaltungen fühle. Ich kenn doch schon von vornherein niemanden… Außer die, mit denen ich da hingehe…

6) Lande ich seit drei Jahren immer wieder beim Brigachtaler Dorffescht, obwohl es jedes Wochenende irgendwo mindestens eins gibt. Und ich lande da immer mit anderen. Und vor allem immer ganz spontan. Irgendetwas muss dieses Fest wohl an sich haben 🙂

Festgestellt:

The BossHoss eignen sich übrigens hervorragend, um sich am Abend – wenn es die Temperaturen endlich zulassen – den Kopf frei zu laufen. Der Grundbeat gibt ein angenehmes Lauftempo vor und die Texte machen Laune und motivieren (naja, vielleicht jetzt nicht ihr Loser-Lied…)

Denke, die bleiben jetzt für die nächsten Runden erst mal im Player.