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London Egg

Na mensch… während ich am Wochenende Fotos zeigte, fiel mir ein, dass doch da noch ein Post eigentlich fix und fertig in den Entwürfen schlummert. Ts. – Will ich euch den mal nicht länger vorenthalten!…

Am zweiten Tag in London wurde jenes Gebäude mein heimlicher Begleiter durch die Stadt und meine Kamera magisch von ihm angezogen. Dass das Gebäude 30 St Mary Axe oder der Swiss RE Tower oder auch The Gherkin ist, hab‘ ich aber erst herausgefunden, als ich mich ans Schreiben dieses Beitrags gemacht habe… Bis dahin lief es bei mir liebevoll unter dem Namen London Egg. Irgendwie musst‘ ich es ja nennen. Und so heißt’s auch weiterhin. So!

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Irgendwie strahlte es, wie es sich dort in der City of London erhebt, eine große Ruhe in der eigentlich ja doch recht hektischen Stadt aus. Und irgendwie wurde es am Abend plötzlich mein ganz persönlicher Ruhepol.
Während meiner Zeit zwischen Londonsightseeing (irgendwann schlossen ja alle Touristätten – und ich finde, das taten sie viel zu früh!) und der Ceremony of Key im Tower of London wollte ich ausführlich schlemmen und fleißig Postkarten schreiben. Leider hatte ich den zweiten Stadtführer, in dem all die tollen bezahlbaren Restauranttipps zu finden waren, im Hotel liegen lassen. So irrte ich plötzlich etwas hilflos durch die große Stadt und strandete inmitten von vielen hektischen schwarzbeanzugten Menschen, die scheinbar alle zur gleichen Zeit Feierabend machten. Ich kam an diversen kleinen Cafés vorbei, die aber gleichzeitig mit Feierabend der beanzugten Menschen ihre Tore schlossen. Ein wenig frustriert stand ich auf einmal vorm London Egg, blickte nach oben, war fasziniert von Haus und Himmel und hatte wieder ein kleines Lächeln im Gesicht und den Kopf für eine Entscheidung bezüglich der Suche nach Nahrungsaufnahme frei. – Während ich am Vormittag über die Themse schipperte, sah ich dort diverse Pubs und Inns… genau in die Richtung bewegte mich schließlich, um meinem ausgehungerten Magen im Old Thameside Inn endlich Fish ’n‘ Chips zuzuführen. 🙂

Old Thameside Inn Old Thameside Inn
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Tierisches London

Zeit für einen kleinen Urlaubsrückblick… 🙂

Der Londonurlaub ist nun zwar schon ein Weilchen her, da aber der gerade stattfindende Urlaub nicht durch einen Ortswechsel geprägt ist, kann der letzte ja für das gewissen Fernurlaubsgefühl herhalten. Denn Urlaubsgefühl an sich verspüre ich, während ich hier gemütlich unter meinem Sonnenschirm auf der fertig zurechtgewuselten Terrasse hocke, nicht zu knapp.

Der alte Mann und das TierSo stöbere ich mich denn durch meine auf mittlerweile 408 zurechtgelöschten mitgebrachten Fotos und denke, mensch, da haste aber auch das ein oder andere Tierchen fotografiert… Das dicke, putzige Eichhörnchenund schon grinse ich, während ich mich daran erinnere, wie der alte Mann im Garten des Kensington Palace hingebungsvoll die kleinen Eichhörnchen fütterte und die fetten Tauben versuchte zu verscheuchen. (Obwohl ich ja finde, dass die kleinen Hörnchen auch schon ordentlich Speck auf den Rippen hatten.) Während der alte Mann fütterte und ich staunte, lächelten wir uns schließlich beide an und gingen dann jeder unserer Wege…

Möwe auf StockAm nächsten Tag stand großes Wasservögelschauen an… Auf dem Weg zur City of Westminster, wo mein eigentlicher Ausflugstag starten sollte, ging es zu Fuß durch den Kensington Garden. Ente vor Stock... allerdings keine StockenteEin Blick über The Long Water, dass mich sachte in den Hyde Park führte, ließ ein wenig Ostseefeeling aufkommen. 🙂 Immer am Wasser entlang, die noch mit den Wolken kämpfende Sonne über mir, versuchte ich meinem Kopf einzutrichtern, wo ich mich eigentlich gerade befand. Die Nase beschnupperte derweil begierig die Londoner Luft und schickte Grinseattacken ins Gesicht.
[Und während ich gerade noch einmal nachrecherchiere, merke ich, dass ich im Kensington Garden die Elfeneiche verpasst habe. Verflixt. Die Liste für den nächsten Londonbesuch wird immer länger.]

Möwen am Himmel Der olle Poser

 
Towerrabe ErinDas gefiederte Vieh hatte den Tag fest im Griff. Es ging schließlich in den Tower of London, um dort die Raben zu besuchen. Die Legende sagt, sollten die Raben den Tower verlassen, wird das Königreich untergehen. Und so passen die Briten tatsächlich schon seit Mitte des 17. Jahrhunderts penibel darauf auf, dass aber auch wirklich immer mindestens sechs Raben da sind. Und so darf ich euch also Erin, die Towerrabenfrau vorstellen, die an jenem Tag im Februar Ausgang hatte. Zumindest sagt dieses PDF, dass alle derzeit im Tower wohnenden Raben (acht Stück an der Zahl) unterschiedlich farbige Bänder tragen und demnach ist das also Erin. 🙂 Und da der Rabe, den ich 1 1/2 Stunden vorher an anderer Stelle fotografierte das gleiche Band trug… scheint tatsächlich nur Erin Ausgang gehabt zu haben.

Rhino, der ein Nilpferd ist...Nach all den Tierchen in „freier“ Wildbahn, will nun aber auch noch Rhino winken. Der durfte zwar mit nach London, musste hatte aber die überaus wichtige Aufgabe aufs Hotelzimmer aufzupassen…

 

 

 
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Der Soundtrack (m)eines Urlaubs

Es ist ja wohl klar, dass das nur Tina Dico sein kann. Seit meiner Rückkehr aus London dudelt ihr Album im Auto rauf und runter und holt dieses wohlige Londonurlaubsfeeling immer und immer und immer wieder hervor. Hachz.

Irgendwann im November letzten Jahres spuckte meine Playlist mal wieder einen ihrer Songs aus… und ich stöberte einfach nur so mal, ob sie denn im kommenden Jahr hier irgendwo in der Nähe spielen würde… Tatsache… würde sie. Aber hey moment… sie würde auch in London spielen… und hey… die Karten da waren sogar erschwinglich… und oberhey… ich hatte mir doch ganz fest vorgenommen irgendwann im kommenden Jahr eh London einen Besuch abzustatten. Plötzlich wurde aus dem „irgendwann“ ein „genau dann“. Gedacht, Urlaub gebucht, Konzertkarten bestellt! 🙂

Jetzt so im Nachhinein werd ich das wohl bei jedem Städtetrip, der noch so in meinem Kopf rumspukt, machen und vorher schauen, ob ich den nicht mit’nem Konzert oder ähnlichem koppeln kann. Denn es war total toll 🙂

Und so war ich denn auch voller Hibbeligkeit auf den ersten Abend, an dem mich die Cadogan Hall empfangen sollte und ich der zierlichen Frau aus Dänemark lauschen durfte. Während ich hibbelte und meine ersten (Frühlings-)Eindrücke von der großen Stadt einfing, wurde auch schon fleißig vorbereitet, dass der Abend auch wirklich toll wird. – Guckt ihr da bei Tina Dico. Was man da auch sieht, ist mein unglaublicher und mich völlig überraschender Platz während des Konzerts… Da fast ganz vorne, in der zweiten Reihe ganz links, geradeso sieht man ihn noch… von dort aus sollte ich lauschen. Genial. Das aber wusste ich ja zu dem Zeitpunkt noch gar nicht. Und auch als ich meine Karte dann endlich in den Händen hielt, dachte ich noch… Ui. Was’n das für’ne komische Platzbezeichnung? Dat is bestimmt irgendwo janz weit hinten… Ich Skepsiskind, ich 🙂

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Zwei Stunden Konzert sollten das werden. Zwei Stunden lang grinsendes Lauschen, Gänsehaut, Lachen, Tränen, Erstaunen und Freuen … Nach diesen zwei Stunden war klar… ich muss das „neue“ Doppelalbum mit all den tollen gerade gehörten Songs aus all ihren vergangenen Alben doch unbedingt haben. Und so gibt’s jetzt all diese Stimmungen und Eindrücke immer wieder, wenn das Autoradio losdudelt, ich mich von dieser gemütlichen Stimme, die so unglaublich vielfältig ist, einhüllen lasse und über die Straßen düse. Schrieb ich schon „Hachz!“?

Hachz!

P.S.: Rüdiger, ich wünsch dir ein unglaublich tolles Konzert in Mainz! *neid* 😉

Vorbeirauschender Himmel #8

Hach… Das is doch mal ein Himmel 🙂 Und vor allem war dieses Vorbeirauschen mal ein mehr als ausführliches… Nur hat man beim Rausschauen so ganz ohne Vergleichspunkte von den knapp 700 km/h überhaupt gar nix gemerkt…
Über den Wolken...

Klar, dass dieses Vorbeirauschen nicht ohne Ohrwurm abging… selbst jetzt wieder beim Bilderschauen… Also: Video starten und abheben…

Frühling in London

Scheinbar hab ich mir da genau die richtige Woche für meinen Trip ausgesucht gehabt. Zwar blieb das Bibbern ums Wetter eigentlich bis zum Abflug… Bis dahin schwankten die Temperaturen in der Wettervorhersage immer wieder von frühlinghaft warm bis winterlich bibberlich – zumindest aber war bis zum Abflug so halbwegsklar, dass es sich nicht bei winterlich bibberlich einschwanken würde. Lieber wärmer und regnerisch als sonnig und kalt war denn meine Wetterdevise. Schließlich wollte ich den ganzen Tag unterwegs sein und frieren ist ja wohl mal mehr als bäh!

Der Flieger brach durch die Londoner Wolken und es schien, dass das Wetter meine Devise erhört hatte. Regnerischer Nebel begrüßte mich beim Landen. Ein wenig beruhigte mich das ja. Das Londoner Wetter musste ja schließlich seinem Ruf gerecht werden und ich war schon glücklich, den Regenschirm nicht umsonst eingepackt zu haben. Gebraucht hab ich ihn dann im Endeffekt aber tatsächlich nur ca. fünf Minuten – und zwar die ersten fünf, die ich an meinem ersten Nachmittag als waschechter Touri unterwegs durch den Kensington Garden war 🙂

Sonst schien London aber schon mächtig auf Frühling eingestellt… Bei meiner ersten übererdigen Subway-Station piepsten fröhlich Vögel durch die offene Tür herein *hach* und nach dem ersten Besichtigungshighlight gab’s die ersten sprießenden Frühlingsboten *doppelhach* Die mir entgegenkommenden T-Shirt-Träger verunsicherten mich zwar ein wenig (bin ich wirklich so’ne Frostbeule?), aber sprachen definitiv für kalt-is-nich. Der zweite Tag überzeugte mich schließlich restlos von meiner aufgestellten These, dass das Londoner Wetter viel besser ist als sein Ruf. Der Himmel war vielleicht nicht strahlend blau… aber es kam kein Tropfen Wasser von da oben und die Sonne schien sich da oben tatsächlich sehr wohl zu fühlen. *dreifachhach*

Und während sich nun sowohl hier als auch dort leichter Schnee wieder breit macht, gibt’s nun in Fotos die Frühlingsdröhnung 🙂

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