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Wenn der Süßkramheißhunger kommt…

…sollte ich viel öfter und vor allem schneller die Kühlschranktür aufmachen, um den doch erst gestern selbstgebastelten Apfelmus *jammie* vorzufinden. Naja… so hab ich mir quasi vorneweg die gerade angefutterten Zuckerkalorien beim Schleichen durch die Wohnung abgeschlichen 🙂

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Man nehme 1 Kilo entkernte und geschälte Äpfel, 100 ml Wasser, 4 Nelken, 1 Packung Vanillezucker, einen sehr großzügigen Schwall Zimt, einen zaghaften Schwall Ingwer und haue alles in einen ausreichend großen Topf. Nun noch 10 Minuten köcheln lassen und ab in die vorbereiteten sterilisierten Gläser (zwei sind’s bei mir geworden) gepackt. Soll sich ja etwa 6 Monate halten… Ich glaub’s ja nicht 😀

Schlemmerfreuden

Kleine BlechkuchenSeit meinem Ortswechsel wohnt jenes kleine süße Backblech inkl. vieler vieler toller leckerer Rezepte bei mir. Klar, dass das gleich ausprobiert werden musste! Es gab ja auch einen tollen Anlass… die Lieblingsschwester kam zu Besuch…

Unbedingt empfehlenswert ist „Großmutters Sonntags-Donnerstags- / Freitagskuchen“ *schlemm* *schmatz*

Die Rezeptangaben sind für das kleine Blech, das von der Größe her ein wenig kleiner als die Hälfte eines großen Blechs ist… Könnte dann eventuell ein wenig dünn werden, der Kuchen… allerdings wohl nicht weniger lecker 🙂

Der Einkaufszettel:
50 g weiche Butter
80 g Zucker
1 Ei
80 g Mehl
1 EL Kakaopulver
2 TL Backpulver
20 ml frisch gekochter, starker Kaffee, abgekühlt
Butter fürs Backblech

200 g Sahne
1 Pck Sahnesteif
70 g Schmand
1/2 Päckchen Vanillezucker

30 g Butter
100 g gemahlene Haselnüsse
30 g Puderzucker
Kakaopulver zum Bestäuben

Die Zubereitung:
1) Ofen auf 160 °C vorheizen. Butter und Zucker schaumig rühren bis sich der Zucker gelöst hat. Ei dazugeben und gut unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver dazugeben. Anschließend den abgekühlten Kaffee mit verrühren.
Das Backblech einfetten, den Teig auf das Blech streichen und ca. 30 Minuten backen. Den Teig abkühlen lassen.

2) Die Sahne mit dem Sahnesteif steifschlagen. Schmand und Vanillezucker unterheben und auf den abgekühlten Kuchen streichen.

3) Butter, Haselnüsse und Puderzucker zu Streuseln verarbeiten und auf der Sahne verteilen. Zum Schluss mit etwas Kakaopulver bestreuen.
Ich hab den Kuchen dann noch über Nacht im Kühlschrank gelassen.

Schlemmerkuchen Schlemmerkuchen

Es prickelt!

Yeah! Heut war’s soweit… Der selbstangesetzte Holunderblütensekt durfte endlich geöffnet und ausprobiert werden. Und tatsächlich: Es sprudelte… Das war ja Angst Nr. 1, dass da nix passiert war in den zwei Wochen, die er jetzt nach dem Rezept, für das ich mich entschieden hatte (es gibt ja unzählige), noch vor sich hinbrüten sollte. Angst Nr. 2 war, dass er nicht schmecken würde. Die sollte sich auch als unbegründet herausstellen. Ein pricklig herber Geschmack machte sich breit. An so richtig schweinewarmen Sommertagen wird das sicherlich (gut gekühlt) einen wirklich oberleckeren erfrischenden Genuss abgeben. Darauf freue ich mich nun… sowohl auf die schweinewarmen Sommertage als auch auf den gut gekühlten erfrischenden Genuss 🙂

 
Ich hatte das Rezept beim Zubereiten durch zwei geteilt – meine Küche wollte einfach keine so große Schüssel hergeben. Ich hatte auf diese Hälfte an Zutaten dann allerdings 10 Dolden gepackt. Da die ersten fünf Tage, die die Holunderblütendolden in dem Wasser-Essig-Gemisch mit Zitrone und Zucker verbringen durften, hier bei mir nicht sonderlich warm waren, bin ich mir nicht sicher, wie sich das geschmacklich auswirkt. Aber so lange es schmeckt, werd‘ ich mich mal nicht beschweren 🙂
An dem Alkoholgehalt zweifle ich allerdings noch ein wenig… vor allem, weil es noch so viele andere Rezepte zum Sekt gibt, die völlig anders funktionieren und auch teilweise von anderen Zusammensetzungen reden. Na… nächstes Jahr gibt’s ja wieder Blüten… da kann ich’s ja noch mal mit einem der anderen Rezepte ausprobieren!

Bis dahin… Prost!

Holunderblütengaumenfreuden

Mein Spontanausflug vor zehn Tagen hatte mir zwar leider noch keine Holunderblüten eingebracht, aber ich wusste zumindest, wo ich sie zu finden habe… Am Freitag gab’s dann endlich die erste Ausbeute für das Holunderblütengelee, mit dem mich Katja da angesteckt hatte.. Wenn diese sich auch noch ein wenig anstrengend gestaltete. Es gab an dieser Stelle zwar unzählige Holundersträucher, aber die waren so hochgewachsen oder von so vielen hochgewachsenen Brennesseln umgeben, dass es kein rankommen gab. 20 Dolden hatte ich dann schließlich doch zusammenbekommen, so dass ich mich nach erfolgreicher Holunderblütenjagd am Freitag Nachmittag auch noch hinsetzen konnte, um sie auch von ihrer Dolde abzupopeln. [Warum geht das bei einigen superfix und bei anderen nicht? Kann man die einfachen mit geschulten Blick schon am Strauch erkennen? UND: Wie bekommt man am einfachsten diese winzigkleinen Krabbeltierchen da aus den Blüten raus? Fragen über Fragen 🙂 Letzere konnte ich mir mittlerweile da beantworten, aber so wirklich wollten die da alle auch noch nich raus…] Dann ging’s nach Rezept weiter… und zum nächsten Frühstück – also heute – gab’s unglaublich leckeren Brotaufstrich… mjammieeeee! So langsam überlege ich, ob Marmelade nicht vielleicht doch ein essentieller Bestandteil eines Superschlemmerfrühstücks sein kann 🙂

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Auf Bärenjagd…

Nach der Erdbärjagd im letzten Jahr… war nun eine andere Bärenjagd dran… der süße Bärlauch musste noch dran glauben. Nach mehrmaliger Terminverschieberei hab’sch’s dann doch noch geschafft gemeinsam mit dem Bärlauchexperten auf die Jagd zu gehen. Wozu so ein sonniger Sonntag doch alles gut sein kann… 🙂 Es war aber auch allerhöchste Eisenbahn und tatsächlich kurz vor Schluss. Eigentlich wollten wir ja erst morgen Vormittag auf die Jagd gehen… aber das wäre dann vermutlich doch schon viel zu spät gewesen.

Bären so weit das Auge reicht Bärenzähmen für Anfänger Bären in ihrer natürlichen Umwelt von gaaaanz nah

„Und wo ist er jetzt, der Bärlauch?“ – „Na da.“ – „Wo?“ – „Da, das grüne.“ – „Das alles?“ – „Ja. Das alles!“ Ich war ja platt und konnte es ja gar nich glauben. So viel Bär auf einmal. Bis dahin ging ich ja davon aus, dass ich nun erstmal durchs Unterholz krauchen und verzweifelt nach etwas grün Ausschau halten würde. Nö. Ganz im Gegenteil. Ich wusst jar nich, wo ich meinen Korb hinstellen und als nächstes nicht, welches Blatt ich nu als erstes einpacken sollte. Wow. Mit großen staunenden Augen saß ich also da und packte ein. Irgendwann hieß es dann, ich solle mal besser aufhören, ich müsse das ja auch noch alles relativ fix verarbeiten. – Hätte ich da schon geahnt, wie sehr diese Worte am nächsten Abend nachhallen würden…

Bären ganz brav im Körbchen geputzte Bären BärenpasteBärenbutter Bärenbutter abgefüllt Bärenquark

Da wurde nämlich dann genau das getan: Bär verarbeitet. Puh. Waschen, schnibbeln. Noch mehr waschen. Noch mehr schnibbeln. Ähm… und noch mehr waschen. Und noch mehr schnibbeln. (Irgendwann sahen dann die Finger genau so aus. *grusel*) Mit der Zeit im Nacken (weil schon recht spät und der Magen ja eigentlich auch noch knurrte) war das dann leider gar nicht mehr meditativ 😦 Aber es roch so lecker. Und die Vorfreude auf all die leckeren Sachen, die dann genau daraus irgendwann entstehen, die entschädigte schon.

So spuckte denn die Küche ein Glas Bärlauch-Gemüsepaste (hm… schnuppert die lecker!) und 4 1/2 Dosen Bärlauchbutter für den Vorratsschrank.

Die Bärlauchbutter gab’s im ganz & einfach & verliebt Kochbuch… hmmmmmm… schmeckt so aufs Brot auch sehr sehr lecker. Einfach 250 g Butter und 125 g geschnibbelten Bärlauch (lt. Originalrezept 250 g Bärlauch für den Tiefkühler zum Kochen. – Ich hatte leider nur nicht mehr so viel. Ich hätte aber auch nicht mehr so viel schnibbeln können. Ächz.) verkneten und dann abfüllen. Drei Döschen sind nun in den Tiefkühler gewandert, eins wird morgen verschenkt und das 1/2 wird noch genüsslich aufs Topfbrot (!) geschmiert 🙂

Und dann war da noch ein winziger Rest (ca. 60 g) übrig für eine Portion Quark (250 g), Sauerrahm (eine Packung), ein bisschen Salz und Pfeffer und eine Zwiebel. Das wurde dann aber erst heute erledigt. Puh. Nun kann ich ersteinmal ein Weilchen keinen Bärlauch mehr sehen… also zumindest ungeschnibbelt. Aber im Grunde genommen freue ich mich schon jetzt tierisch auf die nächste Jagd 🙂