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806 gilt es zu knacken…

So viele Kilometer habe ich mich im letzten Jahr durch die Gegend bewegt. Also so ganz bewusst… und extra… Laufend, gehend, wandernd, schwimmend, fahrradfahrend… Das ganze fand in 129 Stunden statt. Sagt mir meine Runtastic-Statistik.

Und ich hab mich vom Schönwetter- zum Allwetterläufer entwickelt. Naja… das mit dem Schnee hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, weil war ja noch keiner so recht da, aber Regen, blöder Wind und extreme Hitze konnten mich im letzten Jahr nicht davon abhalten die Laufschuhe zu schnüren und loszulaufen. Der Schweinehund kam da dann meist sogar ganz freiwillig mit. Laufend – sozusagen joggend – war ich von den 806 km übrigens 473,5 km unterwegs. Tolle Sache das. Im April ging’s mehr oder weniger einfach so los. Damals mit süßen 2,85 km und was hab ich da gejapst. Heute bin ich im Schnitt „mal schnell“ 6 km draußen, lausche der Musik im Ohr und freue mich, den Kopf freizulaufen.

Damit das in diesem Jahr auch schön so weitergeht, ging’s gleich sportlich los! Und schwups macht der Himmel (mal wieder) sowas:

Hachzpopachz!

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Das neue Laufjahr hat hiermit offiziell begonnen!

Nachdem nun seit knapp 10 Tagen die Laufmusik der letzten Saison im Auto hoch- und runterdudelte, mich ein voller Parkplatz von meinem spontanen ich-kauf-mir-jetzt-ne-Lampe-Einkauf abschreckte und es noch hell war als ich heimkam, war es beschlossene Sache: Rin in die Laufklamotten und raus aufs Feld.

Fast hätte mich der Schweinehund noch ins Straucheln gebracht… „Dein Musikdingens is gar nich aufgeladen. Du kannst gar keine Musik hören während des Laufens.“ – „Ha! Und?“ Da wusste er nix mehr zu sagen, hat sich aufs Sofa verzogen und mich mich aufwärmen lassen.

Und dann gings raus… Hachz. War das befreiend. Die Lungen füllten sich. Das Auge sah in weite Ferne. Der konstante Rhythmus ließ den Gedanken freien Lauf. Ins Gesicht stahl sich – bis zur ersten Anhöhe 😉 – ein leichtes Lächeln. Schnell war aber in Gedanken die erste kleine Runde festgelegt. Dann konnte die erste Anhöhe auch ignoriert und wieder gelächelt werden.

Wat freu ich mich nu‘ auf noch viel wärmer und noch viel grüner und noch viel blauer und vor allem auf noch viel weiter.

Nägel mit Köpfen

Naja, ein Nagel mit Kopf… Die Anmeldung zum damals ins Visier genommenen 10-km-Lauf habe ich gerade abgeschickt!

Nun gibt’s kein zurück mehr! Am 19. September um 14 Uhr werde ich in den Startlöchern stehen und beim 9. Stuttgarter Bücher-Lauf mitlaufen. Gehe mal auch davon aus, dass ich heile durchs Ziel kommen werde. Training dafür läuft.

Daumen dürfen aber zum gegebenen Zeitpunkt trotzdem gern gedrückt werden 🙂

Alle Jahre wieder…

…läuft mir dieses Shirt bei meinen Ausmistaktionen über den Weg. Und alle Jahre wieder pack ich es wieder zurück und verschieb die Entscheidung zum Ausmisten um ein weiteres Jahr.

Erinnerungsshirt

Getragen hab ich es genau einmal… nämlich am 13. Mai 2006. Tragen werde ich es vermutlich nie wieder. Denn es ist rosa. Und ich hasse rosa.
Ich nehme natürlich genau in dem Jahr an diesem Lauf teil, in dem man beschließt das Shirt zum Lauf in rosa zu gestalten… Somit konserviert es für mich eigentlich nur seit vier Jahren, dass ich meinen Hintern hochbekommen habe, das Vorhaben an diesem Lauf teilzunehmen tatsächlich durchzuziehen und ihn auch durchzustehen. Und es erinnert mich daran, wie stolz ich danach auf mich war.


Und nun wandert es vom Kleiderschrank in die Erinnerungskiste! Da gehört’s doch eigentlich auch hin. Dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin…? 🙂

Gefunden!

Als ich mir heute beim Laufen überlegte, warum da hinten bitteschön Dixiklos mitten auf dem Feld rumstehen und das leuchtende rote Riesenetwas als Erdbeere erahnte, konnte ich mir endlich denken, warum ich vor ca. zwei Wochen kein Erdbeerfeld in meiner Nähe fand… Die Erdbeeren waren schlicht und ergreifend tatsächlich noch nicht so weit.

Allerdings kam ich kurz ins Grübeln, ob ich eventuell tatsächlich so ignorant durch die Gegend trabte und dieses Arragement möglicherweise die ganze Zeit übersah. Als ich aber an meiner jetzt-hab-ich-die-Hälfte-Kreuzung vorbeikam und dort ein Hinweisschild aufs Feld vorfand, war ich mir ganz sicher, dass das am Montag bei meiner letzten Runde noch nicht da stand.

So kann ich nun ganz entspannt das Wochenende abwarten, mich auf meinem Sonntagsbesuch auf dem Naturmarkt zurückhalten frische Erdbeeren zu kaufen und am Montag ins Feld stürzen. Find ich schon echt nett von den Beeren zu warten, bis ich auch wirklich Zeit hab!

*grins*