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Keksrausch

Als die Lieblingsschwester letztens hier zu Besuch war, wurden hier auch fleißig Kekse gebacken. Von ihr. Ich hab geguckt, dass sie das auch richtig macht. Weil… es gab überwiegen Mürbe-Würge-Teig-Kekse… Und Mürbe-Würge-Teig kann ich ja nicht. Aber die Schwester. Weswegen die dann auch lecker wurden. Damit ich mich nächstes Jahr dann vielleicht doch noch dran erinnere, was es gab… und damit ich’s vielleicht doch noch mal versuche, hier vorsorglich mal die Rezepte:

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(1) Weihnachtliche Butterplätzchen

Der Einkaufszettel (für 2 Personen)
200 g Mehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
2 TL Bourbon-Vanille
1 Ei
125 g Butter
Die Zubereitung:
1) Alle Zutaten schnell mit möglichst kalten Händen (hab ich eigentlich immer, sollte mir also eigentlich gelingen… vermutlich scheitere ich dann immer am „schnell“) zu einem mürben Teig verkneten. In Folie gewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank abstellen.

2) Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Auf Backpapier legen und ca. 10-13 Minuten goldbraun backen.

3) Die Plätzchen abkühlen lassen und schließlich nach Lust und Laune (hatten wir dann nicht so) verzieren.

(2) Honigkuchenplätzchen

Die waren so lecker, dass ich sie mal selber probieren könnte…

Der Einkaufszettel (für 2 Personen)
300 g Mehl
100 g Zucker
2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver
1 Ei
200 g kalte Butter
Die Zubereitung:
1) Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten, in Folie verpacken und 2 Stunden im Kühlschrank stehen lassen.

2) Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig 1 cm dick ausrollen und Plätzchen ausstechen. Auf Backpapier legen und ca. 15 Minuten backen.

3) Die Plätzchen abkühlen lassen und schließlich nach Lust und Laune (hatten wir immer noch nicht so) verzieren.

(3) Peanut-Cookies

DIE werde ich auf jeden Fall noch mal machen (haben ja auch nix mit dem Mürbe-Würbe-Teig zu tun). Die Lieblingsschwester war dann aber doch schon so im Kekswahn, dass ich sie mal lieber hab machen lassen…

Der Einkaufszettel (für 2 Personen)
100 g Butter
1 Ei
100 g Zucker (sagt das Rezept… ich würde es beim nächsten Mal mal mit 75 g probieren, weil supersüß)
2 EL Erdnusscreme (aus dem Glas)
175 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g gebrannte Erdnüsse (haben wir uns – wie praktisch – vom Weihnachtsmarkt mitgebracht)
Die Zubereitung:
1) Butter und Ei auf Raumtemperatur bringen! Dann schon mal den Backofen auf 180 °C vorheizen.

2) Butter und Zucker cremig rühren. Ei und Erdnusscrem unterrühren. Das Mehl, Backpulver und die Erdnüsse rasch untermischen.

3) Vom Teig walnussgroße Häufchen abnehmen und diese plattgedrückt auf dem Blech verteilen. Die Cookies 15-18 Minuten goldbraun backen.

4) Ein bisschen abkühlen lassen und auffuttern. (Nein, das haben wir natürlich nicht gemacht – aber schwer war das schon!)

Bärchenpärchen (#9 / 2)

Was für ein sche** Tag! Boah! Alles was heute schief gehen konnte, ging irgendwie auch schief… Obwohl… Halt. Nein. Das stimmt so nicht! Es hätte ganz sicher auch noch schlimmer gehen können.

Dabei fing der Tag ja ganz entspannt an. Ausschlafen ohne Wecker (war auch nich später wach als mit, aber egal – er hat nicht geklingelt. Psychologisch ist das ja immer sehr, sehr wichtig!)! Strahlend blauer Himmerl mit Sonne und glitzernden Reiftautropfen an den Blättern. Ein entspanntes Frühstück mit lecker Kuchen vom Vortag und gemütliches (wenn das denn geht) Küchenchaosbeseitigen, damit das nächste gestartet werden kann. Bevors zum Volksabstimmen gehen sollte, wollte ich mal noch „rasch“ meine Kekse in den Ofen bringen. Aber ach… da kam der Wurm in den Tach. Nach gefühlten 18.553 Keksen sollte ich sie schließlich doch noch fertig bekommen.

Doch bis dahin… blieb der Teig hängen, der Teig trocknete zu schnell, der Keks brach in der Mitte, der Keks brach am Rand… ich war dem Nervenzusammenbruch nahe und schwor mir… diesen Advent is nix mit herzallerkeksigste Vorweihnachtszeit! Soll’n die doch bleiben wo der Pfeffer wächst. Mein Teig reichte hinten und vorne nicht. Vor lauter Verzweiflung vergaß ich den Handschuh anzuziehen und griff ans heiße Rost. Wuäääääh! Es war zum Mäusemelken. Nachdem ich die Kekse ordentlich beschimpfte und mir eingestand der komplette Kekshonk zu sein (gibt’s da auch’ne Rubrik im Mondkalender?? Hätte ich was berücksichtigen müssen? Gibt’s’ne Regel die besagt, wenn der 1. Advent auf’nen Novembertag fällt, bloß keine Kekse backen?) Und ich brauchte doch noch eine Fuhre von den kleinen Scheißerchen – da ließ der das-haste-dir-jetzt-so-vorgenommen-das-machste-jetzt-auch-so-Horst in mir nicht mit sich diskutieren! Mir fehlte allerdings noch ein Ei… und damit war ich schon sehr mutig im Teig-Kalkulieren… denn wenn der Verbrauch für diese letzte Fuhre tatsächlich genau so weiterging… brauchte ich mindestens noch vier… Egal. Ein Königreich für ein Ei… Tanke? Hey… beim Biobauern, da stehen doch am Wochenende noch frische zur Verfügung. Zeit für eine Auszeit. Zeit noch rasch zur Bürgerpflicht zu düsen. Ab zum Biobauern. Die Idee, die ich hatte… die hatten auch noch andere… es war noch genau ein Ei da. Klar, dass ich kein entsprechendes Kleingeld im Geldbeutel hatte… *grmpf* Aber immerhin… ein Ei. Wieder heim… und los ging’s. Innerliches Flehen und Hoffen, dass der Teig reicht. Äußerliches Fluchen und Schimpfen. Ich wollte die neuen Kekse ja nicht verunsichern und die bewährte Strategie erzielte auch Erfolg. Irgendjemand sei Dank!

Zwischendurch… während die Kekse immer wieder fertig buken, machte ich mich schon mal daran, den Weihnachtsbaum aufzubauen. Dieses Jahr wollt ich’s mir ja geben. Volle Kanne Weihnachtsstimmung. Mal abgesehen davon, dass ich während der Keskarie schon mal von flauschischpauschigen Weihnachtsliedern auf die Hardrockmugge umstieg.

Der Baum stand. Die Beleuchtung wollte ran. Nun, da ich mich nicht mehr um die Kekse kümmern musste, sollte das die Rückkehr zur Besinnlichkeit werden. Hahaha! Merke: Bevor du eine Lichterkette um den Baum hängst, teste, ob sie auch funktioniert… Aaaaaaaaaaahhhhhh! Also wieder ab damit. War ja nicht so, dass ich nicht noch eine hätte… Der zweite Versuch. Nachdem alles angebracht war… feststellen, dass da doch eine Lampe kaputt ist. Ich hatte ja aber noch die defekte mit ganz vielen ganzen Lampen drin. Sollte ja ein Leichtes sein, da eine auszuwechseln… Kaputte Lampe abgebrochen. Glassplitter im Zimmer verteilt… Ärgs. Was war nur los. Nach ewigem rumfriemeln dann doch noch die Lampe ausgetauscht bekommen. Von da an war jegliche Handlung mit Angst verbunden. Was würde nun wohl als nächstes kaputt bzw. schief gehen? Soll ich wirklich noch die andere Lichterkette ums Fenster basteln? Ist Bügeln heute tatsächlich so’ne gute Idee? Sollte ich mir nicht doch lieber’ne Stulle machen bevor ich die Küche doch noch in Brand setze? Aber nee… ich hatte da ja noch 24 Eigelbe… Mit denen musste ich ja auch noch irgendwas veranstalten…

Mittlerweile scheine ich aber meine sonntägliche Pechsträhne überstanden zu haben (Wie bekloppt auf Holz kloppend!!). Und jetzt, wo die Kekse alle gut verpackt da stehen, ist auch wieder alles fein und ein dickes Grinsen im Gesicht. So bleibt also noch Zeit für mein Bärchenpärchen bzw. dessen Fortschritt. Weil… wie wir ja wissen…

„Mit Bärchenpärchen ist alles klärchen!“

Womit ja eigentlich nur alles gut werden kann.

Ach so… Nicht erschrecken… Das Foto… naja… es ist vielleicht nix für zartbesaitete Seelen… Es ist aber wirklich alles in Ordnung mit ihm. Ich muss halt noch warten ihm den Kopf aufsetzen zu können bis ich die Arme fertig hab. Ich will zwar nix versprechen… aber vielleicht ist es ja tatsächlich nächsten Sonntag schon so weit! 🙂

Bärchenpärchen #9 / 2

So… und nun schnapp ich mir meinen Tee und verkrümel mich in die Wanne, um die letzten 30 Minuten meines letzten Urlaubstages noch zu genießen 🙂

Einen genial fantastischen Start in die neue Woche wünsch ich euch allen!

Herzallerkeksigste Vorweihnachtszeit

So keksig war die Zeit vor Weihnachten schon lang nicht mehr – wenn überhaupt jemals… Nach einem vom Glück bekeksten Adventskalender (hier gibt’s übrigens noch das Rezept zu den kleinen Winterwunder-Weihnachtsstimmungsmachern, Katja), gab’s die Geschichte vom Keks, die mir ein kleines Keksparadies in den Hausflur lieferte. 🙂

Durch die ganze Kekserei fühlte ich mich schließlich auch animiert die Weihnachtsbäckerei zu eröffnen. Von daher durfte die Küche in den letzten Wochen fleißig spucken:

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Und hier natürlich auch noch die Rezepte:

  • Zimtkipferl:
  • 100 g Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, 110 g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Eigelb, 2 TL Zimt, 100 g kalte Butter

    Mehl, Mandeln, 50 g Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb, 1/2 TL Zimt und die Butter in kleinen Stücken zusammenmischen und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in Folie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

    Teig zu langen Rollen formen und in 3cm lange Stücke schneiden. Die Kipferl formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

    Bei 180 °C ca. 10-12 Minuten backen. Den restlichen Puderzucker und Zimt vermischen und die heißen Kipferl damit bestreuen.

  • Zimttierchen:
  • 4 Eiweiß, 1 Prise Salz, 300 g Puderzucker, 1 TL Zitronensaft, 500 g gemahlene Mandeln, 2 TL Zimt

    Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und den gesiebten Puderzucker einrieseln lassen sowie den Zitronensaft tropfenweise dazugeben. Vom Eischnee 5 EL für die Glasur in einer Schüssel mit einem feuchten Tuch bedeckt zur Seite stellen.

    450 g Mandeln mit dem Zimt mischen und vorsichtig unter den übrigen Eischnee heben. Die Arbeitsplatte mit den restlichen 50 g Mandeln bestreuen. Den Teig darauf in kleinen Portionen 5 mm dick ausrollen.

    Die Tierchen oder anderen Formen ausstechen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Dann mit dem beiseite gestellten Eischnee bestreichen und bei 160 °C ca. 25 Minuten backen.

  • Überraschungstaschen (oder aber eben auch Polsterzipfel): die gab’s beim Chefkoch…
  • Erdbeer- und Schokoladenküsschen: auch die hat der Chefkoch geliefert… also das Rezept…

Einen gemütlichen 4. Restadvent wünscht euch
Corina 🙂

Im Kekshimmel

Da stand es. Einsam und verlassen… Das kleine Päckchen im Flur. Und hui, es wollte zu mir. Ich hatte Post. 🙂 Ganz tapfer hat es den ganzen Tag gewartet. Ich hoffe, es hatte nicht all zu große Angst als all die fremden Menschen an ihm vorübergingen. Aber vermutlich hat das Päckchen im Paketzwischenlager die Geschichte vom Keks gehört und wusste, mit DEM Inhalt, kann mir ja gar nix passieren!

Hach und dann war es so weit… das Durchwühlen zum eigentlichen Inhalt zauberte ein Grinsen nach dem anderen ins Gesicht. Vielen lieben Dank, liebe Katja!!! *ärmel* *drück* *herz*

Nachdem alle kleinen Kekse aus ihrer Transporttüte befreit waren, die Verluste auf nur ein gebrochenes Vanillekipferl (ich hab den Hubert aber nicht erwähnt! Das kleine Ding hat das sicher mit Absicht gemacht, weil es zuerst gefuttert werden wollte) gesichtet werden konnten, musste ich natürlich losmampfen. Und schon wieder… ein Grinsen nach dem anderen. Lecker, lecker, lecker! Es ist ja echt verdammt schwer, da eine Lieblingssorte auszumachen. Ich hab sie also alle gleich lieb, meine Kekse und freue mich nun sie alle nach und nach zu verdrücken!

Hatte ich schon danke gesagt? Danke, danke, verrücktes Huhn! Und diesen Zettelpunkt… den find ich eine grinsewürdige Idee 🙂

Diesmal hat es mit dem Küchenweitspucken ja hervorragend geklappt…:
Keksparadies
Mal schauen, ob sich meine da nun mal animiert fühlt 🙂