Schlagwort-Archiv: irgendwann

Hohenkarpfen-Sommer-Sonnen-Tour… oder Irgendwann #7

Aller guten Dinge sind drei und deswegen gab’s natürlich auch noch eine dritte Tour während des Urlaubs – übrigens auch eine „Irgendwann“-Tour… Die Hammertour. Die Nachholtour – was es an Pfingsten an schlechtem Wetter gab, wurde an diesem Tag mehr als wettgemacht. Meiner Hohenkarpfen-Sommertour stand also nichts im Wege. Keine Ausrede. Nix. So schnürte ich denn die Wanderschuhe und stiefelte los. Von der Haustür bis zur Haustür. Insgesamt 6 Stunden (inkl. Pause auf dem Berg).


 
Das war eine Tour ganz nach meinem Geschmack: Wege, die nicht als Wege erkennbar waren, weil leider von der Natur zurückerobert. Kleine, schöne Schattentrampelpfade. Und schließlich zum Entspannen breite Forstwege. Es ging kaum Asphalt entlang. Erst gegen Ende, wo dann aber eh das Ziel mehr der Weg war als der Weg selbst. Sehr entspannt war die Beschilderung. In verlässlicher Regelmäßigkeit tauchten an unsicheren Stellen die kleinen hilfreichen Zeichen auf, so dass ich mich unbeirrt geradeaus halten konnte, wenn der Weg unter den Füßen nicht wirklich sichtbar war. Bis zum Berg selbst hielt ich mich auch ganz tapfer an jenen Routenvorschlag (klick). Vom Berg runter ließ ich mich von meiner runtastic-App leiten. Eine tolle Sache! Zwar kennt die App bzw. das Google-Kartenmaterial noch Wege kennt, die der Wald selbst gar nicht mehr hergibt, verlaufen ist damit aber eigentlich unmöglich.

Hach und Gegend gab’s zu sehen. Schön! Hach und wenig Menschen sind mir unterwegs begegnet. Auch schön! Auf dem Berg -gnihi – kamen mir dann noch jene Füße entgegen. Die Welt ist halt’n Dorf. Bis ich allerdings kapiert hab, dass das DIE Füße waren, war die wandernde Filmtruppe auch schon an mir vorbeigezuppelt.

Die Tour wird’s ganz sicher bei Gelegenheit noch mal geben… vorher werde ich aber mal noch bei den Grafen von Lupfen auf dem Lupfen vorbeischauen. Den Berg habe ich bisher ja ganz konsequent ignoriert. Dabei sitzt der genauso tagtäglich vor meiner Nase…

Advertisements

Auf zur Burg… oder Irgendwann #6

Seid ihr bereit für ein paar Urlaubsfotos? Ich hab‘ auch ausgesiebt. 🙂
Und außerdem ist damit auch ein „Irgendwann“ abgehakt worden…

Heute vor einer Woche ging’s auf die erste Tour. Nach einem kurzen Zwischenstopp beim Ex-Lieblingskolleschen im beschaulichen Rottweil (da war ich nun mittlerweile auch schon öfter, aber zu einer ausführlichen Stadtbesichtigung haben mich die Gassen dort noch nicht verleiten lassen… hm.) brachte mich mein kleiner Flitzer in die etwas entferntere Nähe der Burg Hohenzollern zum Nägelehaus. Auf dem burgeigenen Parkplatz parken kann ja schließlich jeder. Wenn schon, dann auch noch gleich eine Runde durch den Wald gewandert. Und das lohnt sich. Und wenn’s Sicht gibt gleich noch viel mehr! Sicht war mir nun nicht vergönnt, aber gutes Wanderwetter mit genialem Ausblick in alle Richtungen:


Und dann kam die Burg – etwas später als erwartet – auch endlich ins Blickfeld, die mich auf der Hinfahrt schon ein paar Mal ins Staunen versetzte und die Freude auf die Tour schürte. Von da an sollten uns aber nur noch vorübergehende Waldabschnitte voneinander trennen. Immer wieder traf mich die Aussicht auf die Burg mit Wucht und ließ ganz kurz oder auch länger den Atem anhalten. Das Zeller Horn animierte zu einer spontanen ausgedehnten Pause. Sehr beeindruckend. Mit so richtig gigantischer Sicht in die Ferne wahrscheinlich noch um einiges mehr.


Ein paar Kuriositäten gab’s auf dem Weg zur Burg dann auch noch zu bestaunen…
Gleich zu Beginn gab’s das neue Testament, das mich ob meiner bevorstehenden Tour doch ein wenig skeptisch hat werden lassen. Habe die steil abfallenden Schluchten nach rechts, dann aber doch unbeschadet neben mir liegen lassen. Höhenangst ist zumindest am Anfang der Strecke nicht sehr förderlich – allerdings sind die Wege ausreichend breit – und links gab’s dann ja die Wiesen zu beschauen.
Das Hexenverbotsschild kündigte schließlich so langsam die Hexenlinde an, die da irgendwann inmitten vieler Wege einen Richtungswechsel für meine Tour anzeigte. Der kleine Weg da rechts abgehend beim Baum mit den vielen Schildern, sollte mich zur Burg bringen.

Mit dem ein oder anderen versehentlichen Schlenker unterwegs – hauptsächlich abgelenkt durch Gegend gucken – erreichte ich dann doch noch die Burg und durfte von innen noch viel mehr staunen, als sie das von außen schon veranlasst hat.
In die Burg selbst darf man nur mit Führung, die aber eh schon im Eintritt enthalten ist. Wenn man dann also mal den steilen Anstieg nach oben hinter sich gebracht hat, dann sollte man die auf jeden Fall mitmachen, sich von der langen Familiengeschichte des Hauses erzählen lassen und völlig fassungslos über den grandiosen Ausblick aus wirklich jedem Zimmer aus wirklich jedem Fenster in die Ferne stieren.

Nach ausführlichem Burganlagenbestaunen machte ich mich an den Rückweg. Der sollte es noch ordentlich in sich haben. Denn an der Hexenlinde wurde aus der Wanderung eine Rundwanderung. (Ich mag’s ja nicht sonderlich den gleichen Weg auch wieder zurückzulaufen…)
Ein verpasster Abzweig (die Ausschilderung ist wirklich nich soooo doll), ließ mich auf eine sehr beeindruckende Schotterpiste geraten. Uiuiuiuiui. Aber da kennen wa ja nix, da wandern wir hoch. Uffz. Und überall am Wegesrand unendlich viel blühender Bärlauch… Da hat’s vielleicht gerochen – oder spricht man bei der Menge dann schon von „gestunken“? Am Ende der Schotterpiste wartete ein breites Grinsen im Gesicht und ein kühles Bier im Zollersteighof. Yeah! Von dort war’s dann nicht mehr weit bis zum geduldig auf mich wartenden Flitzer am Parkplatz.
Ein ordentliches und lautes Fluchen gab’s dann aber doch noch mal als kurz nach genial viel Wiese der Weg eine bedrohlichen Anstieg offenbarte. War aber nur kurz. Sowohl Fluchen als auch Anstieg…

Eine echt tolle Tour nach meinem Geschmack. Da wird’s nicht langweilig. Trittfest sollte man allerdings schon sein und die Turnschuh wären nicht das ganz optimale Schuhwerk. Wie oben schon erwähnt, ist am Anfang der Tour Höhenangst kein so genialer Begleiter. Wie aber auch schon erwähnt, sind die Wege an jenen Stellen breit genug (Also wirklich! Da passen locker 3 oder 4 Leute nebeneinander!) um genügend Abstand zum Abgrund zu bringen.

Das war auf jeden Fall nicht mein letzter Burgbesuch. Ein Blick in die Veranstaltungen der Burg machen Lust noch mal vorbeizuschauen… So eine Sternschnuppennacht oder königlicher Weihnachtsmarkt klingt schon verlockend!

Der Wanderführer zur Tour: „Bruckmanns Wanderführer. Die 40 schönsten Touren Schwäbische Alb“ (Tour 32)
Die Tour (leicht abgewandelt, durch 2 oder 3 verpasste Abzweige): klick
Der Klick zur Burg: klick

Irgendwann #5

Bevor dieser Monat nun vorüberrauscht, gibt’s natürlich noch ein erledigtes Irgendwann!

Da ich es geschafft habe für nächste Woche doch endlich mal ein Reifenwechseltermin in der Werkstatt meines Vertrauens auszumachen, war es nun an der Zeit irgendwie auch an die Sommerreifen, die im Keller vor sich hin lagern, zu kommen. Nicht so einfach, wenn man dann doch immer nur alles in den Keller stapelt… *hust*

Gut, dass es da diesen einen Zettel im Glas gab…
irgendwann_2013_05_01

irgendwann_2013_05_02 irgendwann_2013_05_03

Der Weg zu den Reifen ist also frei. Alle Glasflaschen im Glascontainer – und das an einem Feiertag. Mönsch. Ich Rebell, ich. Alle Pfandflaschen sitzen schon ganz aufgeregt im Auto und freuen sich morgen weggebracht zu werden. Wenn schon, dann richtig. Und ach ja, ich hatte ja auch ein Fahrrad… Das ist nun wieder erreichbar – muss aber auch erstmal in’ne Werkstatt bevor ich mich da wieder raufschwingen kann.

Irgendwann #4

Rums. Schon wieder ein Monat rum. Wahnsinn!

Doch schon ein klein wenig stolz erledigte ich heute also mein viertes Irgendwann! Auch wenn ich heute gezielt nach genau diesem Zettel suchte:

irgendwann_2013_04_01

Während der Wintermonate verkommt mein Schreibtisch, der eine Hälfte meines Schlafzimmers bevölkert, immer zur Ablage- und Sammelstelle für allerlei mach-ich-später-mal-Kram, weil’s eh viel zu kalt ist, um dort zu sitzen und in die Tasten zu hämmern. Nachdem die Sonne sich nun endlich wieder raustraute und sie demnach tagsüber immer ganz bezaubernd in die Schreibtisch-Zimmerhälfte scheint, wurde der Drang nach einer freigelegten Schreibtischfläche unerträglich groß. Abgesehen davon, dass diese doofen Ablagestapel, die sich mittlerweile ordentlich vermehrt hatten, auch mächtig Energie fressen, weil irgendwann muss man sich ihnen ja doch stellen.

irgendwann_2013_04_02

Locker, flockig ging das Auseinanderklamüsern, Einsortieren und auch das Trennen von schau-ich-mir-im-nächsten-Jahr-sowieso-nicht-mehr-an-Papieren von der Hand. Am Nachmittag waren dann tatsächlich alle Stapel weg, alle zwischengelagerten Dinge verstaut und – yeah! – sogar noch das Fenster geputzt, damit die Sonne nun wirklich freie Bahn hat.

irgendwann_2013_04_03irgendwann_2013_04_04

Nachdem’s am Sonntag dann schon die frühlingsfertige Terrasse gab, reicht das nun auch ersteinmal wieder an Rumgewusel. 🙂

Irgendwann #3

Nun aber… hier mal noch ganz schnell das märzige Irgendwann in die Tasten gehämmert, bevor der März vorbei ist.
Erledigt hatte ich das schon längst… wenn auch über eine Woche verteilt. Da kam mir die grandiose Geburtstagstombola der Kleinen Idee ein klein wenig in die Quere. Aber wenn da eine Kleine Idee quängel-drängelt, dann muss man der natürlich auch Aufmerksamkeit zukommen lassen. 🙂

Auf dem Plan stand:
IMG_1360

Das passte eigentlich ganz gut, hatte ich in der Woche zuvor den Kampf gegen den blöden, durchs Mehl eingeschleppten Brotkäfer (wiki-Klick) aufgenommen und sowieso schon ordentlich in den Küchenschränken rumgewuselt.

IMG_1379 IMG_1391

Nun sieht’s in jedem Fall mal wieder ordentlich aus. Ob ich den Käfer erfolgreich in die Flucht geschlagen habe, steht wohl noch auf einem anderen Blatt… *grummel*