Schlagwort-Archiv: Familie

Ortswechsel

Mittlerweile schon auf dem Weg von Punkt A zu B bin ich bereits mittendrin im Ortswechseln. Los geht’s in die alte Heimat. Ein paar Tage Familienbespaßung und dann ab zur Buchmesse nach Leipzig.

Der letzte Familienbesuch ist schon ganz schön lange her. Hoffentlich erkenn ich alle noch…

So, und da ich heute ja seit Ewigkeiten mal wieder per Bahn ortswechsle, freu ich mich jetzt riesig aufs Lesen!1elf 🙂

Habt eine schöne Zeit! Knuffz!

Ortswechsel

Urlaub.
Puh.
Endlich.

Das war’ne ganz schön lange Durststrecke mit nicht wenig viel zu tun seit dem letzten Ortswechsel. Nun ist es so weit. Ein längerer Besuch bei den Großeltern. Ein kürzerer Besuch beim Paps. Und natürlich das Riesenbedürfnis des Autos nach Winterreifen zu stillen. Ich frag mich zwar manchmal, ob es wirklich so clever ist, die Winterreifen in der alten Heimat zu lagern. Aber im Grunde genommen ist es ganz gut. So komme ich wenigstens mal raus. Und die in der alten Heimat gebliebene Familie freut sich, mich mal wieder zu sehen. Und ich freu mich auch, sie zu sehen. Für den geplanten Pilzgang mit dem Oppa ist es nun mittlerweile doch schon zu kalt. Aber ich denke, wir werden trotzdem den ein oder anderen Gang durch den Wald gemeinsam erleben und auch ohne Pilz (und vermutlich hinterher mit Pils) viel entdecken. Die Omma (und auch die Schweschter, die auch noch dazustoßen wird) freut sich auf den Küchenoutput. Viel zu viel Buch ist schon wieder eingepackt. Naja und für alle sonstigen Erholungspläne hab ich eigentlich mittlerweile auch schon wieder viel zu viel vor… Wie das halt immer so ist. Mit dem Paps geht’s hoffentlich noch mal in die Berge. Auch wenn es hier nun langsam schon mit Schnee anfängt, hält der sich hoffentlich in den heimatlichen Gefilden noch ein wenig zurück…

Und nun auf auf, auf die Autobahn…

Einmal Kind sein bitte…

…nach einmal Blut spenden.

Alljährlich gibt’s seit 10 Jahren schon die große Blutspendeaktion des DRK vorm Erlebnispark Tripsdrill. Zufällig wollten am heutigen Tag zwei Schwestern aufeinandertreffen um den Tag miteinander zu verbringen. Da die beiden ja eh ab und an Blut spenden und vor allem so Freizeitpärkse mögen, haben sie sich auf den Weg dahin gemacht… Erst Blut spenden, dann Karussel fahren. Naja und da Tripsdrill jetzt nicht gerade zu den verrücktesten Parkanlagen gehört, würde das schon gut gehen mit dem Spenden und dann Fahren…

StorchGesagt. Getan. Und ersteinmal im ersten großen Ansturm im DRK-Zelt ankommen. Nach knapp zwei Stunden durch die einzelnen Stationen durchgeschlängelt. Das ganze ist übrigens super organisiert. Die Helfer sind alle ganz lieb und sind ob der Mengen Menschen und vor allem ob der Mengen Menschen, die es furchtbar eilig haben nach dem Spenden noch in den Park zu kommen, mit ’nem Scherz auf den Lippen unterwegs!! Wenn man dann auch noch den richtigen Spendenplatz erwischt hat, konnte man sogar noch’nen Storch beobachten…

Dann endlich ab in den Park. Erst einmal ganz ruhig, damit’s keinen Zusammenbruch gibt. Fünf Stunden Parkerkundung stehen uns bevor – und auch fünf Stunden Erinnerungen an frühere Besuche im Park :o) „Ach, daran kann ich mich auch erinnern.“ „Ach und weißte noch, die verrückten Fahrräder?“ Beide waren wir uns aber auch einig, dass der Park bei unserem letzten Besuch vor öhm… vermutlich 15 Jahren definitiv langweiliger war als heute und das uns heute das ein oder andere Fahrgeschäft ein größeres Grinsen ins Gesicht gezaubert hat als damals. Und somit war das ganze genau richtig, um kurz mal aus dem Alltag ausbrechen zu können.

Im Streichelzoo

Die Schwester bekam ihre Ziegen. - Oh, sind die süß.

Mammut

Ich bekam meine Fahrt im Mammut. 🙂

Michaelskapelle

Und von überall immer wieder einen Blick auf den Michaelsberg mit seiner Kapelle...

Vom Regen überfordert

Was macht man zu zweit, wenn es draußen regnet? Na, eigentlich sollte die Frage lauten: Was macht man zu zweit, wenn der Wetterdienst am Abend zuvor suggeriert, es würde den ganzen Tag regnen? Denn ironischerweise gab es am nächsten Tag erst am späten Nachmittag die ersten Tropfen. Womit man, hätte man es drauf angelegt, am ursprünglichen Wanderplan hätte festhalten können. So waren mein Besuch in Form meiner Schwester und ich ersteinmal hoffnungslos überfordert mit dem Wetter… Was macht man denn an so einem Tag? Die Alternativen wurden eine nach der anderen über den Haufen geworfen: Shoppen gehen (kein Geld), ab in die Schwimmhalle (keine passenden Utensilien dabei), Museum (och nö, heut nicht), Landesgartenschau besuchen (Hallo? Regen? – Ach so, ja.),… Bis wir irgendwann feststellten, das wir ja den Anspruch etwas gemeinsam außerhalb der Wohnung zu unternehmen auch einfach über den Haufen werfen könnten. Immer dieser innere Zwang… 🙂

Hau die MausUnd so wurde es denn ein ausgeprägter Faulitag… Mit ordentlich ausschlafen, fast ausgedehntem Frühstück und rauskramen der Playstation… Hach, was haben wir gelacht beim Singstar-Singen, Tanzmatten-Tanzen und schließlich EyeToy-Spielen. Und was hatte ich vergessen, wie anstrengend dieses EyeToy-Spielen ist (Einen lieben Gruß an dieser Stelle an meinen Muskelkater in den Armen).

Zwischendurch gab’s am frühen Nachmittag aufgrund von nicht fallenden Regentropfen noch einen trotzigen Kurzausflug in meinen eventuellen zukünftigen Wohnort und leckeres Restefuttern von mexikanischen Blätterteigrollen.
Diesen Tag konnte man durchaus unter „schön“ verbuchen. Wann kommst du wieder, kleine Schwester?

Im Urlaub

So, jetzt fängt er an. Mein Urlaub! Yeah! Juhuuu 🙂

Oh man, der ist echt bitter nötig! Zwei Wochen lang werde ich also versuchen die Arbeit auszublenden und nur Sachen machen, die mich entspannen und mir Freude bereiten.
Naja, fast. So richtig klappt das mit dem Ausblenden nämlich nicht. So im Laufe der letzten Woche haben sich da ein paar Sachen angesammelt, die ich gern in meiner Urlaubszeit machen möchte. Und zu diesen gehört auch: Mich endlich zu entscheiden, wie es arbeitstechnisch mit mir am Ende des Sommers weitergehen soll. Also werde ich nicht ganz ums Ausblenden kommen. Aber doch hoffentlich trotzdem ausführlich zum Erholen.

Hier also meine Wunschliste für meinen Urlaub:

  • Bücher lesen… ganz viele Bücher lesen!!! Hier liegen nämlich noch ein paar rum, die sich schon lohnen auch noch zuende gelesen zu werden und es liegen noch viel mehr rum, die ich gern mal anfangen möchte…

    Bücher, die ich zuende lesen möchte:
    Harriet Köhler: Und dann diese Stille
    Gesa Schwarz: Grim
    Stefan Seitz: Das Unkrautland. Auf den Spuren der Nebelfee
    John Izzo: Die fünf Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben

    Bücher, die ich gern anfangen will zu lesen:
    Miriam Meckel: Brief an mein Leben
    David Belbin: Der Hochstapler
    Michael Tietz: Rattentanz
    Tania Carver: Entrissen
    Francisco González Ledesma: Der Tod wohnt nebenan
    Mikkel Birkegaard: Die Bibliothek der Schatten

    Urgs… So lange hab ich doch gar nicht Urlaub. Und vor allem ist das nur die Oberfläche von den Büchern, die hier noch im Regal rumstehen.

  • Klettern gehen… jetzt nach meinem Toprope-Kletterkurs will ich natürlich auch’n bisschen mehr Erfahrungen sammeln.
  • Natürlich die Entscheidung aller Entscheidungen treffen.
  • Die Familie glücklich machen, d.h. die Ommas und Oppas besuchen
  • Oh und im Garten des Paps sitzen und mir die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Ich würde natürlich auch unglaublich gern das Unkraut jäten, aber da ich das ja nie darf… muss es halt die Sonne sein.
  • Ach so, die Winterreifen können dann vielleicht auch wech. Das wäre jetzt zwar ein wirklicher To-Do-Punkt, aber das macht ja eigentlich auch Spaß. Von daher… darf der mit auf die Liste 🙂
  • Ursprünglich wollte ich mir ja das Huston Ballet anschauen. Das sitzt aber nun dank Eyjafjallajokull (wer denkt sich eigentlich diese Namen aus?) immer noch in Huston 😦 So wird es also ein Besuch des Ballet Biarritz (nachdem ich mir aber gerade deren Internetseite zu Gemüte geführt habe, wird das sicherlich ähnlich aufregend!!).
  • Dann ist da noch ein Date mit dem sabbernden Malte 🙂
  • Und ein traditionell stattfindender Kinobesuch mit dem Paps wird sicher auch geschehen. Ich bin schon jetzt auf den Film gespannt. Es sind immer kleine feine Besonderheiten, die sich ganz spontan ergeben.
  • Oh, meinen Wellness-Gutschein hätte ich ja fast vergessen. So ein Entspannungstag steht also auch noch an.

Hach ja, das werden zwei gute Wochen! Die Vorfreude ist riesig! Ich hoffe, die bringt mich letztlich nicht noch ins Stolpern.

Und jetzt: Den Wein geöffnet und dem Urlaub zugeprostet 🙂