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Projekt Gänseblümchen

Mit dem Gedanken diese so einfachen und dennoch schönen Blümchen mal auf ihre kulinarischen Qualitäten zu prüfen habe ich ja schon lange gespielt in diesem Jahr. Heute war’s so weit! Und bloß gut, dass ich die heute morgen beim Unkrautzuppeln auch gleich noch zur Seite gepackt hatte – denn sonst hätte das weltbeste Hausmeisterehepaar in ihrem Innenhofgartenwuselwahn die doch glatt mit weggewuselt 🙂

Das Rezept fürs erste Ausprobieren stellte der Chefkoch. Statt Crème fraîche hab ich Sauerrahm genommen. Naja und statt des Spritzers Limettensaft gab’s halt einen von der Zitrone.

Die Küche spuckte also heute mal wieder fröhlich vor sich hin:

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Lecker war’s für den ersten Versuch. Geschmacklich irgendwie ganz anders als man bei den süßen Blümchen erwarten würde. Recht kräftig. Passend zum Knoblauch und Quark Frischkäse. Irgendwie. So richtig greifen kann ich den Geschmack noch nicht. Da wird sicherlich noch ein bisschen rumexperimentiert. 🙂

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Rübenauflauf

Och… und dann davon noch’n bissgen. Mh… und das könnt ja sicher auch noch passen. Ach Mensch… Meerrettich? Rin damit.

– Der Rezepteumel ohne Rezept in der Küche… Ich. Heute. *wuaaaah* –

So tatsächlich von Anfang bis Ende ganz ohne Vorgabe (also bis auf die Packungsangaben von den Schnetzeln und der Marinade…). Bin mächtig stolz auf mich. Ich war danach aber auch mächtig geschlaucht. Das Herzhibbeln… ob’s wohl auch schmecken wird… Puh. 🙂

Rübenauflauf

Es hat geschmeckt und es passte auch alles zusammen. Nur bei diesen Sojaschnetzeln bin ich mir noch nicht so sicher, ob das jetzt wirklich lecker ist oder nicht.
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Skeptischer Blick zu den Geschmacksnerven…

Da lag ja noch ein Kürbis in meiner Küche… und da gab’s noch ein Rezept auf meiner Koch-To-Do-Liste, das für den in der Küche liegenden Kürbis verantwortlich war…

Heute war der Tag an dem meine Küche nach diesem Rezept rief und so gönnte ich ihr denn diese Kürbis-Hackfleisch-Risotto-Kreation und sie durfte schließlich ausspucken:
Kürbis-Hackfleisch-Risotto-Kreation

Nach meinem ersten wirklich superleckeren Kürbisexperiment* war ich diesmal von diesem Gemüse nicht so überzeugt. Entweder lag mein kleiner runder Freund schon zu lange in meiner Küche (was ich nicht glaube) oder ich steh einfach nicht auf diese Art der Zubereitung (was ich vermute). Das war mir alles ein wenig zu labbrig im Mund. Vielleicht darf ich ihn doch keine 25 Minuten in der Röhre vor sich hinschmoren lassen? Ich weiß noch nicht. Nichts desto trotz gab es beim heutigen Küchenspuk dann aber doch ein geniales Geschmackserlebnis: Diese Käseklopsis… zum rinlegen! Sehr, sehr, sehr lecker! *mjam* 🙂

*BTW: Mein liebes Schwesterherz, wir brauchen mal wieder einen Termin für die Duellfortsetzung 🙂

Der Sprung über den roten Schatten

Wie da schon erwähnt, war einer der Gründe für die zweite Kiste also die rote Beete. Und damit die nicht wieder das Zeitliche segnen muss, durfte sie auch als erstes ran.

Wir schreiten also zu Gemüsekistenexperiment No.6… Ein herzliches Dankeschön an Katja für die Rezeptvorschläge, aber ich hatte mir da auch schon prompt das ein oder andere bei der Lieferung rausgesucht, gehabt, die ähnliche Kriterien erfüllte, wie du sie nanntest. Schlussendlich wurde es aber das mitgelieferte Rezept (das ist nämlich auch wat janz dollet bei so einer Kiste – zumindest bei einer Kiste von der Reichenau: Man bekommt zum Inhalt auch noch ein paar Verarbeitungsvorschläge mit dazu).

So wurde es denn: „Warme Rote Beete in Balsamico mit Pellkartoffeln und Frischkäse“ – klingt umständlich, war aber so ganz allgemein sehr lecker…

Rote Beete am Rand

Also dieser Frischkäsemix da… als der fertig war, wusste ich… Wenn die rote Beete genauso mistig schmeckt, wie ich sie seit diesen Kindergartentagen im Sinn hatte, dann ist nicht schlimm. Also dieser Frischkäsemix… zum Rinsetzen. Boah. Schweinelecker!!

Die Beete, die rote, die war… naja. Nicht ganz so mistig wie in Kindergartentagen. Aber wirklich und besonders lecker war’se auch nicht. Dieser muffige Geruch… der war nicht besonders antörnend. Es ging zu essen… und damit Punkt. Eine Knolle habe ich nun noch. Mit der werde ich wohl die Sache mit den Chips mal noch ausprobieren…

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Bärlauch-Lachs-Blätterteigrollen

Kochen ohne Rezept. Mach ich eher selten. Wenn dann bei so Sachen wie Rührei und Co. Eigentlich brauche ich immer was zum Festhalten. Vor allem, wenn was nicht funktioniert hat. Dann kann ich hinterher schauen, wo ich falsch interpretiert habe. Heute fiel das alles weg…

Nach einem Pi-mal-Daumen-Ritt durch die Küche spuckte ebenjene superleckere mit Lachs und Bärlauchpesto gefüllte Blätterteigrollen mit Salat aus:
Bärlauch-Lachs-Blätterteigrollen

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