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Der erste Tag…

Vor lauter Angst an meinem ersten Tag zu verpennen, schreckte ich natürlich völlig hibbelig lange vor dem Wecker aus dem Schlaf. Verschlafen war demnach schon mal definitiv ausgeschlossen. Fit und munter standen noch auf einem ganz anderen Blatt. Munter wurde schließlich ganz schnell eingeleitet als ich nach einer fröhlichen Begrüßung durch Sämi in die heiligen Hallen der Käserei geleitet wurde. Ich hatte mir ja allerhand vorgestellt… jede Menge Gewusel und Geschäftigkeit… aber nicht laut. Zumindest nicht so. Uiuiui, da gab’s mächtig was auf die Ohren.

Nach einer kurzen Einführung galt es noch die Sache mit dem Fit auf die Reihe zu bekommen: Einen Kaffee, dazu noch leckerer Käse und ganz viel frische Milch später, war ich bereit für meinen ersten  Tag als Bergsenn*

Auch wenn bei all der Technik von Käseromantik keine Rede gewesen sein konnte, war ich doch mächtig beeindruckt von all den vielen Leitungen und Ventilen, die plötzlich umgesteckt schon wieder völlig neue Wege für Milch, Molke und Rahm eröffneten. Ich fühlte mich ein wenig wie bei der „Sendung mit der Maus“ – nur live und ganz exklusiv für mich erklärt. 🙂 Dazu gehörte natürlich irgendwann auch, die Maschine mal selbst zu bedienen und den frisch gepressten Käse auf den vorbereiteten Wagen zu packen. Puh. Das jeden Tag und dann noch mindestens 3 Mal ? Da kann ich mit meinen Bücherstapeln aber ganz fix einpacken.

Währenddessen butterte die Butter vor sich hin, so dass ich vor meinem ersten Feierabend auch  noch rasch erfahren durfte, wie aus so einem Batzen Butter viele kleine nette in Form gebrachte Batzen Butter werden – klar, dass auch ich mich (noch recht dilettantisch) darin üben durfte…

Den Feierabend begann ich mit einem kurzen Sprung in den kalten Lai Barnagn. Herrlich, nach den fünf Stunden in der Käserei, die selbst mich Dauerfrostbeule zum Schwitzen brachte… und während ich mich von der Sonne trocknen ließ, schmiedete ich meinen Plan für den Nachmittag – vorgeschlagen wurde mir ja eine Tour zur Alp Flix. Da ich beim Buttern aber ganz schön rumgetrödelt hatte und ich unbedingt in den See springen wollte, weil das Wetter zum Wochenende hin nicht mehr ganz so trocken angekündigt ist, wurden mir die prophezeiten 4 Stunden Marsch dann doch ein wenig zu eng. Also stiefelte ich zur Bergbahn, um mich vom Sessellift ganz entspannt hoch nach Tigignas bringen zu lassen und von dort nach Riom zur Burg und wieder zurück nach Savognin zu laufen. (Es schafft übrigens kein Foto das Bauchkribbeln einzufangen, dass einen überkommt, wenn man auf dieses grandiose Bergpanorama blickt. Naja, zumindest nicht, wenn ich es probiere…)

 

Ganz schön k.o. wieder im Hotel angekommen, hoffe ich, dass ich es am nächsten Tag nach meiner zweiten Runde Bergkäserei auch zur Alp Naladas schaffe, um mich meinem nächsten Abenteuer stellen zu können…

*zumindest in der Lightvariante… 3 bzw. 5 Uhr regulärer Arbeitsbeginn? Ich muss mir das, glaub ich, noch mal mit dem Traumjob überlegen 🙂

Ortswechsel

Wär hätt’s gedacht – damals… – dass ich diesen Weg tatsächlich antreten werde 🙂

Nun ist es soweit… Ich hab alles eingepackt (glaube ich) und die Route geplant… Tier und Pflanzen sind versorgt – kann ich mich also auf den Weg machen. Yeah!1elf

Unter blog.graubuenden.ch darf ich in den nächsten Tagen auf jeden Fall Bericht erstatten. Da ich noch nicht so recht weiß, ob ich das parallel auch hier schaffe, kann also jeder gern dort schon mal lunschen, wer mag 🙂

„Du kommst nach Graubünden“…

…stand da, als ich gestern meine Mails checkte.

Öh. Was?

„Du kommst nach Graubünden“… stand da immer noch. Der Finger zuckte über den Betreff. Soll ich? Soll ich nicht? Da drauf klicken? Ist das tatsächlich die Mail? Die, die mir sagt, dass ich gewonnen hab? Wuaaaaaah…

Ich hab schließlich geklickt. Logisch. Wäre ja albern gewesen. Und tatsächlich. Ich. habe. gewonnen. Ich. darf. nach. Graubünden. Genauer: Nach. Savognin. Wuaaaaaah…

So richtig geglaubt …ne, stimmt nicht, so richtig glaub ich’s ja eigentlich immer noch nicht… hab ich’s erst, als es dann auch da stand. Wuaaaaaah…

Und nun hibbel ich der ersten Juliwoche entgegen. Denn dann geht’s los. Wuaaaaaah… 🙂 Und dat wird bestimmt’ne megageniale Woche, in der ein Highlight das nächste jagen wird. Ich weiß auch nach dem ich-weiß-nicht-wie-vielten-Mal Lesen des Programms nicht, auf was ich mich am meisten freue… Käse, Butter, Joghurt herstellen – Kühe melken – Käsereien besichtigen – Ziegenhirte spielen – hautnah miterleben, wie Bergbauern leben – auf Wildbeobachtungstour gehen – unglaublich viel Gegend sehen… Wuaaaaaah…

Irgendwie so…


…wird das wohl aussehen. Das war die Woche der Vorjahressiegerin. Ganz ehrlich… nachdem ich das vor ein paar Wochen mal gesehen hatte, hatte ich plötzlich Schiss das tatsächlich zu gewinnen. So von wegen, eine Woche lang unter Beobachtung… Immer Menschen um mich herum… Wuaaaaaah… <- aus dem damals noch ängstlichen "Wuaaaaaah…" ist aber mittlerweile ein sehr hopsiges, freudiges geworden und ich würde nun vermutlich freiwillig mit niemandem mehr tauschen wollen. Ich freue mich auf ganz viele Schattensprünge und natürlich darauf, euch dann hier davon zu berichten 😀

Und nuuuun möchte ich euch noch mal gaaaaaanz dolle fürs Abstimmen, Daumen drücken und Mitfiebern danken! Für jeden einzelnen Stern, den ihr für mich geklickt habt. Klar hab'sch auch nicht vergessen, dass ich wie versprochen einer von euch’nen Käse mitbringe. Wollt ihr jetzt schon wissen, wer der glückliche Käseempfänger sein wird… oder soll ich erst später, wenn’s soweit ist, losen? 🙂
D A N K E ! ! !

Wuaaaaaah…

Urgs… nur noch 2 Tage…

…dann wird schon entschieden, wer sich eine Woche Bergsenn-Leben geangelt haben wird.
Ich halt mich ja seit meiner Bewerbung schon tapfer mit einigen Schwankungen unter den Top 10, aber ob das auch wirklich reichen wird? … Deswegen hier noch einmal die Bitte (falls nicht schon längst getan 🙂 ), geht da auf die Seite, klickt für mich die 5 Sternchen und helft mir so vielleicht eine Woche Abenteuer zu ergattern. Und nicht vergessen, die Verlosung eines mitgebrachten Käses, die gilt natürlich nach wie vor… 🙂

Wer sich jetzt noch fragt, was se eigentlich will… da hatte ich schon mal in aller Ausführlichkeit drüber geschrieben…

Bleibt mir nur noch ein liebes Danke ins Netz zu flöten. Danke! 😀

Zeit, vom nächsten Urlaub zu träumen… :)

…nämlich von da:

Allerdings klappt das, wenn überhaupt, nur mit eurer Hilfe. Weil ihr aber schon in der Vergangenheit so toll im Daumendrücken und Glücksfeespielen wart… bin ich eigentlich recht guter Dinge, dass das vielleicht diesmal auch wieder klappt 🙂

Ich fang mal von vorn an, oder?

Also… da bei Traumjobs Graubünden werden in diesem Jahr wieder jede Menge tolle Action-Urlaube verlost, unter anderem eine Woche in das Leben eines Bergsenns rinzuschnuppern. Letztes Jahr schlich ich da ja schon drum rum. In diesem Jahr hab ich mich nun durchringen können, mich da zu bewerben. Und tatsächlich hab ich es dann nach langem Stieren auf die Ausfüllfelder geschafft, was halbwegs Originelles hinzuschreiben. Puh. Wie auch immer hab ich sogar schon kurz nach Veröffentlichung meine erste Bewertung erhalten. Darüber rätsel ich zwar immer noch, aber nun gilt’s natürlich auch bis zum Bewerbungsschluss (18.20.5.) wenigstens unter den ersten 10 Bewerbern zu bleiben, um dann eventuell, unter Umständen, möglicherweise von den Graubündenern auch tatsächlich ausgewählt zu werden. Das wär’s ja.

Und an dieser Stelle nun kommt also ihr ins Spiel… Bewertet mich. Sacht denen bzw. klickt denen, dass genau ich die perfekte Kandidatin für diesen Traumjob bin… weil das doch auf meiner Liste „muss ich mal ausprobieren“ noch fehlt und so 🙂

Wie das geht? Also ab auf die Seite… anmelden (ja, ich weiß… blöd! Die sind aber ganz lieb und schicken einem im Jahr drauf nur eine Erinnerung, dass es eine neue Runde gibt, um wieder zu gewinnen… und verschonen einen sonst mit wüsten Newslettern. So war’s zumindest bei mir, als ich mich letztes Jahr registrierte, um die Daumen für’ne Freundin zu drücken…)… entsprechend viele Sternchen für mich (ja oder eben halt auch für eine(n) andere(n), wenn ihr die/den viel toller findet) anklicken und schon war’s das. Gaaaanz einfach. Und ihr könnt durch diesen einen kleinen Klick sogar selbst noch’nen tollen Urlaub gewinnen. Wo ihr dann schon da seid, könnt ihr ja bei den anderen Traumjobs auch noch vorbeischauen und noch viel mehr tolle Urlaubsgewinnchancen wahrnehmen (nur mal noch so… 🙂 ) – oder euch selbst bewerben.

Mal abgesehen von all der Gewinnerei auf der Graubündener Seite… habt ihr ja dann auch hier was davon… tolle Fotos von Kühen, Bergen, Ziegen und Käse… ausführliche Berichte übers Kühemelken, Käseherstellen, Alpübernachten, Ziegenhüten und Wildbeobachten… Na, und da ich sicher nicht ohne Käse heimkommen würde… könnte es hier ja auch einen für euch geben…

Also ich wär ja schon längst auf der anderen Seite und hätte meinen Klick getan. :mrgreen:

*flöt* Danke!