Schlagwort-Archiv: 31 Bücher

#17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen oder 52 Bücher – #2 Psssst: jetzt kommt ein Geheimnis!

Und wenn ich schon bei Fellmonsterchens „52 Bücher“ mitmache, könnte ich ja auch mal an meinem 31 Bücherstock weiterschreiben… dachte ich und nahm mir Kategorie 17 vor. Augen zu und aus dem Regal nehmen ist ja bei mehreren Regalen nicht so einfach, also überschlug ich grob die Anzahl meiner Bücher und ließ random.org über den Zufall in meinem Bücherregal entscheiden. Die 39 Zeichen - Der Schatz des PharaoUnd schwups hielt ich plötzlich Teil 4 von „Die 39 Zeichen“ in meinen Händen. Wenn das mal nicht auch zum monsterlichen Motte der Woche „Psssst: jetzt kommt ein Geheimnis!“ passte… Somit gibt’s heute also 2-in-1… Was ja nicht ganz unpraktisch ist.

„Die 39 Zeichen“ sind eine spannende Jugendbuch-Abenteuerserie in der verschiedene Autoren von Buch zu Buch die Geschichte um die zwei Waisen Amy und Dan, die sich auf eine rätselhafte Mission um das Geheimnis der Familie der Cahills zu lösen, spinnen. Klar, dass die beiden nicht allein unterwegs sind. Und klar, dass die Familie eine weitreichende Familiengeschichte hat, die sich in verschiedene Lager teilt, welche sich nicht immer ganz grün sind. So nehmen es also die beiden völlig mittellosen Kinder mit ihren gut betuchten Verwandten auf und sind diesen immer einen Schritt voraus.

Ziemlich vorhersehbare Story also… aber sehr spannend geschrieben und auch wenn man auf Seite 1 schon weiß, dass es Amy und Dan am Ende wieder gelingen wird, es allen zu zeigen, fieberte ich trotzdem mit und fühlte mich gut unterhalten!

Bis Teil 4 bin ich bisher gekommen… Das Geheimnis konnte ich demnach noch nicht entschlüsseln… (Aber ich werde irgendwann gemeinsam mit Amy und Dan die Welt retten. Soviel ist ja wohl klar.) In den Untiefen meines „Muss ich mal noch lesen“-Regals schlummern auch noch die bisher auf deutsch erschienen Teile 5 bis 8. Ins Stocken bin ich eigentlich nur geraten, als man mir verriet, dass es keine 39 Bücher geben würde, wie von mir angenommen, weil in jedem der vier ersten Bücher jeweils ein Zeichen entschlüsselt wurde. *grummel* Können die doch nicht machen. – Ich bin aber wohl nicht die einzige, die so denkt, weswegen es wohl im Orignial doch noch weitergehen wird. Zumindest geht’s da mittlerweile auch noch bis Teil 11. Na mal schauen.

Leider laden ja die Cover der ersten vier Teile nicht gerade zum Stöbern ein – finde ich zumindest. Wenn man da einfach drüber hinweg sieht, dann kann’s mit dem Leseabenteuer auch schon losgehen 🙂 (Da fällt mir ein… Teil 1 war tatsächlich auch mal eins von meinen Pausenbüchern… Sonst hätt‘ ich das vermutlich auch gar nicht zur Hand genommen.)

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#16 – Das 9. Buch in deinem Regal von rechts

Das Buch der Nelly SachsUff… Eines das da als 9. in einem meiner Regale von rechts auftauchte: „Das Buch der Nelly Sachs“ herausgegeben von Bengt Holmqvist. Das ergatterte damals während des Abis einen heißbegehrten Platz in meinem Bücherregal und wird seit dem liebevoll von Regal zu Regal mitgetragen.

Das große Thema im Deutschunterricht war damals „Frauen in der Literatur“ gewesen und die Aufgabe lautete uns irgendeine in Deutschland geborene Schriftstellerin rauszusuchen und über diese ein Referat zu halten. Da ich schon damals lieber die Männer als die Frauen las, gab’s da keine, die mir sofort in den Sinn kam und ich musste erstmal ein Weilchen wälzen, ehe ich mich entschied. Außerdem wollt ich eine neue kennenlernen… Irgendwann schaute ich einfach, welche Frau eigentlich schon’nen Literaturnobelpreis erhalten hatte… und so wurde es schließlich Nelly Sachs, in deren Leben ich eintauchte.

Puh… und wieder ist es da… das beklemmende Gefühl, das mit dem Lesen ihrer Gedichte einhergeht… Gedichte, die ganze Romane zwischen den Zeilen aufleben lassen…

IHR ZUSCHAUENDEN

UNTER DEREN BLICKEN getötet wurde.
Wie man auch einen Blick im Rücken fühlt,
So fühlt ihr an euerm Leibe
Die Blicke der Toten.

Wieviel brechende Augen werden euch ansehn
Wenn ihr aus den Verstecken ein Veilchen pflückt?
Wieviel flehend erhobene Hände
In dem märtyrerhaft geschlungenen Gezweige
Der alten Eichen?
Wieviel Erinnerung wächst im Blute
Der Abendsonne?

O die ungesungenen Wiegenlieder
In der Turteltaube Nachtruf –
Manch einer hätte Sterne herunterholen können,
Nun muß es der alte Brunnen für ihn tun!

Ihr Zuschauenden,
Die ihr keine Mörderhand erhobt,
Aber die ihr den Staub nicht von eurer Sehnsucht
Schütteltet,
Die ihr stehenbliebt, dort, wo er zu Licht
Verwandelt wird.

– Nelly Sachs, in „Das Buch der Nelly Sachs“ (S. 76) hrsg. von Bengt Holmqvist, Suhrkamp –

Alles zum großen Bücherstock gibt’s hier.

#15 – Das 4. Buch in deinem Regal von links

Richtig, da war ja noch ein Bücherstock, der mich bei meinem Tempo wohl auch noch ein zweites Jahr begleiten wird. 🙂 Hier geht’s dann also mal weiter:

Welches Regal… die Frage, die wohl jedem Vielleser durch den Kopf geht. Ich hab sie von random.org klären lassen und landete schließlich bei Sandra Gullands „Die Sonne des Königs“

Die Sonne des KönigsHm. Ich hatte das ganz gern gelesen. Es ging um Louise de la Vallière, die durch ihre Eltern an den französischen Hof gelangt und mittels ihrer Natürlichkeit und Liebe zu den Pferden das Herz des Sonnenkönigs erobert hat. Ich mag Bücher, die mir Politikmuffel einen Einblick hinter die Fasaden der Weltpolitik, verpackt in eine recht spannende Geschichte, vermitteln. Was ich bei diesem Buch ganz faszinierend fand, war der Einblick in dieses umständliche Hofzeremoniell, bei dem man scheinbar nie wusste, wer jetzt eigentlich wirklich was empfand. Wie durch Intrigen, Lügen und Hinterhältigkeiten ganze Leben aufgebauscht oder zerstört wurden.
Zu Beginn des Buches hatte das alles ganz gut geklappt. In einem beständig ruhigen Tempo wurde für mich die Weltgeschichte mit Hilfe der Geschichte von Louise erklärt. Gegen Ende hin wurde es aber recht hektisch. Fast als wüsste Sandra Gulland nun nicht, wie sie zum Ende kommen sollte. Das war ein wenig traurig.

So und nun fällt mir wieder ein, dass da in dem großen Regal mit all den ungelesenen Büchern noch eins von ihr über Joséphine, die Frau Napoleons, steht, von dem ich glaube, dass ich das zu Schulzeiten mal gelesen hatte und völlig fesselnd und toll fand. Na, werd ich das nun mal wieder ein wenig weiter vorn in der Leseliste einordnen, um es endlich mal herauszufinden… – irgendwann… 🙂

#14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

Mach ich mal in der Bücherbaumserie weiter…

Oh, ach herje… Das hatten wir doch schon mal… 🙂

Das erste Buch, was mir da in denn Sinn kam, war eigentlich das, das mir die Frau meines Paps immer vorlas. Das ist meine einzige Vorleseerinnerung in meiner Kindheit. Plötzlich bin ich wieder in dem mit dicken Federbett ausgestatteten Bett und mir wird vorgelesen. Aus einem roten Buch mit vielen Tieren. Knuffigen Tieren. Aber… Naja… Ich komm nicht auf den Titel. Ich wäre fast versucht zu sagen, dass es das war, aber ich könnt‘ schwören, das war rot gewesen. Ich muss da bei Gelegenheit mal nachfragen. Hm. Vielleicht weiß die Schwester das auch? *fragendguck*

Usbekische VolksmärchenSolange wir da aber noch im Nebel tappen… nehm‘ ich halt das hier…
Auch schön erinnerungsbehaftet 🙂 und ich weiß nicht wie lange schon über viele Umzüge hinweg treuer Insasse meines Bücherregals.
Immer wenn der Blick darauf fällt hab ich den zweitliebsten Schwiegersohn meines Opas vor Augen und mittlerweile ein wehmütiges Lächeln im Gesicht. Oh, und die russische Brieffreundin des zweitliebsten Schwiegersohns namens Irina, wie sie mit ihrer Mutter Tamara bei uns zu Besuch war. Ich weiß gar nicht, ob sie es auch war, die dieses Buch in unsere Bibliothek gebracht hat. Es könnte gut möglich sein, weil gedruckt wurde es in der damals noch UdSSR.
Zu finden sind darin… welch Überraschung… Märchen. Zugegeben, nicht besonders gute. Oft die klassischen 3-Söhne-alles-wird-gut-Geschichten, aber auch viele alte arme Männer, die Reisig sammeln und denen dabei etwas gutes geschieht. Meist sind sie etwas ungeschickt aufgelöst. Aber der Geruch… und die drei Gesichter, die es herbeizaubert, wenn ich es sehe, lassen es mich einfach nicht übers Herz bringen, es aus meinem Bücherregal zu verbannen. Und so wird es wohl auch nach dem irgendwann stattfindenden nächsten Umzug wieder darin zu finden sein…

#13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Da war ja noch was… 🙂 Der große Bücherbaum ist ja noch lange nicht fertig…

Heute also die Kategorie „Lachen“. Ich schwanke ja noch zwischen Pratchett und Asprin hin und her… und werde mich für… …Asprin entscheiden.

DämonenhatzVor etwa 3 Jahren stand ein Kunde mit einem unglaublich breiten Grinsen im Gesicht vor mir und legte mir „Des Dämons fette Beute“ zum Abkassieren vor die Nase. Hach und wat freute der sich ein Loch in den Bauch, dieses Buch bei uns im Regal gefunden zu haben. Herrlich. Noch herrlicher war, dass mir eben dieses Buch beim Auspacken auch aufgefallen war und ich es dann aber ganz tapfer eben ins Regal geräumt hatte, weil es ja aus irgendeiner Reihe mittendrin war. So kamen wir dann also schließlich ins Plauschen, der Kunde und ich, und nach diesem Plausch war klar, ich brauch Band 1 dieser Reihe. So kam’s wie’s kommen musste: Skeevie, der junge Zauberlehrling, erhielt Einzug in mein Bücherregal und brachte mich gemeinsam mit Aahz und Gliep und Massha und Tanda und wie se alle heißen und vor allem was se alles sind ordentlich zum Grinsen und Lachen.

Mittlerweile ist die Dämonenreihe von Asprin aber leider bis auf den jenen ersten Sammelband gar nicht mehr lieferbar 😦 Hätt ich das damals gewusst… *grummel* Den zweiten Sammelband hab ich damals noch ganz haarscharf beim Verlag besorgen können. Beim dritten, den ich grad auch fleißig schmunzelnd lese, half glücklicherweise Katja aus… Danke an dieser Stelle noch mal!1elf