Kategorie-Archiv: unterwegs

da oben #24

Ich hechel ganz schön durch dieses Jahr… und so richtig Zeit habe ich mir die letzten Monate für mich nicht genommen. Ich habe viele schöne Dinge erlebt – nur zur Ruhe bin ich nicht gekommen. Also probier ich das – zumindest für den Rest des Jahres – mal mit dem monatlichen Bilderwechsel aus. a) um mir Zeit für mein Geknipstes zu nehmen und b) zu sehen und mir bewusst zu machen, was ich alles tolles angestellt habe.

Für diesen Monat wird es die wohlige Erinnerung an ein ganz wundervolles Sonnenwochenende im Juni und die tollste Mohnwiese geben, der ich seit Ewigkeiten (wenn nicht gar überhaupt jemals) begegnet bin, die mich direkt nach dem Aufwachen begrüßte und auf die ich während zwei entspannter Sonnenfrühstückse blicken durfte.

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Auch wenn sich der Hebst bis jetzt ja ganz viel Mühe gibt mit der Sonne, bin ich dann so vielleicht auch gegen mögliches Schmuddelwetter gut gewappnet.

Die Glocke, die entspannt…

…aber erst irgendwann später!

Wer hätte das gedacht?

Eine Woche lang wohnte ich während des Sommerurlaubs sozusagen Fenster an Turm mit einer Kirchenglocke. Die ersten Tage war dies ganz schön beängstigend, weil laut und ich war dankbar, dass es zwischen 22 und 7 Uhr eine Bimmelpause gab. Genervt hat sie – glaube ich – nur deshalb nicht, weil ich gar nicht mehr wusste, wie die Sache mit dem Ausschlafen ging. Und dann so ganz sachte gegen Ende der Woche hatte die Glocke, die so ein ganz klein wenig kaputt war und witzigerweise immer viel zu früh losglockte, sich in mein Herz gegongt und gehörte einfach zum Entspannungsurlaub dazu… Wie sehr sie da dazu gehörte, habe ich aber erst heute – fast sechs Wochen (OMG. Ist das schon wieder SECHS Wochen her???) – gemerkt. Da verließ ich den Kopf zugebrummt mit Arbeit und schon wieder Überstunden im Gepäck zur vollen Stunde die Arbeitsstätte. Die Glocke der Arbeitsstättenkirchturmuhr begann ihr Werk und bei mir stellte sich reflexartig ein Entspannungsgefühl ein. Ein Grinsen huschte übers Gesicht.

Zeit, den Glocken“spiel“mitschnitt aus dem Urlaub rauszukramen und zu präsentieren… Klingt jetzt vielleicht nicht so gigantisch wie es vor Ort war… muss man vielleicht mit dabei gewesen sein, um die unglaubliche Schönheit dieses Klangs nachempfinden zu können. 🙂

da oben #23

Wenn ich nun schon aus der Versenkung zurückkehre, kann ich mir ja auch einen neuen Hut aufsetzen… Aufgenommen im faszinierenden Lugano, das mich in diesem Sommer einen Tag lang in seinen Bann zog. Wasser können die da ja in der Gegend.

Vielleicht – wer weiß – gibt’s bei Gelegenheit mal noch viel mehr Bilder davon. Aber immer schön eins nach dem anderen…

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da oben #22

Gestern morgen unterwegs im Eiszeitpark in Engen bescherten nebelige Wolken dieses schöne Sonnennachaufgangsschauspiel.

Naja… und da der Schnee scheinbar noch ein wenig auf sich warten lässt, können wa da oben ja auch wieder einen neuen Hut aufsetzen. Mir ist eh nicht so winterlich zumute. 🙂 So düster, wie das Bild da möglicherweise vermuten lässt, ist mir allerdings auch nicht zumute! Ich fand’s einfach nur gigantisch…

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806 gilt es zu knacken…

So viele Kilometer habe ich mich im letzten Jahr durch die Gegend bewegt. Also so ganz bewusst… und extra… Laufend, gehend, wandernd, schwimmend, fahrradfahrend… Das ganze fand in 129 Stunden statt. Sagt mir meine Runtastic-Statistik.

Und ich hab mich vom Schönwetter- zum Allwetterläufer entwickelt. Naja… das mit dem Schnee hab ich jetzt noch nicht ausprobiert, weil war ja noch keiner so recht da, aber Regen, blöder Wind und extreme Hitze konnten mich im letzten Jahr nicht davon abhalten die Laufschuhe zu schnüren und loszulaufen. Der Schweinehund kam da dann meist sogar ganz freiwillig mit. Laufend – sozusagen joggend – war ich von den 806 km übrigens 473,5 km unterwegs. Tolle Sache das. Im April ging’s mehr oder weniger einfach so los. Damals mit süßen 2,85 km und was hab ich da gejapst. Heute bin ich im Schnitt „mal schnell“ 6 km draußen, lausche der Musik im Ohr und freue mich, den Kopf freizulaufen.

Damit das in diesem Jahr auch schön so weitergeht, ging’s gleich sportlich los! Und schwups macht der Himmel (mal wieder) sowas:

Hachzpopachz!