Zurück zum See… von Hagnau nach Immenstaad

Dieser Urlaub sollte vor allem eins werden: aktiv! Deswegen ging’s natürlich gleich am Tag nach der ersten Wanderung zum Warmwerden weiter an den See. Eigentlich war ja eine ganz andere Route geplant, aber nachdem ich am Tag zuvor so durch die Gegend getrödelt bin, hab ich noch mal umgestellt und beschloss ganz spontan einfach in Hagnau (wo wir bei der letzten Tour wieder den Rückweg antraten) weiter den See entlang zu wandern. Praktisch, dass mein Wanderführer da auch gleich noch eine passende Tour parat hatte…


 
So sehr der See reizt, so sehr nervt er auch. Neee, das stimmt so nicht ganz. Es ist halt voll mit Menschen und es ist halt laut. Der Tag, den ich zum Besuch auserkoren hatte, war auch gleich mal noch Mähtag. So treckerten die Mähmaschinen über die Wiesen und die Düngemaschinen durch die Obst- und Weinreihen. Und im Hintergrund rauschte der Verkehr der Straße zwischen See und Obstanbaugebieten. Das hatte ich mir ein wenig anders vorgestellt und war zwischendurch schon mal ziemlich grummelig, weil ich einfach innerlich nicht zur Ruhe kam. Irgendwann kam ich zu dem Schluss, für einsame Gedankennachhängwanderungen ist der See einfach nicht geeignet. Der Wanderführer wird wohl erst wieder beim nächsten Besuch rausgeholt.

Zum Stieren lohnt sich der See aber allemal. Da kann man sich dann tatsächlich ein einsames Plätzchen suchen, Enten und Booten hinterherträumen und sich im Wasserplätschern verlieren! Damit klang meine Wanderung durch die Sonne wunderbar aus und läutete einen sehr gemütlichen Abend mit lieben Plausch und leckerem Gesöff ein.

Wer sich nun noch für so einen Zeppelinflug interessiert, der kann sich beim Anblick der Preise hier (klick) mal auf den Hosenboden setzen. Wer wissen mag, wie ich tatsächlich lief (logisch, dass ich vor lauter gucken mal wieder nicht ganz korrekt nach Vorgabe lief… und die Tour ein klein wenig erweiterte), kann hier (klick) schauen.

Ach so, den Abstecher zum Schloss Hersberg (abgesehen natürlich vom grandiosen Rettungsring) kann man sich sparen. Den Hohberg (ist auch nicht hoch) muss man hingegen auf jeden Fall mitnehmen. Wenn da nicht gedüngt wird, dann kann man da gaaaaaanz gemütlich über die Obst- und Weinberge in die Weite schweifen, den See beschauen und bei guter Sicht die Berge in der Ferne bewundern.

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2 Antworten zu “Zurück zum See… von Hagnau nach Immenstaad

  1. Katja 24/06/2013 um 12:05

    Das praktische daran, dich hier hinterher virtuell zu begleiten ist ja, dass der Lärm und die vielen Leute auf den Fotos fehlen. Ich finde den Anblick also wunderbar entspannend und erdend. Wasser und Weinberge, beides sehr toll zum Gucken. 🙂

    • Corina 25/06/2013 um 14:10

      Det stimmt. Als ich mir die Bilder hinterher anschaute, ging mir dieser Gedanke auch durch den Kopf – also, dass Lärm und Menschen dann plötzlich nicht mehr nerven… aber man muss das eben irgendwie über sich ergehen lassen, um überaupt an die Bilder zu kommen… Blöd.

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