Unterwegs in Straßburg

Irgendwie ergab es sich dann doch irgendwie ganz spontan, dass die Schwester und ich doch noch einmal aufeinander treffen würden im alten Jahr. Irgendwie einigten wir uns dann ganz schnell, dass wir uns in Straßburg (wiki-Klick) ein letztes Mal fürs vergangene Jahr in die Arme schließen würden.

So taten wir dies denn auch und erkundeten natürlich ganz nebenbei noch eine ganz bezaubernde Stadt. – Ich muss an dieser Stelle ja gestehen, dass ich mit Frankreich ein klein wenig doll auf Sprachkriegsfuß stehe und es von daher für das arme Land überhaupt nicht einfach ist, mich zu ködern. Straßburg hat an diesem Tag aber einiges dafür getan, dass das in Zukunft vielleicht nicht mehr ganz so ausgeprägt vorkommt 🙂

Nicht ganz unschuldig daran war sicher auch die entspannte Tour, die die Schwester für diesen Tag auserkoren hatte. Es ging nämlich quasi* mit Wasser los. Und mit Wasser kann man mich ja schon mal schnell begeistern – zumindest, wenn es nicht unbedingt von oben aus Wolken kommt.

So begrüßte uns denn die Ill (wiki-Klick), die dem Teil der Stadt, den wir an diesem Tag erkunden wollten, einen ganz eigenen Charme verleiht.


 
Nach einem atemberaubenden Blick von der Barrage Vauban hinüber zur Altstadt machten wir uns auf den Weg durchs Petit France.

Erwähnte ich eigentlich schon das geniale Wetter, das wir hatten? Also wir hatten ja so was von ein Bombenwetter an diesem vorletzten Tag des Jahres, ich mag’s ja fast immernoch nicht glauben! So machte der kleine Bummel durch die engen Fachwerkgassen natürlich gleich noch viel mehr Spaß! Die Sonne kitzelte die Nase und spiegelte sich im Wasser der Ill. Hachz!


 
Schließlich stand die Kirchentour an. Zu besichtigen galt es die zwei größten der Stadt. Hat die Schwester so bestimmt, haben wir so gemacht 🙂 Also ging es in die Thomaskirche(wiki-Klick) und ins Straßburger Münster (wiki-Klick).


 
Vor den Kirchen, zwischen den Kirchen und auch nach den Kirchen stellte sich so ganz nebenbei heraus, dass Straßburg ein Herz für Bärchen hat! Phänomenal, wie viele Bärchen und auch Bärchenpärchen da in den Straßen zu finden waren. Da konnte die Stadt natürlich nur punkten! Und überhaupt… diese Sache mit dem Weihnachtsmarkt bzw. den Weihnachtsmärkten, den bzw. die man dort bis zum 31. Dezember besuchen kann… die fand ich ja auch ganz entzückend. Und so was aus meiner Feder… Ich, die man mich nur mit sehr viel Überzeugungsarbeit auf einen Weihnachtsmarkt bekommt. Aber so nach dem ganzen Weihnachtsrummel… joah, da könnt ich mich an Weihnachtsmarkt gewöhnen! In meinem Kalender steht für den letzten Sonntag im Jahr nun mal vorsorglich ein „Straßburg??“ 🙂


 
Während so langsam der Abend hereinbrach, bummelten wir weiter gemütlich durch die Stadt – vorbei an weiteren Sehenswürdigkeiten und über die Weihnachtsmärkte, erfreuten uns am Kitsch und bestaunten die Lichterspiele, die die Straßburger da auf die Beine gestellt haben. Das könn’se auch! Sehr schön!


 
Ich muss da auf jeden Fall „irgendwann“ noch mal hin! So viel steht schon mal fest… und ja… ich könnte mir auch vorrstellen noch anderen Ecken des Landes unter die Lupe zu nehmen…

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8 Antworten zu “Unterwegs in Straßburg

  1. Tanya 06/01/2013 um 11:27

    Toller Bericht und schöne Bilder – da bekommt man richtig Lust los zu fahren. Die Häuschen! Und die Lichter! Wunderfeinst. Allerdings ist das von hier aus wohl eher eine Wochenendfahrt … obwohl… nach Freiburg wollte ich auch nochmal … dumdidum

    Tanya, in Bildern schwelgend

    • Corina 06/01/2013 um 23:28

      Na… dann gib Bescheid, wenn du dich auf den Weg hier runter machst… 🙂
      Schön, dass ich dir Losfahrlust bereiten konnte!

  2. Frau Leo 06/01/2013 um 12:42

    Ohhh, Strasbourg mon amour 😉 Dein Post hätte nicht besser kommen können, ich habe grad mit 7 Freunden aus Strasbourger Zeiten Sylvester gefeiert und die letzte gestern früh an den Flughafen gefahren, da kommen die Erinnerungen gleich dreifach so stark hoch! So wenig, wie ich in nochmal in Strasbourg wohnen möchte, so sehr hänge ich doch an der Stadt. Und Du bist mit dem Boot fast an „meinem“ Haus und mehrfach entlang meiner Joggingstrecken geschippert 🙂 Hach…
    Jaja, französischer Weihnachtski9tsch wird ja nur von den Briten übertroffen lol Und im Bezug auf Weihnachtsmärkte kann ich Dir den in Colmar (auch bis nach Weihnachten offen), den in Neu-Breisach (2tes Advents-WE, glaube ich), den in Alt-Breisach (gleiches WE, glaube ich, von meiner Mutter organisiert 🙂 ) und den im Museum Elzach (ähhhh irgendwann im Oktober?!) wärmstens empfehlen.
    Wenn Du das nächste mal nach Strasbourg fährst, solltest Du unbedingt dem Appart à tartes einen Mittagsessenbesuch abstatten 🙂

    • Corina 06/01/2013 um 23:33

      Richtig, ich vergess ja immer, dass du schon überall in der Welt daheim warst… Bei meinem Tübinger Bild hatte ich dich ja auch so in Verzücken versetzen können 🙂

      Dat mit dem Boot versteh ich nich ganz… ich nehme mal an, der Eindruck vom Bootfahren entsteht, weil wir die ganze Zeit am Wasser langliefen??? Oder wohntest du gar in der Nähe des Piratenflaggenhauses und die hängt da schon sooooooo lange?

      Hm… Bei einem Vorjahresendausflug nach Colmar könnt man dann ja glatt bei dir vorbeifahren und dich einsammeln 🙂

      Das mit der Nahrungsaufnahme war übrigens kein Pluspunkt, den Straßburg da einfahren konnte. Aber hey, vielleicht kannst du ja Licht ins Dunkel bringen… wir versuchten nämlich am Nachmittag irgendwann mal ein Kaffee zu schlürfen… aber überall wo wir reinwollten, erklärten die uns, sie hätten bis zum Abend geschlossen 😦 Schon allein für ein gemütliches Straßencafé müsste ich also noch mal dahin. Das aber dann vermutlich lieber doch im Sommer. Herje.

  3. Katja 08/01/2013 um 18:22

    Oh wie schön! Am liebsten würde ich ja direkt einen Ausflug nach Straßburg machen. Wenn’s nicht so kalt und grau und dunkel wäre. 😀
    Vielen Dank für’s Mitnehmen und die schönen Bilder. 🙂

    (Ich notier das gerade mal präventiv für den letzten Sonntag im Jahr im Kalender. :))

    @Frau Leo: Was sollte man denn deiner Meinung nach unbedingt anschauen, wenn man dort ist? 🙂

    • Corina 08/01/2013 um 20:08

      Oh ja… kalt, dunkel, bäh! 😦

      Mitgenommen hab ich dich gerne – wie stets! Und wenn da jetzt schon in zwei Kalendern ein Straßburg steht… na dann, ist’s ja schon fast beschlossene Sache 😀

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