#15 – Das 4. Buch in deinem Regal von links

Richtig, da war ja noch ein Bücherstock, der mich bei meinem Tempo wohl auch noch ein zweites Jahr begleiten wird. 🙂 Hier geht’s dann also mal weiter:

Welches Regal… die Frage, die wohl jedem Vielleser durch den Kopf geht. Ich hab sie von random.org klären lassen und landete schließlich bei Sandra Gullands „Die Sonne des Königs“

Die Sonne des KönigsHm. Ich hatte das ganz gern gelesen. Es ging um Louise de la Vallière, die durch ihre Eltern an den französischen Hof gelangt und mittels ihrer Natürlichkeit und Liebe zu den Pferden das Herz des Sonnenkönigs erobert hat. Ich mag Bücher, die mir Politikmuffel einen Einblick hinter die Fasaden der Weltpolitik, verpackt in eine recht spannende Geschichte, vermitteln. Was ich bei diesem Buch ganz faszinierend fand, war der Einblick in dieses umständliche Hofzeremoniell, bei dem man scheinbar nie wusste, wer jetzt eigentlich wirklich was empfand. Wie durch Intrigen, Lügen und Hinterhältigkeiten ganze Leben aufgebauscht oder zerstört wurden.
Zu Beginn des Buches hatte das alles ganz gut geklappt. In einem beständig ruhigen Tempo wurde für mich die Weltgeschichte mit Hilfe der Geschichte von Louise erklärt. Gegen Ende hin wurde es aber recht hektisch. Fast als wüsste Sandra Gulland nun nicht, wie sie zum Ende kommen sollte. Das war ein wenig traurig.

So und nun fällt mir wieder ein, dass da in dem großen Regal mit all den ungelesenen Büchern noch eins von ihr über Joséphine, die Frau Napoleons, steht, von dem ich glaube, dass ich das zu Schulzeiten mal gelesen hatte und völlig fesselnd und toll fand. Na, werd ich das nun mal wieder ein wenig weiter vorn in der Leseliste einordnen, um es endlich mal herauszufinden… – irgendwann… 🙂

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5 Antworten zu “#15 – Das 4. Buch in deinem Regal von links

  1. Pingback: 31 Bücher – 31 Posts « Lebenzeichnendes

  2. Katja 30/08/2011 um 10:06

    Ach schön, dass du damit noch weitermachst – wobei ich ja ahne, dass meine Liste ächzen wird, weil sie noch doller wächst. 😀 Dieses klingt auch wieder so interessant, dass es ohne Umweg von deinem Blog auf meine Leseliste gehopst ist.

    Ich bin ja gerade von der Tanja Kinkel völlig fasziniert, weil sie es schafft, mein Interesse für diese politischen und geschichtlichen Zusammenhänge zu wecken. Was du hier beschreibst, klingt ähnlich und ich finde, wenn ein Autor nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern darüber hinaus noch Interesse für das Thema generell entfacht, ist eine wirklich grandiose Gabe. ♥

  3. Corina 30/08/2011 um 11:10

    Oh. Ich entschuldige mich hiermit übrigens schon mal für den nächsten Post, den ich gerade in der Mache habe… *urgs*

    Von Tanja Kinkel kommt im November übrigens ein neues Buch raus… „Das Spiel der Nachtigall“. Oh und ich seh grad, das spielt ja gar nicht in Spanien. Na, vielleicht trau ich mich da doch mal ran?? (Mist. Jetzt hab ich mir aber selbst ein Ei gelegt. 😉 ) Mit der spanischen Geschichte kann ich mich irgendwie nicht so anfreunden. Warum, weiß ich nicht.

  4. Katja 30/08/2011 um 12:14

    Oha, dann leg ich die Liste wohl mal bereit. 😀

    Ich glaube, in Spanien spielt von Kinkel nur das Mondlaub. Falls du was zum Einsteigen suchst, kann ich dir die Puppenspieler wärmstens empfehlen. Augsburg zur Zeit der Fugger und ganz viel Florenz mit den Medici. Freidenken, Bildung, Kunst und auf der anderen Seite die Inquisition. Ich fand’s furchtbar spannend und hing hinterher und zwischendrin wie besessen vor Wikipedia und Co. um mehr Hintergrundinformation zu lesen. (Die Frau hat’s wirklich drauf!)

    Was die spanische Geschichte angeht: Ich glaube, ich hab mich zuerst in Andalusien verliebt während des ersten Urlaubs. Ich mag den maurischen Stil der Gebäude sehr und mich fasziniert dort dieses Aufeinandertreffen und die Vermischung von Orient und Okzident und dadurch kam das Interesse, wieso das dort überhaupt so aussieht. 🙂
    Also *hüstel* sollte dein Chef dir schleunigst einen Andalusienurlaub spendieren, damit du dann hinterher das Buch lesen magst und verkaufen kannst. :mrgreen:

  5. Corina 30/08/2011 um 13:57

    „Der Puppenspieler“ also… *auf die noch-zu-lesen-Liste pack*

    Ach, da müsst der Chef aber vorher noch soooo viele andere Urlaube spendieren 🙂

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