Holunderblütensalbe

Und während mir mein köchelndes Mirabellen-Chutney über den Arm schwappte, erinnere ich mich an die Hollunderblütensalbe, die da im Kühlschrank steht und auf ihren Einsatz wartet. Da die ja gegen Verbrennungen helfen soll, war nun endlich ihr großer Moment gekommen. Verflixt, war das heiß gewesen… Tatsächlich hörte die Stelle nach kurzer Zeit auf zu zwiebeln und bis heute morgen hatte sich die Schwellung wieder verabschiedet. Und während des langen Tages heute, hat’se prima geholfen die Stelle nicht allzu trocken werden zu lassen, damit’se gar nich erst auf die Idee kommen konnte loszuzwiebeln.

Ich war ja skeptisch all die Zeit, aber nach diesem Notfalleinsatz, bekommt’se beide Daumen nach oben – auch wenn’se janz schön unschön riecht 🙂

Das Rezept dazu hatte ich ich auf jener Seite gefunden -> klick.

Ganz genau hatte ich damals im Juni 10 Dolden in ein 400 ml Glas gepackt und dann solange mit Öl übergossen bis alle bedeckt waren. Da ich beim Voreinkauf nicht bedacht hatte, dass mein Ölverbrauch aufgrund diverser Küchenexperimente in den letzten Monaten rapide gestiegen ist, musste ich schließlich auf einen Mix aus Oliven-, Sonnenblumen- und Sesamöl zurückgreifen. Na, scheint ja nicht geschadet zu haben… Dann den Deckel druff und ab an einen „warmen“ Ort für drei Wochen. Das war leider nicht wirklich zu bewerkstelligen… Aber auch das scheint der Salbe nicht all zu sehr geschadet zu haben. Den Rest konnte ich dann aber wieder so abarbeiten, wie es jene Seite empfahl und seit dem steht mein Salbenpott nun also im Kühlschrank und harrt der Dinge, die mir so passieren… Hoffentlich muss ich die da nicht all zu oft rausholen!

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*dazu später mehr… weil muss ja noch ein paar Wochen durchziehen. Ich hoffe aber, dass es lecker geworden ist *hibbel* 🙂

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11 Antworten zu “Holunderblütensalbe

  1. Katja 12/08/2011 um 11:27

    Hach ja, die Küchennarben… So köchelnde Fruchtpampe kann ja so böse weh tun. Ich schaffe das auch bei fast jedem Marmeladenkochen mich irgendwie zu verbrennen.

    Ich bin gerade am überlegen, ob ich mich doch dieses Jahr noch an ’ne Ringelblumensalbe wagen sollte (blüht ja gerade ganz viel im Garten), aber ey, wo bekommt man denn 500 Gramm Darmfett von natürlich gefütterten Schweinen und will man das überhaupt wissen und bekommen? 😀

    • Corina 13/08/2011 um 09:16

      Jaja, die Gefahren des Schlachtfelds Küche 🙂 Aber eigentlich blieb ich davon bisher immer verschont.

      Hm… vielleicht bekommt man des beim Fleischer seines Vertrauens oder in der Apotheke (da bekommt man ja sonst auch vieles zum Salbenbasteln…) oder eben direkt vom Schwein. Urgs… Ich bin gespannt, ob es noch Ringelblumensalbe geben wird 🙂

      • Katja 13/08/2011 um 09:29

        :mrgreen: Oooch, meine Motivation mit dem Darmfett ist gerade irgendwie rapide gesunken. Ich glaube, ich verschieb das nochmal um ein Jährchen und härte mich erst ein bisschen ab.

        Und: *quiiek* :)!

  2. Schwester 12/08/2011 um 12:19

    bin schon ganz gespannt auf das Mirabellen-Chutney. Klingt sehr sehr lecker… *freu freu*

    • Corina 13/08/2011 um 09:18

      Jupp. Dem hibbel ich nun auch entgegen.
      Wann biste denn gleich noch mal wieder in der Gegend? Dann kannste ja evtl. mitprobieren 🙂

  3. weylandreisen 21/08/2011 um 22:53

    Tolle Sache.Wir werden es ausprobieren. 😉

  4. Katja 01/02/2012 um 09:58

    Hab gerade bei Tanya von der Salbe erzählt und da fiel mir auf, dass ich, nachdem ich sie ja jetzt wirklich ausgiebig und häufiger als mir lieb ist, testen darf, noch gar nicht gepiepst hatte, vor wieviele Brandblasen sie mich wohl schon bewahrt hat.
    Den ersten Schmerz lindertse nicht ganz so gut, aber ich hab das Gefühl, dass alles sehr viel schneller verheilt und einem, wenn man wirklich sehr fix nach der Verbrennung schmiert, auch die schmerzhaften Blasen erspart bleiben. 🙂

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