Holunderblütengaumenfreuden

Mein Spontanausflug vor zehn Tagen hatte mir zwar leider noch keine Holunderblüten eingebracht, aber ich wusste zumindest, wo ich sie zu finden habe… Am Freitag gab’s dann endlich die erste Ausbeute für das Holunderblütengelee, mit dem mich Katja da angesteckt hatte.. Wenn diese sich auch noch ein wenig anstrengend gestaltete. Es gab an dieser Stelle zwar unzählige Holundersträucher, aber die waren so hochgewachsen oder von so vielen hochgewachsenen Brennesseln umgeben, dass es kein rankommen gab. 20 Dolden hatte ich dann schließlich doch zusammenbekommen, so dass ich mich nach erfolgreicher Holunderblütenjagd am Freitag Nachmittag auch noch hinsetzen konnte, um sie auch von ihrer Dolde abzupopeln. [Warum geht das bei einigen superfix und bei anderen nicht? Kann man die einfachen mit geschulten Blick schon am Strauch erkennen? UND: Wie bekommt man am einfachsten diese winzigkleinen Krabbeltierchen da aus den Blüten raus? Fragen über Fragen 🙂 Letzere konnte ich mir mittlerweile da beantworten, aber so wirklich wollten die da alle auch noch nich raus…] Dann ging’s nach Rezept weiter… und zum nächsten Frühstück – also heute – gab’s unglaublich leckeren Brotaufstrich… mjammieeeee! So langsam überlege ich, ob Marmelade nicht vielleicht doch ein essentieller Bestandteil eines Superschlemmerfrühstücks sein kann 🙂

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10 Antworten zu “Holunderblütengaumenfreuden

  1. Katja 29/05/2011 um 22:09

    Ich hab beim Pflücken schon weitestgehend drauf geachtet, keine Tierchen mit nach Hause zu nehmen. Das ging aber auch nur, weil ich ja komfortabel viel Auswahl hatte. In die Brennnesseln bin ich allerdings auch geraten. 😀
    Dass das Abfitzeln der Blüten so unterschiedlich gut geht, ist mir auch aufgefallen. Ich dachte erst, es hinge daran, wie weit die aufgeblüht sind – das passte zumindest für jene, die noch nicht so weit offen waren. Die gingen immer schwer ab. Allerdings gingen nicht alle gut aufgeblühten leicht ab. *Schultern zuck*

    Freu mich, dass du nachgebastelt hast und noch viel mehr, dass du’s magst. Ich hatte vorher noch nie Holunderblüten in Geleeform gegessen, aber mich wirklich spontan in diesen tollen frischen Geschmack verliebt. 🙂

  2. Corina 30/05/2011 um 20:59

    Ich hab diese winzigkleinen Minitierchen beim Pflücken gar nicht gesehen gehabt. Hatte nach denen aber auch gar nicht geguckt.
    Diese eine „Abgeh-Theorie“ hatte ich zu Beginn auch… Naja. Hab ich mich halt gefreut, wenn eine leichtging und meditativ gezuppelt, wenn eine nich so leicht ging 🙂

    Ich freu mich ja, dass du mich angesteckt hast 🙂 Wirklich sehr, sehr lecker. Wie’s der Zufall wollte, hab ich einen Tag vorm Sammeln noch leckeren Holundersekt geschlürft. Da wurde die Vorfreude ja gleich noch mal viel größer.

  3. Katja 31/05/2011 um 22:27

    War der Sekt selbst mit Sirup vermischt oder gibt es sowas auch in ‚fertig‘?
    Ich hatte gelesen, dass man den Sirup auch sehr gut mit Sekt mischen kann, trinke aber eigentlich nie welchen (die letzten zwei Jahre nicht mal Silvester), weil ich nicht so der Sektfan bin. Aber vielleicht wäre das mit Holunderaroma ja besser. 😀

  4. Corina 02/06/2011 um 09:55

    Der Sekt war schon fix und fert’sch so und nannte sich Holunderblüten-Secco. Sehr süffig.
    Nachdem ich jestern’ner Kolleschin von meinen Holunderblütenexperiementen erzählte, meinte se als erstes… oh und so’n Sirup is total lecker im Sekt… Wird also auf jeden Fall ausprobiert.
    Sie meinte übrigens auch noch, dass so eine Hand voll Blütendolden einfach in’ne Kanne Wasser mit ein paar Zitronenscheiben geworfen, ein paar Stunden gezogen und dann abgegossen auch ein leckeren Sommererfrischungsdrink hergibt. Aber das wusstest du ja eh schon… 🙂 Was’se wohl auch immer noch macht, is’ne Holunderblütensalbe, die super bei Verbrennungen und anderen Wehwechen hilft…

    • Frau Leo 02/06/2011 um 10:52

      Sirup + Sekt = verdammt lecker!
      Aber Holunderbluetensekt fertig habe ich noch nie probiert, ist das so ne Art Bowle? Oder wie wird das gemacht?

  5. Katja 02/06/2011 um 11:05

    @Corina: Meine Oma nannte das immer ‚Hollerwasser‘. Ich glaube, die gab auch noch ’nen Schuss Essig mit rein. Irgendwo hab ich auch noch ihr Rezept. Aber musste man eben auch schnell austrinken, da ist der Sirup schon prakischer. 🙂
    Oh, fragste mal bitte lieb nach dem Rezept für die Salbe? Hier ist die Blüte jetzt zwar schon rum, aber die nächste kommt ja auch. 🙂
    (Und vielleicht lässt sich das ja auch auf Ringelblumen übertragen? Die hab ich nämlich im Garten und Salbe daraus hilft ja quasi auch gegen alles.)

  6. Corina 03/06/2011 um 19:45

    @Frau Leo: Also der Sekt war schon fertig in der Flasche aus dem Supermarkt. Da gibt’s aber auch ein paar Selbermachrezepte. Hab grad mal reingelesen… scheint gar nicht so kompliziert. Wenn ich am Wochenende noch ein paar Dolden find‘, werd ich’s vielleicht mal ausprobieren und dann berichten 🙂

    @Katja: Rezept ist schon fast so gut wie bei dir 😉 [Hoffentlich vergess ich morgen nicht zu fragen… Aber ich will’s ja selbst auch wissen…]

  7. Corina 04/06/2011 um 22:31

    @Katja: Kolleschin meinte, Rezept hätt’se im WWW gefunden gehabt, wo weiß se aber nich mehr genau… Habe mich nach halbausführlichem Stöbern für jene Seite entschieden und bin am Testen 🙂 Da steht noch’n bisschen mehr zum Thema und auch zu anderen Pflanzenzubereitungen. Fallsde gucken magst, klickste… d a.

  8. Katja 06/06/2011 um 10:26

    Dankesehr! 🙂
    Da gibt’s ja spannenden Kram. Ich muss das jetzt ganz schnell bookmarken und den Tab schließen, sonst wird das nix mit der umfangreichen todo-Liste. 😀

    War deine Wochenendblütensammlung für Salbe? Bin gespannt auf deine Ergebnisse falls du’s direkt ausprobierst. Holunderblüten klappt ja bei mir frühestens im nächsten Jahr.

  9. Corina 06/06/2011 um 21:30

    Hoffe, du hast das Schließen geschafft 🙂

    Sammlung war für Salbe und Sekt. Werde natürlich in beiden Fällen berichten. Dauert aber nun ein Weilchen, bis die Standzeiten rum sind.

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