Tierisches London

Zeit für einen kleinen Urlaubsrückblick… 🙂

Der Londonurlaub ist nun zwar schon ein Weilchen her, da aber der gerade stattfindende Urlaub nicht durch einen Ortswechsel geprägt ist, kann der letzte ja für das gewissen Fernurlaubsgefühl herhalten. Denn Urlaubsgefühl an sich verspüre ich, während ich hier gemütlich unter meinem Sonnenschirm auf der fertig zurechtgewuselten Terrasse hocke, nicht zu knapp.

Der alte Mann und das TierSo stöbere ich mich denn durch meine auf mittlerweile 408 zurechtgelöschten mitgebrachten Fotos und denke, mensch, da haste aber auch das ein oder andere Tierchen fotografiert… Das dicke, putzige Eichhörnchenund schon grinse ich, während ich mich daran erinnere, wie der alte Mann im Garten des Kensington Palace hingebungsvoll die kleinen Eichhörnchen fütterte und die fetten Tauben versuchte zu verscheuchen. (Obwohl ich ja finde, dass die kleinen Hörnchen auch schon ordentlich Speck auf den Rippen hatten.) Während der alte Mann fütterte und ich staunte, lächelten wir uns schließlich beide an und gingen dann jeder unserer Wege…

Möwe auf StockAm nächsten Tag stand großes Wasservögelschauen an… Auf dem Weg zur City of Westminster, wo mein eigentlicher Ausflugstag starten sollte, ging es zu Fuß durch den Kensington Garden. Ente vor Stock... allerdings keine StockenteEin Blick über The Long Water, dass mich sachte in den Hyde Park führte, ließ ein wenig Ostseefeeling aufkommen. 🙂 Immer am Wasser entlang, die noch mit den Wolken kämpfende Sonne über mir, versuchte ich meinem Kopf einzutrichtern, wo ich mich eigentlich gerade befand. Die Nase beschnupperte derweil begierig die Londoner Luft und schickte Grinseattacken ins Gesicht.
[Und während ich gerade noch einmal nachrecherchiere, merke ich, dass ich im Kensington Garden die Elfeneiche verpasst habe. Verflixt. Die Liste für den nächsten Londonbesuch wird immer länger.]

Möwen am Himmel Der olle Poser

 
Towerrabe ErinDas gefiederte Vieh hatte den Tag fest im Griff. Es ging schließlich in den Tower of London, um dort die Raben zu besuchen. Die Legende sagt, sollten die Raben den Tower verlassen, wird das Königreich untergehen. Und so passen die Briten tatsächlich schon seit Mitte des 17. Jahrhunderts penibel darauf auf, dass aber auch wirklich immer mindestens sechs Raben da sind. Und so darf ich euch also Erin, die Towerrabenfrau vorstellen, die an jenem Tag im Februar Ausgang hatte. Zumindest sagt dieses PDF, dass alle derzeit im Tower wohnenden Raben (acht Stück an der Zahl) unterschiedlich farbige Bänder tragen und demnach ist das also Erin. 🙂 Und da der Rabe, den ich 1 1/2 Stunden vorher an anderer Stelle fotografierte das gleiche Band trug… scheint tatsächlich nur Erin Ausgang gehabt zu haben.

Rhino, der ein Nilpferd ist...Nach all den Tierchen in „freier“ Wildbahn, will nun aber auch noch Rhino winken. Der durfte zwar mit nach London, musste hatte aber die überaus wichtige Aufgabe aufs Hotelzimmer aufzupassen…

 

 

 
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5 Antworten zu “Tierisches London

  1. Frau Leo 19/05/2011 um 17:39

    Puh, es erleichtert mich geradezu, dass so viel Viehzeug in London zu finden ist! Ich war vor 2 Wochen fuer ein Wochenende dort und war ganz schockiert, kaum einen Vogel zwitschern hoeren zu koennen.

    • Corina 19/05/2011 um 19:48

      Herzlich Willkommen hier bei mir 🙂

      Pferde gab’s auch noch… die hab ich aber nich richtig vor die Linse bekommen… Das erste Tieranzeichen gab’s ja schon während meiner Fahrt vom Flughafen ins Hotel… Als sich die U-Bahntüren das erste Mal bei einer überirdischen „Undergroundstation“ öffneten, zwitscherte mich doch tatsächlich ein Vögelchen an…

  2. Katja 19/05/2011 um 18:23

    Unheimlich tolle Aufnahmen (und Erinnerungen!)! 🙂
    Hammer, dass die kleinen Hörnchen da so zahm rumwuseln. Der Poser ist ’ne Graugans, oder? Und die Möwen in Reih und Glied sind auch sehr toll. Und der Rhino erst. ♥ Der sieht am schüchternsten von der ganzen Bande aus. 😀

    Die Briten haben scheinbar einen ausgeprägten Aberglauben, was das Vorhandensein von Tieren und ihre Herrschaft betrifft. :mrgreen:
    Über die Berberaffen auf Gibraltar gibt es auch die Legende, dass Gibraltar so lange unter britischer Flagge bleibt, so lange die Affen dort leben. Ich glaube, es war Churchill, der, als die Population zurückging, extra wieder welche dort ansiedeln ließ.
    Das britische Militär kümmert sich auch um die Affen – die füttern sie, kümmern sich um Geburtenkontrolle und all diese Dinge.

    Vielen Dank für den Ausflug in die londoner Tierwelt! 🙂

    • Corina 19/05/2011 um 20:02

      Danke 🙂

      Die dicken Hörnchen sind noch viel zutraulicher. Ich bin ja nach wie vor skeptisch, ob das wirklich Eichhörnchen sind und hatte deswegen gestern noch ein bisschen im Netz gesucht… wobei ich auf dieses kurze Video stieß…

      Das mit den Affen kommt mir so bekannt vor… Hatte vermutet, dass du das bei deinen Urlaubsrückblicken geschrieben hattest… Hab’s aber grad nicht gefunden… Na, dafür hab ich gerade noch mal bei dir Urlaubserinnerungen getankt 🙂
      Für die Raben gibt’s ja auch extra’nen Ravenmaster, der sich den ganzen Tag nur um die Tierchen zu kümmern hat. Also diesbezüglich haben die tatsächlich’ne ganz schöne Macke – die ich aber unglaublich sympatisch finde. Weiß auch nicht warum. Normal geht mir bei solch Traditions- und Aberglaubenquatsch ja immer die Hutschnur hoch.

  3. Katja 19/05/2011 um 20:19

    Putziges Hörnchen! Aber was für welche das sind, weiss ich auch nicht. Ich dachte immer, Eichhörnchen seien so rötlich, aber kann auch sein, dass sie das nur hier sind.

    Ich finde diesen Spleen auch sehr sympathisch. 🙂

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