Pupsieinfachbrotbacknachbacken

Ein Küchenspuk jagt den nächsten…

Heute… bzw. schon vorgestern hieß es dann also Pupsieinfachbrotbacknachbacken. Hat Katja da schon wieder nicht zu viel versprochen. War wirklich rasch gemacht und ließ sich auch super im größten Küchenchaos zusammenmixen 🙂

Ca. 24 Stunden später spuckte die Küche:

das erste Topfbrot aus der Küche

Jetzt frag ich mich nur noch, ob’s da wohl einen Trick gibt, diese großen Löcher aus dem Brot zu bekommen? *grübel* Kleinere Form?

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9 Antworten zu “Pupsieinfachbrotbacknachbacken

  1. Katja 01/04/2011 um 19:31

    (Wie bringe ich’s ihr nur schonend bei?^^)
    Gerade diese Fluffigkeit und die Löcher (bei trotzdem toller Kruste) ist das, was dieses Topfbrot ausmacht. Bekommt man normalerweise beim selber backen nicht so hin (also ich zumindest nicht), wenn man den Teig normal knetet und im normalen Ofen backt. Ich glaube (mit meinem Laienwissen, sicher ist das nicht), das liegt daran, dass man im heimischen Backofen nie die Temperatur erreicht, die im Brotofen beim Bäcker herrscht und bei der die Hefe durch die plötzliche Hitze sehr puffbängmäßig ihre Wirkung tut.
    Durch die lange Gehzeit beim ‚kalten‘ Gehen, wirft der Teig ja durch die Gärung die vielen Bläschen, deswegen wird das so extrem fluffig.
    Wenn du die nicht magst, könntest du mal probieren, den Teig doch ein bisschen durchzukneten und ein paar Bläschen platt zu machen, bevor du ihn in den Topf wirfst. Allerdings ohne Gewähr, dass das funktioniert. 😀

    Auf jeden Fall freue ich mich über dein Pupsieinfachnachbackexperiment und bin gespannt, ob du weiterrumprobieren magst im Kampf um die Bläschen! 🙂

  2. Katja 01/04/2011 um 19:43

    Ganz vergessen: Der Rat meines Opas bei großen Löchern im Brot war immer, sie mit Wurst/Käse/etc. auszustopfen, damit sie nicht mehr auffallen. 😀

  3. Corina 01/04/2011 um 21:52

    :mrgreen:
    Also okay… ich hab da wohl nicht richtig fotoknipst. Das da oben… mit diesen Löchern kann ich ja noch leben. Ein paar Scheiben später bestand die Scheibe aber mehr aus Loch als aus Brot (und meine Wurst/Käse wäre durchgeplumpst). Das war dann nich so dolle. Ich tippe mal, dass war genau an der Stelle an der ich umgeklappt hatte. Vielleicht sollte ich nich umklappten, sondern einfach direkt in die Form schütten. *grübel* *auf die Experimentierliste setz*

    Weiterexperimentiert wird auf jeden Fall!! Heute wurde eine neue Mehlart in den Korb gepackt, weil ich ja viel mehr der Dunkelbrotfan bin. Beim dem da oben, hab ich einfach dat Mehl genommen gehabt, was ich normal eh immer da hab. Und *gesteh* ich hab mich bisher noch nie so um Mehlsorten geschert. Also mal gucken, wat dat wird 🙂

  4. Katja 02/04/2011 um 06:54

    Aaaah. Ich dachte, die seien dir schon zu groß. 😀

    Hmm, wie weich und flüssig war denn dein Teig als du ihn aus der Schüssel befreit hast? Und hat er in der ‚Umklapplücke‘ evtl. trockene Mehleinschlüsse bekommen?
    Wenn du Vollkornmehl verwendest, solltest du ein bisschen mit der Wassermenge experimentieren. Dunkle Mehlsorten brauchen mehr Wasser als helle. Brote mit hohem Roggenmehlanteil schmecken mir persönlich nur mit Sauerteig.
    Bei den gekauften dunklen Broten wird übrigens gelegentlich mit Zuckercouleur geschummelt, hab ich irgendwo mal gelesen, und die sind gar nicht so vollkornig wie ihre Farbe einen glauben machen will. Wenn ich’s richtige Vollkornfeeling haben will, mische ich immer Kleie mit in den Teig – das hab ich bei dem Topfbrot bisher noch nicht probiert.

  5. Pingback: Auf Bärenjagd… « Lebenzeichnendes

  6. Corina 06/04/2011 um 12:44

    So, zwei Topfbrote später (und nun auch mit’nem passenderem Topf mit Deckel) ist es mittlerweile wirklich so, wie ich’s mag… kleine Fluffilöcher, aber keine Riesenlöcher. 🙂 Oberlecker. Ich schütte den Teig nun auch immer direkt aus der Anrührschüssel in den Topf – ohne das Rumgeklappe.

    Das mit den Farbzusätzen hatte ich bei meiner Brotfarbenrecherche auch gelesen gehabt. Aber mit halb Roggen- / halb Weizenmehl kommt meine Farbe schon ganz schön zur Geltung. Nun muss ich mal noch ausprobieren, was dieser Sauerteig da geschmacklich verändern würde…

    Na, ich werde da auf jeden Fall noch ein bisschen rumexperimentieren. Vielen Dank für das Rezept, Katja 🙂

  7. Katja 07/04/2011 um 09:23

    Sehr, sehr gerne! 🙂
    Ich glaube, für mich macht der Sauerteig so ’nen Unterschied von Weissbrotgeschmack zu Bauernbrotgeschmack aus. Dieses leicht Säuerliche mag ich speziell bei Roggenmehlanteil sehr gerne, die schmecken für mich sonst nicht so ‚brotig‘. Aber ich bin auch primär mit so Roggenmischbroten/Bauernbroten aufgewachsen. Bei unserem Dorfbäcker gab’s nicht so sehr viele Brotsorten und meine Eltern waren auch wenig experimentierfreudig und es gab fast immer das gleiche. Unglaublich, wenn ich darüber nachdenke, wie ich gerade das an Brot so sehr mag, dass man es so einfach abwandeln kann.
    Mein aktueller Favorit beim Topfbrot (und den Mix mag ich auch beim ’normalen‘ Brotbacken gerne) ist ein halbe-halbe Mix aus Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl.

    Dankesehr für’s Aus- und Rumprobieren! 🙂
    Macht dich auch schon alleine der Geruch von dem frisch gebackenen Brot in der Wohnung froh?

  8. Corina 07/04/2011 um 20:17

    Oh ja… und dann das noch warme Brot nur mit Butter und Salz. Himmlisch 🙂

    Der Unterschied zwischen Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl ist diese immer höher werdende Zahl, oder? Je höher die Zahl, desto vollkorniger… *laienhaft und sehr vereinfacht gefragt*

    Morgen wird Sauerteigdings besorgt… Die nächste Experimentierrunde wird damit also eröffnet 🙂

  9. Katja 09/04/2011 um 23:33

    Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass der Mineralstoffgehalt ermittelt bzw. angegeben wird bei dieser Typisierung (bei den Nummern) und das ganz krude anhand von Rückständen bei der Verbrennung.

    Inwiefern der Mineralstoffgehalt jetzt mit der Vollkornigkeit zusammenhängt weiss ich gar nicht. Ich glaube aber, die Vollkornmehlsorten haben gar keine Typennummern. Zumindest wär’s mir auf den Verpackungen noch nie aufgefallen.

    Bin gespannt, ob du das Säuerliche magst. 🙂

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