Onkel Montague

Hmpf. Da renn ich nun täglich mehrmals seit ein paar Tagen an dem Plakat mit den Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis vorbei. Aber erst heute sprang er mir ins Auge… Hachz. Onkel Montague. Nominiert in der Kategorie „Kinderbuch“.

Onkel Montagues SchauergeschichtenIn seinen Ferien besucht Edgar immer seinen Onkel Montague, der mit seinem unheimlichen Diener Franz in einem düsteren alten Haus wohnt. Edgar, Einzelkind mit ziemlich verschrobenen Eltern, besucht Onkel Montague immer gern. Denn Onkel Montague hat jede Menge Gruselgeschichten auf Lager. Doch je mehr Edgar den Gruselgeschichten seines Onkels lauscht, desto stärker werden die Fragen in ihm… Woher kennt Onkel Montague all diese Geschichten? Und warum gibt es in seinem Haus so viele Gegenstände, die in den Geschichten eine entscheidende Rolle spielen?

Als ich dieses kleine süße Buch mit diesem unheimlichen, aber sehr einladenden Gruselcover im letzten Frühjahr auf der Einkaufsbörse entdeckte, war es ja um mich geschehen. Daheim angekommen, musste das Licht gedämpft und das Buch geöffnet werden. Und zwischen diesen Buchdeckeln versteckte sich ein ganz besonderer Gruselschatz…

Wisst ihr noch damals im Ferienlager? Wie damals im Ferienlager am Lagerfeuer die Gruselgeschichten ausgepackt wurden? Wisst ihr noch damals auf der Klassenfahrt? Wie damals auf der Klassenfahrt zur Nachtwanderung die Gruselgeschichten erzählt wurden. Genau so fühlt sich dieses Buch an. Und genau so saß ich da… im abgedunkelten Zimmer. Immer mit einem Schauer, der über den Rücken fuhr und der die Hand kurz zucken ließ… soll ich weiterlesen oder nicht. Na, und wie damals im Ferienlager oder auf der Klassenfahrt siegte natürlich die Neugier. Hach, schön. 🙂

Noch schöner… zwischendurch gibt es immer mal wieder die ein oder andere Illustration von David Roberts, so dass die Geschichten von Chris Priestley noch viel gruseliger werden. Und wenn man nun, wie ich, über ein Jahr später das Buch wieder aus dem Bücherregal zerrt und sich nur die Bilder anschaut, dann ist er sofort wieder da, der Gruseleffekt. Herrlich. (Das Buch wandert gerade auf den noch-mal-lesen-Stapel)

Mittlerweile gibt es ja schon das zweite Buch von den beiden: „Schauergeschichten vom Schwarzen Schiff“. Das werd‘ ich mir dann wohl doch mal zulegen. Hmpf. 🙂

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2 Antworten zu “Onkel Montague

  1. Katja 03/04/2011 um 11:30

    Breites vorfreudiges Grinsen im Gesicht, Buch auf Liste notiert. Wer könnte auch widerstehen bei dieser Beschreibung? 🙂

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