Das Fenchelexperiment…

Der Fenchel und ich sind heute sehr gute Freunde geworden!

Nachdem wir es zumindest in Teeform eh schon immer waren, schlich ich ja schon ein Weilchen beim Biobauern meines Vertrauens um ihn herum. Am Freitag geschah dann endlich der beherzte Griff in den Fenchelkorb und zusammen mit einer Stange Lauch und ein paar Kartoffeln sollte er Einzug in meine Küche halten.

Heute wagte ich mich nach meinem Gang zur Wahlurne auch an einen kleinen Küchenspuk. Gab’s so ja schon lang nicht mehr. Mit einem Grinsen im Gesicht schnibbelte ich alle Zutaten zurecht und experimentierte drauf los. Während ich noch suchte, ob’s bei der Fenchelzubereitung was zu beachten gäbe, fand ich übrigens ein anderes sehr vielversprechendes Rezept mit so’nem Fenchel… nachdem das heute wirklich sehr, sehr lecker geworden ist, wird das demnächst auch mal nachgekocht!

Meine Küche spuckte für heute aber ersteinmal… Kartoffel-Fenchel-Lauch-Auflauf:
Kartoffel-Fenchel-Lauch-Auflauf

Der Einkaufszettel (für 2 ordentliche Portionen)
4-5 Kartoffeln
1 Fenchel
1 Lauchstange
Käse, so wie man’s mag… und natürlich den, den man mag
Béchamelsauce
Die Zubereitung:

1) Die Kartoffeln ca. 20 Minuten köcheln lassen. Währenddessen den Lauch in Ringe schnibbeln und Fenchel halbieren und in halbe Ringe schnibbeln.

2) Während die Kartoffeln ein wenig abkühlen, kann man die Béchamelsauce zubereiten. Anschließend oder je nach dem auch währenddessen die Kartoffeln in Scheiben schneiden.

3) Eine kleine 2-Personen-Auflaufform einfetten und mit den Zutaten befüllen: Eine Schicht Kartoffeln, eine Schicht Lauch, eine Schicht Fenchel und noch mal von vorn. Abschließend noch mal eine Schicht Kartoffeln drüber. Nebenbei kann der Ofen auch schon mal auf 180 °C vorgeheizt werden.

4) Die Béchamelsauce drüber kippen. Ich hab ja alles genommen… das könnte aber auch ein wenig viel sein… Abschließend noch den Käse in gewünschter Menge drüber reiben.

5) Und ab in den Ofen – für ca. 30 bis 40 Minuten… bis der Käse lecker angebräunt ist. Genug Zeit also um das eventuell entstandene Küchenchaos aufzuräumen oder Wäsche aufzuhängen 🙂

6) Losschlemmen und zukünftige Fenchelpläne schmieden! :mrgreen:

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6 Antworten zu “Das Fenchelexperiment…

  1. Katja 28/03/2011 um 19:17

    Gut sieht das aus! (Mist. Das könnte ich jetzt auch gerade verdrücken. Ich sollte nicht hungrig nach drei Stunden im Garten hier lesen. :mrgreen: )
    Fenchel im Tee bringt mich zum Würgen, aber das Gemüse liebe ich sehr. Auch toll: vom Grill oder in der Pfanne kräftig angeschmurgelt. 🙂
    *auf Nachkochliste verfracht*

  2. Corina 29/03/2011 um 09:56

    Ja, mit diesem Fenchel werd ich wohl öfter rumexperimentieren. Gut, dass seine Saison nun gleich rum ist. Aber ich muss ja auch schon mal Pläne für den nächsten Winter schmieden. 😀

  3. life is just this 29/03/2011 um 16:48

    hach corina,
    ich bin auch mal wieder hier und werde prompt mit einem auflauf begrüßt, was du dir für mühe gibst 😉 also mit katjas brot schmeckt der bestimmt wunderprächtig.. schade nur, dass ich käse und sahne nicht vertrag..
    aber ich muss sowas unbedingt noch mal en vegan nachzaubern.

    übrigens habe ich gerade das ganz und einfach hier – in ausgeliehen. wenn nicht so viele geschichten darin wären, fänd ich es oberklasse. aber für kochanfänger find ich es – von den erläuterungen her – super. für leute auf der suche nach leckerem essen find ich es ganz gut 😉
    hast nicht zuviel versprochen

  4. Corina 30/03/2011 um 00:35

    Hallo Jule, gut, dass es dir wieder besser geht 🙂
    Hm… aber da sind doch schon Kartoffeln als Sättigungsbeilage drin… Da hab ich, glaub ich, ’ne Macke…
    Auf deine vegane Alternative bin ich gespannt. Gib mal Bescheid, was es da auf deinem Teller gab.

    🙂 Schön, dass ich dich trotz des nicht-veganen Daherkommens mit dem Kochbuch anfuchsen konnte.
    Ich fand ja gerade die Geschichten dazwischen, die es zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Hach.

  5. Katja 30/03/2011 um 10:04

    Hihi, ich hab’s auch vor etwa ’ner Woche endlich angefangen. (Also das ‚ganz und einfach‘.) Ich hab’s ja schon vor ’ner Weile gekauft und hab’s aber entgegen der üblichen Kochbuchkaufroutine nicht durchgeblättert und ins Kochbuchregal gestellt, sondern auf den Stapel ungelesener Bücher gelegt. Dooferweise lese ich meist im Bett und dafür ist das Format so ungünstig, aber jetzt hab ich’s endlich rausgekramt, um wenigstens tagsüber drin zu lesen und eben abends oder morgens im Bett was anderes.
    Ich mag das gerade mit den Geschichten, denn das hebt es von allen anderen Kochbüchern komplett ab. Normalerweise verraten Kochbücher Rezepte und das wirkt sehr hmm ‚küchensteril‘. Da fehlt mir aber jegliche Leidenschaft am Kochen, die muss ich bei den Rezepten komplett selber reinlegen und oft mache ich dann – statt nach Rezepten zu kochen – lieber mein eigenes Ding. Dieses Buch bringt aber genau diese Leidenschaft und Lust am Kochen schon mit. Wenn ich die Rezepte angucke, ist das nicht mehr steril, sondern für mich sehr lebendig.
    Ich bin noch nicht so weit drin vorgedrungen, aber ich liebe es jetzt schon heiss und innig und hab auch schon das nächste von Dieter Moor (Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht) auf die Leseliste gesetzt. Der kann einen herrlich mit seiner Begeisterung anstecken. 🙂

    Insofern herzlichen Dank für den Tipp! 🙂

  6. life is just this 30/03/2011 um 11:53

    Ja, wenn die Geschichten einen Tacken kürzer wären, dann wäre das Buch perfekt. Ich find die zum Teil echt langatmig.
    Aber ist doch toll, dass du liebe Corina, uns ein Buch an die Hand geben konntest, aus dem wir alle was raus mitholen können.
    Ich bin ja ne ganz schlimme Kochbuchtante. Ich habe hier (seit bestimmt zwei Monden) Kochbücher aus der Bücherei liegen. Mit Italien, ohne Italien dafür mit Spanien, englische und deutsche und fast alle irgendwie mit Gemüsesabbereien. Und die liegen bei mir auch am Bett und ich schau mir die voll oft an. Ich hab auch schon ganz viel daraus gezaubert, aber irgendwie sind Kochbücher für mich eigentlich ganz schwierig. Ich müsste vermutlich einfach mal ein eigenes basteln. So mit Krams, dass ich auch nachkochen will. Und dann einfach immer mal wieder ausprobieren und fertig 😉

    eigentlich wirds mal wieder Zeit für ein Brot. wenn auch ohne EasyPeasy :mrgreen:

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