Buchcovernachmittag

Ein Nachmittagsspaziergang wie auf einem Buchcover… Die Sonne und das Blau des Himmels strahlten um die Wette. Dazu noch jede Menge Schnee. Genau auf diese Kombination hatte ich seit Wochen gewartet. Es war perfekt. Jetzt hätte ich die Kamera schnappen können und mich im Winterfotografieren austoben können. Aber ach. Die Kamera, die wollte ja Heilig Abend unbedingt da bleiben, wo wir gemeinsam Heilig Abend verbrachten. Ich also hier. Sie also rund 40 km entfernt. Das sollte also nix werden mit unserem gemeinsamen Winterwundernachmittagsspaziergang. Und tatsächlich begann ich darüber nachzudenken, nicht nach da draußen zu gehen. Ganz schön blöde. Fand die Smartphone-Kamera auch und begann rumzunölen, ich könne doch mit ihr… 🙂 Und so zogen wir denn gemeinsam los und berauschten uns am Himmel, der mir das Buchcover von David Gilmours „Unser allerbestes Jahr“ in den Sinn holte. Warum? Keine Ahnung. Ich hab’s nie gelesen. Es stand eine Weile in meinem Will-ich-mal-lesen-Regal, aber irgendwann hab ich’s doch weggegeben. Nun schwirrte es mir den ganzen Nachmittag über durch den Kopf… Hm. Vielleicht leg ich’s mir nun doch wieder zu…

Nichts desto trotz: Es war herrlich durch die Kälte zu stapfen, den knirschenden Schnee unter den Füßen äh Stiefeln zu spüren und der Sonne beim Untergehen und somit ihr Farbspiel mit anzuschauen. Gut, dass die Smartphone-Kamera so rumgenölt hat! Und so übel sind ihre Fotos ja auch gar nicht geworden 🙂

Buchcoverhimmel

Buchcoverhimmel


Ganz schön kalt

Ganz schön kalt


Schatten im Schnee

Schatten im Schnee

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7 Antworten zu “Buchcovernachmittag

  1. Katja 26/12/2010 um 22:36

    Recht hatte die Kleene, dass sie gemault hat! Macht doch schicke Bilder. 🙂

    Das untere finde ich extrem cool. Die Schneehübbelschn sahen für mich zuerst wie Glänzewellen mit kleinen Schaumkrönchen aus.

    (Und nebenbei warte ich bei deinen Blogschneeflöckchen die ganze Zeit darauf, dass sie doch nu endlich auf dem Ast im zweiten Bild liegen bleiben müssten und nicht einfach dran vorbeischneien dürfen. 😀

  2. lebenzeichnendes 26/12/2010 um 23:59

    😀 Bin ja auch froh, dass die so hartnäckig war. Waren ja dann auch schließlich die richtigen Lichtverhältnisse für sie. Wusste sie natürlich…

    Ich warte übrigens auch immer, dass die Flöckchen sich irgendwo festsetzen. Da wird aus „Ich les mal noch schnell den Kommentar“ schnell mal ein wenig länger 🙂

  3. life is just this 27/12/2010 um 12:48

    @ katja
    so gehts mir auch, aber die huschen immer an den ästen vorbei… kooomisch 😉

    so, liebe buchcoverfotosmitsmartphonecamerabildermachfrau, ich finde ja, dass ein winter-wonderland-buch garkein schöneres buchcover haben könnte, denn es könnte sogar ein kuschelbuch sein weil einem so warm ums herz wird bei den fotos.
    ich mag das zweite bild – was genau habt ihr eigentlich für komische bäume??? 😉 – seeehr sehr gerne und bin aber auch sehr neidisch auf das erste, weils hier so traumhaft unberührte schneeflächen garnicht mehr gibt. hier ist schon hinz und kunz oder fuchs oder hase über die schneeflächen gehupft und gesprungen.. gut, sonst würde ich das machen, aber das ist ja was anderes 🙂

    schön haste das gemacht!!

    übrigens hab ich auch so ein buch, dessen titel mich oft begleitet, das ich aber nie gelesen hab. und dann fällt mir jetzt auch – danke! – ein, dass ich darüber schon ne ganze weile einen artikelentwurf auf meinem blog“dachboden“ liegen habe..
    „die unerträgliche leichtigkeit des sein“(s)

    ach ja, vielleicht könntest du deine winterschneebuchcoverbilder mit einer geschichte um katjas bremsklötzchen verbinden. fällt mir grad so ein. ich finde nämlich, dass der schnee auch ganz schön bremst.. :mrgreen:

    aber jetzt ist erstmal genug philosophiert 😳

    • lebenzeichnendes 27/12/2010 um 23:36

      🙂 Diese unberührten Schneeflächen find ich auch klasse! Und so richtig klasse find ich, dass ich dafür noch nicht mal fünf Minuten laufen muss. In puncto Naturhachmomenten ist diese Wohnung wirklich genial gelegen. *hachz*

      Ich werde dir dann bei Gelegenheit die komischen Bäume mal ohne Eis und Schnee vorstellen. Ich habe allerdings die Befürchtung, dass das noch ein Weilchen dauern wird.

      Bitte gib Laut, wenn du vom „Dachboden“ zurück bist 🙂

      Bei den Bremsklötzchen steh ich grad ein wenig auf dem Schlauch… 😦

  4. life is just this 28/12/2010 um 10:29

    na katjas bremsklötzchen (guggst du da -> http://wawuschel.wordpress.com/2010/10/14/bremsklotzchen/)
    ich habe einfach – ganz philosophisch – mal wieder ein wenig darüber nach gedacht, wie fürchterbar schrecklich schnell dieses 2010 schon wieder beinahe vorbei gegangen ist. und was alles passiert ist. und wieviel zeit ich eigentlich noch bräuchte, um das alles noch mal revue passieren zu lassen.
    aber weil alles immer huschhuschschnellschnell gehen muss, habe ich da oft nicht die nerven für. und die geduld *hust*

    aber genauso, wie katjas bremsklötzchen katja bewusst bremsen, so bremst mich der schnee. ich bin nicht mehr so schnell wie sonst von hier nach dort unterwegs, lasse mich wieder mehr darauf ein, einfach mal rechts und links zu schauen. finde im schnee merkwürdige spuren (wir haben entweder höllenhunde oder pumas, wenn ich mir die ein oder anderen pfotenabdrücke anschau). witzigerweise habe ich auch den eindruck, dass ich vorher viel zu viel ge“denk“t habe und jetzt einfach mal ein wenig langsamer machen muss. mich wieder auf meine umgebung und mich konzentriere.

    aber wenn ich dann eine unberührte schneefläche finde, dann hühüpft da eine jule rein mit einem spass, das kannst du dir nicht vorstellen 😉
    gott sei dank hab ich es aufgegeben, erst zu schauen, ob auch ja niemand guggt. weil dann machts keinen spaß mehr 🙂

    DAS war philosophisch *sendung mit der maus ende*

    :mrgreen:

  5. lebenzeichnendes 28/12/2010 um 22:16

    Mh. Bremsklötzchen sind bei mir irgendwie sehr negativ behangen… weil die hindern mich ja daran vorwärts zu kommen. Was Katja und du aber als Bremsklötzchen beschreibt, wäre eigentlich genau das, woran mich meine „Bremsklötzchen“ hindern würden. Jaja, die Definitionen und ihre Bedeutungen.

    Ich hoffe für dich, Jule, dass noch ganz ganz ganz lange Schnee liegen bleibt, damit du ganz oft innehalten kannst und in unberührte Schneelandschaften hopsen kannst 😉 Ich kann das übrigens nicht… Da muss ich noch ein bisschen an mir arbeiten, damit ich ganz alleine ohne zu gucken, ob jemand guckt, in so eine Schneepracht rinstapfen kann… *grmpf*

    🙂

  6. Pingback: dachbodenartikel #1 «

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