Der Sprung über den roten Schatten

Wie da schon erwähnt, war einer der Gründe für die zweite Kiste also die rote Beete. Und damit die nicht wieder das Zeitliche segnen muss, durfte sie auch als erstes ran.

Wir schreiten also zu Gemüsekistenexperiment No.6… Ein herzliches Dankeschön an Katja für die Rezeptvorschläge, aber ich hatte mir da auch schon prompt das ein oder andere bei der Lieferung rausgesucht, gehabt, die ähnliche Kriterien erfüllte, wie du sie nanntest. Schlussendlich wurde es aber das mitgelieferte Rezept (das ist nämlich auch wat janz dollet bei so einer Kiste – zumindest bei einer Kiste von der Reichenau: Man bekommt zum Inhalt auch noch ein paar Verarbeitungsvorschläge mit dazu).

So wurde es denn: „Warme Rote Beete in Balsamico mit Pellkartoffeln und Frischkäse“ – klingt umständlich, war aber so ganz allgemein sehr lecker…

Rote Beete am Rand

Also dieser Frischkäsemix da… als der fertig war, wusste ich… Wenn die rote Beete genauso mistig schmeckt, wie ich sie seit diesen Kindergartentagen im Sinn hatte, dann ist nicht schlimm. Also dieser Frischkäsemix… zum Rinsetzen. Boah. Schweinelecker!!

Die Beete, die rote, die war… naja. Nicht ganz so mistig wie in Kindergartentagen. Aber wirklich und besonders lecker war’se auch nicht. Dieser muffige Geruch… der war nicht besonders antörnend. Es ging zu essen… und damit Punkt. Eine Knolle habe ich nun noch. Mit der werde ich wohl die Sache mit den Chips mal noch ausprobieren…

Der Einkaufszettel (für 1 Personen mit Nachschlag)
2 Knollen Rote Beete (ca. 250 g)
2 Pellkartoffeln (ca. 250 g)
1 Bund Frühlingszwiebeln
250 g Frischkäse (dann reichts auch noch für ein paar Stullchen hinterher)
Milch
1 1/2 TL Senf
1 1/2 TL Honig
heller Balsamico
frisch gemahlener Pfeffer
Die Zubereitung:

1) Die rote Beete gar „kochen“ – nach ein paar Forenforschungen habe ich mich für folgende Variante vom Schrat entschieden:

Rote Bete waschen, trocknen und in Alufolie mit der glänzenden Seite nach innen einwickeln. In den kalten Backofen geben und bei 180° etwa 90 Minuten garen. Gemüse etwas abkühlen lassen, anschließend schälen und weiter verarbeiten. Die Bete bleiben so am saftigsten.

2) Während des Rote-Beete-Vorgangs die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und mit dem Frischkäse vermischen. Ich habe noch einen Schuss Milch dazugegeben, um das ganze richtig schön glatt rühren zu können. Je einen TL Senf und Honig hinzufügen.

3) Ebenfalls währendessen… die Pellkartoffeln ansetzen. Meine Festkochenden haben schließlich doch etwa 40 Minuten gebraucht.

4) Die gekochte Rote Beete in dünne Scheiben schneiden und so warm wie möglich mit Balsamico übergießen. Kurz ziehen lassen und pfeffern.

5) Alles auf einen Teller packen und losfuttern 🙂

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