Kleine und größere Wuseltierchen

Hachz ja. Da war ich zwei Wochen tatsächlich gern im Center unterwegs. Anlässlich des 10jährigen Bestehens meiner derzeitigen Arbeitsstätte gab’s zwar kein großes Fest, aber eine recht coole Ausstellung. Zwei Wochen hibbelte ich der Pause entgegen und schlich mit großen Augen und einem riesigen Grinsen im Gesicht über die Mall und lugte in die verschiedenen Terrarien, die dort aufgebaut waren. Bei den Kolleschen rief diese Begeisterung öhm… Verwunderung wäre noch nett formuliert… Skepsis bis Ekel hervor. So nahm ich mir denn die zwei Wochen lang auch ganz alleine vor, mich mit so einem Wuseltierchen fotografieren zu lassen. – Nur hatte ich nie Pause während dieser komischen Fotoaktionszeiten… Und dann das… Am vorletzten Tag wurde am Abend nach Ladenschluss tatsächlich spontan für alle Centermitarbeiter eine Sonderführung einberufen. Yeah! War ja wohl klar, wer da hinging…

Ursprünglich für eine Stunde geplant erzählten die Pfleger dann doch 2 1/2 Stunden lang alles über Riesentausendfüßler (der sich anfühlt wie’n Duschschlauch), die Rote Chile-Vogelspinne (Die hat’s mir ja echt angetan. Hach, knuffig!), den schwarzen Thaiskorpion (Der war auch knuffig. Vor allem hat der sich entgegen aller Erwartungen total weich angefühlt beim auf der Hand halten) und den Tigerpython (Oje, da kamen Kindheitserinnerungen und somit Erinnerungen an verrückte Schlangenalbträume hoch… Zu Besuch bei einer Bekannten mit zwei oder waren es drei (?) Schlangen über einen Nachmittag verwandelten sich in der Nacht all meine Kuscheltiere in Schlangen… Passierte nach der Führung aber nicht noch mal. Habe dieses Kindheitstrauma scheinbar gut verarbeitet 🙂 ). Zum Chamäleon sind wir nach den Schlangen leider nicht mehr gekommen. Aber beobachtet hatte ich es in den zwei Wochen ausgesprochen gern. Auch wenn es eigentlich die ganze Zeit nur da oben auf seinem Ast hing und gelegentlich mal die Farbe wechselte.

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Eine Antwort zu “Kleine und größere Wuseltierchen

  1. Katja 27/10/2010 um 22:52

    Ich schwanke zwischen dem lauten Ausrufen von „Boah, mutig!“ und „Boah, wahnsinnig!“ mit Tendenz zu zweiterem. 😀

    Respekt. Ich würd’s mich nicht trauen und bleibe lieber bei den nicht verschlängelten Kuscheltieren.

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