Bärlauch-Lachs-Blätterteigrollen

Kochen ohne Rezept. Mach ich eher selten. Wenn dann bei so Sachen wie Rührei und Co. Eigentlich brauche ich immer was zum Festhalten. Vor allem, wenn was nicht funktioniert hat. Dann kann ich hinterher schauen, wo ich falsch interpretiert habe. Heute fiel das alles weg…

Nach einem Pi-mal-Daumen-Ritt durch die Küche spuckte ebenjene superleckere mit Lachs und Bärlauchpesto gefüllte Blätterteigrollen mit Salat aus:
Bärlauch-Lachs-Blätterteigrollen

Heute wurde für eine Person selbst zusammengebastelt aus 125 g Lachs, 2 Blätterteigblätter, 1 Löffel Bärlauchpesto, 1 Ei, Salz und Pfeffer:

Das Ei trennen. Die Blätterteigblätter am Rand mit Eiweiß bestreichen. Einen Löffel Bärlauchpesto in eine kleine Schale geben und dann die Mitte der Blätter ordentlich damit bestreichen. Den Lachs in zwei Stückchen stückeln und im restliche Pesto wälzen. Dann rauf damit auf die Blätterteigblätter. Jeweils ein wenig Salz und Pfeffer dazugeben und den Lachs fein einwickeln. Das Eigelb großzügig auf der Blätterteigrolle verteilen. Und für 40 Minuten ab in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen.
Dazu sollte es Salat geben. Zu dem gibt es eigentlich immer superleckere Sylter Salatfrische. Da ich aber grad so schön im Experimentieren war, gab’s heute auch noch ein Dressingexperiment dazu. Mir war nach Honigsenftdressing. Das ging nicht ganz ohne Rezept. Zumindest die Zutaten außer Senf und Honig brauchte ich noch. Aber Google sei dank ist das ja kein Problem: Also noch mal gebastelt aus: 3 EL Honig, 2 1/2 EL Senft, 2 EL Olivenöl, ca. 50 ml Gemüsebrühe, 2 EL Weißweinessig. Alles zusammenkippen und dann ordentlich durchschütteln. Mit Salz und Pfeffer schließlich abschmecken.

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4 Antworten zu “Bärlauch-Lachs-Blätterteigrollen

  1. Katja 04/10/2010 um 22:03

    Zum Glück hab ich vorhin lecker gegessen, sonst hätte meine Tastatur jetzt wieder mal Sabberspuren. 😀

    Liest sich toll, sieht toll aus! 40 Minuten hattest das im Ofen? Trocknet das den Lachs nicht aus? Bei gefüllten Blätterteigsachen bin ich immer ziemlich unsicher, wie lange die in den Ofen müssen.
    Unverhüllten Fisch habe ich meist nur ca. 20 Minuten drin. Kürzer traue ich mich nicht, aber das ist dann meistens auch gerade so zwischen glietschig und tot.

  2. lebenzeichnendes 06/10/2010 um 23:12

    Vielleicht waren es auch nur 38 Minuten ^^ Fand den Lachs von seiner Beschaffenheit her so wie er dann war sehr in Ordnung. Mit dem Pesto muss ich mir beim nächsten mal eventuell noch was einfallen, das hätte noch ein bisschen besser durchkommen können.
    Mit den 40 Minuten hatte ich mich auch nur an meinen Hack-Blätterteigrollen orientiert. War auch skeptisch, weil auf der Lachverpackung was von unverhüllten 10 Minuten stand. Der Blätterteig an sich, sah aber früher noch nicht so lecker aus…

  3. Katja 08/10/2010 um 10:31

    Danke! Manche Vertipper sind einfach viel mehr als ein schnöder Vertipper. Ich möchte bitte auch eine Lachverpackung! Am liebsten mit Gelächter drinnen – kann man ja an trüben Tagen nie genug von haben. 😀

    Bei 38 Minuten ist übrigens klar, dass es noch saftig war.^^

    Nach’m Urlaub landet das irgendwann auf meinem Teller! Mir läuft gerade zum zweiten Mal beim Anblick und Gedanken dran das Wasser im Mund zusammen. 🙂

  4. lebenzeichnendes 08/10/2010 um 21:38

    *grins* Jahaaa, der berühmt berüchtigte Lachlachs. Eine echte Delikatesse und sehr selten zu bekommen. Der bleibt auch bei 40 Minuten im Ofen noch lecker saftig. Na und die gute Laune beim Essen erst… 😀

    Ich grinsel dann mal noch ein bisschen vor mich hin.

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