Eine kleine Überraschungsmusik

Diesem musikalischen Stöckchen hibbelte ich nun zwei Wochen entgegen. Und vor allem hibbelte ich auch dem entgegen, was es musikalisch bei Katja und ihrer Liebeserklärung an die Musik zu entdecken gab. Nun darf ich wieder mitspielen beim fröhlichen Datensaugen (ich war dank meiner von mir unglücklich gewählten Privat-IT-Lösung mal eben ausgeknockt worden und weiß jetzt definitiv Geschwindigkeit im Netz mal wieder richtig zu schätzen!) und deshalb hier nun meine Zufallsfunde der ersten Treffer in meiner Playlist nach ausgewählten Stichworten. Ein bisschen Angst macht mir ja noch die Angst der vorangegangenen Stöckchenschwinger, dass es peinlich werden könnte. Naja… Lassen wir uns alle gemeinschaftlich überraschen 🙂

Happy – Öhm… Also… Naja… diesen Treffer wird es so niemals im Internet geben. Damals irgendwann zu einem Geburtstag bekam ich von einem sehr guten Freund eine Happy-Birthday-Musikkassette… auf dieser waren Songs, die ich mochte und heute auch noch mag, von ihm selbst eingespielt. Unter anderem auch „Junimond“. (Okay, Rio kommt jetzt nicht ganz ran, aber er war ja Vorbild 🙂 )

Love„Wickerman“ von Pulp vom Album ‚We love life‘ – Hm. Wie sind die eigentlich in meine Playlist geraten? Muss ich mal wieder hören.

Hate„Hey whatever“ von Westlife – Öhm. Okay. Die Schnuckies sind schon ein bisschen peinlich. Zum durch-die-Wohnung-hopsen und Laune-aufpolieren sind die aber trotzdem sehr gut geeignet.

Light„Miami 2017 (Seen the lights go out on broadway)“ von Billy Joel – Ich sehe „Billy“ und höre sofort „Sing us a song…“ So schnell geht’s mit den Ohrwürmern 🙂 Immer wenn Billy Joel in meiner Playlist auftaucht, hab ich erstmal Skrupel den anzuklicken. Meistens mach ich’s und dann frag ich mich wieder, warum ich da immer zögere?

Dark„Firewalking“ von Moonspell vom Album ‚Darkness & Hope‘ – Ich mag es ja immer wieder, wie die Menschen um einen herum den eigenen Musikhorizont erweitern. Vor allem mag ich es, wenn die Lieder, wenn sie dann plötzlich mal wieder auftauchen, ein Grinsen voll schöner Erinnerungen ins Gesicht zaubern. Ich muss am Sonntag unbedingt mit Berlin telefonieren 🙂

Good – Hm. Gaaanz toll. Danke, UMG (Dieses Video enthält Content von UMG. Es ist in deinem Land nicht verfügbar). Das wär’s gewesen… „Goodbye“ von Lizz Wright (da kann man zumindest mal reinhören). Da die Stimme mich jetzt aber grad umgehauen hat, gibt’s hier noch ’nen Ersatz: „Stop“

Bad„The medallion calls“ von Klaus Badelt vom Album ‚Pirates of the caribbean‘ – Ha! Eine Verknüpfung von Erinnerungsfetzen hat mir gerade vor Augen geführt, das bei meiner letzten Neuinstallation ein paar ganz tolle Alben verschütt gegangen sind. Klaus Badelt hab ich eigentlich nur in der Playlist, weil ich vor ein paar Jahren nach einem genialen Konzert von Klaus Doldinger auf den Geschmack von deutschen Filmkomponisten kam. Nu war also der Badelt da, aber nicht mehr der Doldinger. Also nee. *kram* *find* *grins*

Smile„I love your smile von Charlie Winston – Hach ja. Eine meiner liebsten Entdeckungen vom letzten Jahr. Mit seinem Album ‚Hobo‘ fährt es sich prima Auto. 🙂

CryCrying in the chapel“ von Elvis Presley – taucht der halt ab und an in der Liste auf. Gehört ja schließlich in so eine Liste.

Boy„Sexy Loverboy von Annett Louisan – Na mensch, die hab’sch jetzt aber auch schon lang nicht mehr gehört. Vor allem hätte ich sie auch nicht hier erwartet. Aber das ging mir mit Junimond ja auch schon so 🙂

Girl„Baby Girl von Will Hoge – Der taucht immer ganz unbedarft mal zwischendurch auf. Wie hier jetzt auch. Jedes Mal denk ich, ah, den musste doch mal öfter hören. Und dann ist der wieder wech. Hab grad gesehen, dass der letztes Jahr ein neues Album rausgebracht hatte. Das werd ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen.

Sad„Pesada“ von Control Machete – von einem ehemaligen Kolleschen in die Hand gedrückt bekommen, der den Film „Amores Perros“ dazu ganz toll fand. Hab mir grad noch mal den Trailer angeschaut. Ich bin nach wie vor skeptisch, ob mir der nicht doch zu brutal ist. Die Musik mag ich ab und an allerdings ganz gern.

Lost„Two worlds“ von Paradise Lost – Hm. Es bleibt schließlich dabei. Das Telefon wird am Sonntag zu tun haben 🙂

Hui. Das war ein janz schön langes Stöckchen. Aber es war auch eins, dass viel Spaß gemacht hat. Da versteckt sich ganz schön was in so einer zusammengesammelten Playlist. Die nächsten Lauschstunden sind auf jeden Fall gesichert. Nun leg ich es brav wieder aus, das Stöckchen. Vielleicht mag es jemand aufsammeln.

Diese Sache mit dem „Stichworthören“ ist übrigens eine ganz feine. Einen herzlichen Dank an Katja fürs auf die Idee bringen 🙂

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3 Antworten zu “Eine kleine Überraschungsmusik

  1. Katja 04/10/2010 um 22:16

    Ich freu mich schonmal über’s Aufsammeln des Stöckchens und bin gespannt auf’s Anhören. Da ist einiges dabei, was mir dem Namen nach gar nix sagt und das ist ja immer fein, um neue Musik kennenzulernen. 🙂

  2. Katja 04/10/2010 um 23:52

    Nu konnte ich gar nicht vorm Schlafengehen aufhören und hab mich doch heute noch durch alle durchgehört. Interessante Neuentdeckungen – besonders Will Hoge hat’s mir angetan und den letzten Song mag ich auch sehr gerne.

    Merci nochmal! Das hat Spaß gemacht. 🙂

  3. lebenzeichnendes 06/10/2010 um 22:52

    Sehr gern. Kann das Dankeschön ja nur zurückgeben. War ja sehr schön, mich a) bei dir und b) bei mir mal wieder mit völlig anderen Ohren durch die Playlist durchzuhören 🙂

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