Mohrtoffelsuppe

Meine erfolglose Pilzjagd von gestern ließ mich ein bisschen ins Straucheln kommen. Vor allem, weil ich mich schon aufs meditative Pilzeputzen und -schneiden gefreut hatte. Was also sollte es denn stattdessen geben. Es gab da ja schon noch einiges, was sich auf der Liste der noch zu kochenden Dinge befand, aber irgendwie machte mich das gestern alles gar nicht an. Also Kochbücher raus und inspirieren lassen… „Vom Gaisburger Marsch zum Pfitzauf. Ein Streifzug durch die schwäbische Küche“ hielt dann schließlich das passende Gericht für mich bereit: Schwäbische Kartoffelsuppe sollte es werden. Allerdings sollten da gelbe Rüben rein, die wohl was anderes als Karotten sind (-> wen der Unterschied interessiert). Nur hab ich die nicht gefunden. So wurden es eben doch die Mohrrüben. Und da die von der Menge her auch nicht viel weniger als die Kartoffeln Bestandteil dieses leckeren Essens sind, finde ich, haben die auch ein Recht darauf im Namen der Suppe aufzutauchen!
Mit der Entscheidung wurde nun auch endlich das große-Topf-Problem behoben. Meine Küche beherbergt nun endlich einen und ich kann bei Gelegenheit noch mal den Rotkohl (zumal es mittlerweile keinen mehr im Tiefkühlfach gibt) und die Konfitüre angehen.

So spuckte die Küche also oberleckere Mohrtoffelsuppe aus:

Mohrtoffelsuppe

Der Einkaufszettel
(für 4 Portionen):
600 g Kartoffeln
3 große Mohrrüben
30 g Butterschmalz
1 große Zwiebel
1 Bund Petersilie
2 EL Mehl
2 l Rinderbrühe
Salz
Pfeffer
3 Paar Wiener (äh Saitenwürschtle)
Die Zubereitung:

1) Die Kartoffeln und Mohrrüben schälen und würfeln. Die Petersilie und Zwiebel klein schneiden.

2) Alles zusammen im Butterschmalz garen. Das Mehl darüberstäuben und kurz weitergaren. Anschließend mit 2 l Rinderbrühe ablöschen und ca. 40 Minuten durchköcheln lassen.

3) Währendessen kann man Küche aufräumen, die Würste klein schnippeln oder wonach einem sonst so ist machen.

4) Nun nur noch die Suppe pürieren, die kleingeschnittenen Würste dazugeben. Ab damit auf den Teller, noch ein wenig Petersilie drüberstreuen und losessen. Guten Appetit.

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