Auf Pilzjagd…

Hach, was war ich aufgeregt. Wie ein kleines Kind einen Tag vor seinem Geburtstag. *hust* Heute war der freie Tag und heute sollte es zur Pilzjagd gehen. Also sehr – sehr – zeitig aufstehen und dann los. Und dann fällt einem erst einmal auf wie viele Wälder einem hier vorgegaukelt werden. Überall mal so ein kleiner Streifen Baum, aber so wat richtig großes? Naja, Google Maps sei Dank hatte ich mir am Abend vorher schon ein ausreichend großes Stück herausgesucht. Nach erfolgreicher Parkplatzjagd ging’s los, mit dem leeren Korb, dem Lieblingsmesser – und dem Pilzführer. Die letzte Pilzjagd war doch schon ein ganzes Stückchen her. Bis der Wald kam, konnte ich noch ein wenig Landschaft genießen und mich schon einmal damit trösten, sollte ich keinen Pilz finden, wenigstens einen genialen Morgenspaziergang gemacht zu haben… Der Wald kam näher und somit auch die Entscheidung den Weg zu verlassen. Gedacht, getan. Denn mal los. Und ich stöberte und schaute und wälzte den Pilzführer…

Ich kann nicht behaupten, es hätte keine Pilze gegeben. Gleich beim Verlassen des Weges stolperte ich über drei kleine weiße Gesellen. Gesehen hab ich also verdammt viele. Auch verdammt große. Ich kannte nur keinen und dieser Pilzführer hat mir auch nicht wirklich weiterhelfen können. War das nun ein Milchbräter oder war es keiner? Wenn ja, habe ich dort im Wald eine riesige Pfanne Mittag- und Abendessen für mindestens zwei Tage stehen lassen… Wo waren sie hin, die Pilze meiner Kindheit? Kein Steinpilz, kein Butterpilz, kein Birkenpilz und wie sie alle hießen. 😥

Nu muss ich mir also was einfallen lassen, wie ich noch eine erfolgreiche Pilzjagd hinbekomme. *grummel* Ah… mit einer weiteren Sache kann ich mich aber auch noch über die erfolglose Jagd hinwegtrösten. Ich weiß jetzt schon mal, wo ich im nächsten Sommer erfolgreich auf Walderdbärenjagd gehen kann. Davon gab’s dort nämlich gaaaaanz viele 🙂

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4 Antworten zu “Auf Pilzjagd…

  1. Katja 04/09/2010 um 22:39

    Ich bewundere ja immer Leute, die sich trauen selber Pilze zu sammeln. Mein Mut dahingehend endet beim Abwiegen von losen Champignons in der Gemüseecke im Supermarkt.

    Die Nebelfelder sind grandios. Hast du auch Primus Turm gesehen? 🙂

    Und die kleinen weissen Pilze sehen so stachelig aus, wie diese Massageigel! So werden die also hergestellt, die wachsen auf Waldboden. Muss man ja auch erst mal wissen. 😀

    (Um die Bärenjagd beneide ich dich dann nächsten Sommer.)

  2. Pingback: Mohrtoffelsuppe « Lebenzeichnendes

  3. lebenzeichnendes 05/09/2010 um 14:36

    Das zeitige Aufstehen ist dabei wohl das Mutigste 🙂 An meinem Mut, die auch wirklich in den Korb zu packen muss ich ja offensichtlich noch arbeiten. Aber das wird. Ich werde, wenn nicht mehr dieses Jahr, so dann doch auf jeden Fall nächstes Jahr endlich mal wieder eine oberleckere Pilzpfanne zu mir nehmen! Denn an die kommen die Supermarktchampignons leider nicht ran.

    Primus‘ Turm hat sich ordentlich versteckt. Der ist bestimmt mit einem Zauber belegt, damit den nicht jeder sehen kann. Wo käme Primus denn da hin? Er hätte ja sonst seine heißgeliebten Törtchen mit mir teilen müssen. 😉

  4. Pingback: Betreute Pilzjagd « Lebenzeichnendes

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