Ein erkenntnisreiches Wochenende…

**Zu Besuch in Schwäbisch Gmünd im Heilig-Kreuz-Münster.**

1) Ich mag dieses Sologedöns bei klassischen Musikaufführungen nicht. Das ist mir zu anstrengend. Ich versteh nicht, was die singen. Selbst dann nicht, wenn ich den Text zum Mitlesen in die Hand gedrückt bekommen habe.

2) Ich mag dieses Chorgedöns bei klassischen Musikaufführungen. Ich versteh zwar auch hier nicht, was die singen. Aber ich mag es mich in den Harmonien zu verlieren und zu beobachten, wie die Chorleute untereinander agieren. Da gibt es immer einen, der einen anderen schräg anschaut oder sich für einen anderen freut, wenn eine Passage klappt oder einen anderen einfach nur anhimmelt. *g*

3) Ich hasse diese Verbeugungsarien bei jeglichen künstlerischen Veranstaltungen, die das Klatschen in anstrengende Länge ziehen… Da klatscht man, auf der Bühne wird fleißig verbeugt. Die Bühne wird verlassen und man ist höflich und denkt sich, ach eins zwei Klatscher haben ja noch keinem geschadet und schwups steh’n die wieder auf der Bühne. *grmpf* Toll, kannste ja nu nich aufhören. Also weiter geklatscht. Und so können dann schon mal an die 10 Minuten vergehen. Mit viel Pech auch 15. Vor allem, wenn es mehr als einen gibt, der da von der Bühne runter- und wieder rauftrampelt… – Bin ich irgendwann einfach aufgestanden. So!

**Zu Besuch beim Brigachtaler Dorffescht**

4) Nun kenne ich ihn, den Sinn und Unsinn solcher im Sommer an jedem Wochenende stattfindenen Festivitäten in allen umliegenden Dörfern und Kleinstädten: Es geht nur ums Sehen und Gesehen werden – oh und ums Essen. Hach und vermutlich auch ums Trinken.

5) „Da braucht man eigentlich auch nich mehr herkommen. Man kenn ja kaum noch jemanden“ – Endlich weiß ich, warum ich mich immer so überflüssig bei solchen Veranstaltungen fühle. Ich kenn doch schon von vornherein niemanden… Außer die, mit denen ich da hingehe…

6) Lande ich seit drei Jahren immer wieder beim Brigachtaler Dorffescht, obwohl es jedes Wochenende irgendwo mindestens eins gibt. Und ich lande da immer mit anderen. Und vor allem immer ganz spontan. Irgendetwas muss dieses Fest wohl an sich haben 🙂

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