Orientalische Hackpfanne

Es war mal wieder Zeit für was Gehacktes. Naja und nachdem mich schon wieder so eine böse, böse Zeitschrift angegrinst hatte (diesmal waren es die Erdbeeren, die mich zum Kauf verführten), hat sie mir auch gleich das passende Experiment zur Verfügung gestellt: Orientalische Hackpfanne. Sehr, sehr, sehr […] lecker. Und falls mal wieder jemand einfach so nur Hackfleischbällchen haben mag… Diese Kombination mit Zimt in Erdnussöl gebraten ist zum Niederknien. Oberlecker!

Heute spuckte die Küche also folgendes aus: 
Orientalische Hackpfanne

Der Einkaufszettel

(für 4 Portionen):

250 g Basmati-Reis
1 Peperoni
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
1 EL Semmelbrösel
Salz, Pfeffer
1 Prise Kreuzkümmel
1 Prise Zimt
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gewürfelt
1 gelbe Paprikaschote
1 Zucchini
100 g getrocknete Aprikosen
2 EL Erdnussöl
100 ml Orangensaft
200 ml Fleischbrühe
1 Dose gestückelte Tomaten (400 g)
Mandeln, gesplittert

Die Zubereitung:

1) Reis nach Packungsangabe zubereiten.

2) Währenddessen die Peperoni waschen, putzen, fein hacken und zusammen mit Hackfleisch, Ei, Semmelbröseln, Salz, Pfeffer, Kümmel und Zimt verkneten. Aus der Hackfleischmasse viele kleine Bällchen formen und in der Pfanne mit dem leckeren Öl wie gewünscht anbraten.

3) Je nach dem wie stressresistent man sich in der Küche fühlt, kann man nebenbei schon mal Zwiebel und Knoblauch würfeln, die Paprika entkernen und klein schneiden (waschen natürlich nicht vergessen…) und auch die Zucchini in kleine Stückchen stückeln. Und weil’s Stückeln so viel Spaß macht, kann man bei den Aprikosen noch weitermachen.

4) Nun ist aber genug gestückelt und die Fleischbällchen sollten auch fertig sein. Dann können diese wieder aus der Pfanne und im Bratfett dürfen sich nun Zwiebel und Knoblauch kurz tummeln, bevor Paprika und Zucchini mit hinein dürfen und auch 2-3 Minuten vor sich herdünsten.

5) Somit ist kurz Zeit, um den Saft abzumessen (ich muss so was machen…) und die Brühe einzurühren. Nun beides in die Pfanne geben und ablöschen. Die Tomaten und Aprikosen noch mit dazugeben und alles etwa 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Anschließend noch mal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

6) Jetzt wollen Reis und Hackfleischbällchen aber auch wieder mitmischen… Also rin in die Pfanne, ordentlich umrühren und alles noch mal 2-3 Minuten durchziehen lassen.

7) In gewünschter Portionsgröße auf den Teller geben und mit den Mandelsplittern bestreuen. Und schon kann das große Schlemmen losgehen!

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3 Antworten zu “Orientalische Hackpfanne

  1. Katja 25/05/2010 um 12:38

    Ich mag sowas ja gerne, wo am Ende einfach alles in Pfanne oder Topf zusammengemischt wird. Mjam. Ich glaube, das kommt auch auf meine Nachkochliste.
    Vorsichtig mit Zimt in herzhaften Gerichten spielen – da probiere ich mich eh in letzter Zeit recht gerne aus. Wobei ich noch nicht herausgefunden habe, wie ich den sinnvoll wieder abschwächen kann, falls es doch mal zu viel war. Da reichen ja wirklich homöopathische Dosen für einen großen Effekt.

    • lebenzeichnendes 25/05/2010 um 18:30

      Oh… Da bin ich wohl sehr unbedarft an die ganze Sache gegangen 🙂 Einfach rin mit der großzügigen Prise, war hier meine Devise… Beim Würzen bin ich nicht so der Held und hoffe immer, dass das schon wird. Wenn es dann mal nicht wird, bin ich immer sehr aufgeschmissen.
      Kommt aber, bloß gut, nicht sehr oft vor. Von daher kann ich leider keinen Neutralisierungstipp geben.

  2. Katja 25/05/2010 um 19:13

    Bei sowas Orientalischem darf der Zimthauch ja ruhig auch ein ordentlicher sein, passt ja sehr gut! Eine Bolognese habe ich mit zu viel Zimt allerdings mal zu einem ähm recht merkwürdigen Geschmackserlebnis gemacht. Zumindest mutete es uns dort echt gewöhnungsbefürftig an. Für die meisten anderen Verwürzer (ich bin beim Würzen auch eher großzügig als zu sparsam *pfeif*) habe ich mittlerweile meine „Reparaturmittel“ (zu scharf bekommt man übrigens wunderbar mit sehr wenig dunkler Schokolade in den Griff; besser als mit Zucker). Beim Zimt, der ja einen recht eigenwilligen Geschmack hat, habe ich echt noch nichts zum Neutralisieren gefunden.

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