Shepherd’s Pie

Ach ja, ich liebe es, wenn folgende Zeilen im Rezept auftauchen: „Den Backofen vorheizen. Die Kartoffeln in Salzwasser gar kochen, abgießen und zerstampfen…“ Braucht ja wirklich nicht lang, bis die Kartoffeln gar sind und das Püree püriert ist. Macht man mal eben so, während der Backofen die Strom- bzw. Gasrechnung ein wenig in die Höhe treibt…

Nichts desto trotz und genau deswegen gab es heute mal wieder was fast Selbstzubereitetes. Auf den Kartoffelvorgang verzichtete ich und beschloss das ganze mit Kartoffelpüree aus dem Beutel zuzubereiten.
Das Aussehen ist allerdings noch ein wenig fragwürdig. Da muss ich wohl noch üben!

Heute spuckte die Küche folgendes aus:
Shepherd's Pie

Der Einkaufszettel
(für 4 Portionen):
700 g Rinderhack
2 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 Zwiebeln, gehackt
225 g Karotten, gewürfelt
1 EL Mehl
200 ml Rinderbrühe
200 g Tomaten aus der Dose, gewürfelt
125 g Champignons, in Scheiben
1 TL Worcestersauce
Salz, Pfeffer
1/4 TL getrockneter Salbei
Tütenkartoffelpüree
Milch für das Püree
1 EL Butter
ggf. Muskatnuss
Die Zubereitung:

1) Das Fleisch in einer nicht eingefetteten, aber sehr großen Pfanne unter viel Rühren anbraten.

2) Zwiebeln, Karotten und Knoblauch dazugeben und 10 Minuten garen lassen. Dann das Mehl einrühren und kurz anbraten. Brühe und Tomaten hinzu und alles zum Kochen bringen. Dann Worcestersauce, Salz, Pfeffer und Salbei unterrühren. Das ganze ca. 25 Minuten abgedeckt köcheln lassen. Ab und zu mal nach dem Rechten schauen und umrühren.

3) Währenddessen kann man das Kartoffelpüree nach Anleitung zubereiten. Und das erste Kochchaos beseitigen. Den Kühlschrank mal wieder aufräumen, böte beispielsweise auch an… Kurz vor Ende der 25 Minuten sollte man a) den Backofen mal auf 200 °C vorheizen und b) schon mal das Püree in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle befüllen. Fall man keine zur Hand hat, geht ja auch der berühmt berüchtigte Plastikbeutel mit’ner aufgeschnittenen Ecke. Aber Vorsicht, erst aufschneiden, wenn auch alles im Beutel ist und man auch loslegen mag.

4) Sind die köchelnden 25 Minuten um, noch schnell die Pilze in die Fleischmischung geben und kräftig unterrühren. Dann das ganze in eine ausreichend große Auflaufform geben. Das Kartoffelpüree gleichmäßig über das Fleisch verteilen. Lustige Muster bieten sich an, muss man aber auch nicht.

5) Jetzt das ganze für 30 Minuten in den Backofen stellen und hoffen, dass die Auflaufform auch groß genug war, weil es köchelt auch dort noch ein wenig vor sich hin und es gibt dann eine ordentliche Sauerei im Ofen… <- Ich spreche da aus Erfahrung 😉

6) Wenn man das größte Chaos schon während der 25 Minuten in den Griff bekommen hat, stehen einem nun 30 Minuten Freizeit zur Verfügung oder aber noch mal Abwaschen und ähnliches…

7) Sind die 30 Minuten um? Dann schöner als ich es getan habe die Portionen verteilen und guten Appetit!

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3 Antworten zu “Shepherd’s Pie

  1. Katja 16/02/2011 um 21:52

    Hach, das wollte ich ja schon lange mal probieren und werde das jetzt wohl endlich mal machen. 🙂

    Weisst du zufällig, wieviele Kartoffeln man bei dieser Menge verwenden sollte, falls man das Pü selber macht?

    Und was ich schon lange mal sagen wollte: ich mag die Stellen zum Küche aufräumen in deinen Rezepten. 😀

    Witzig! Ich seh gerade, dass der Beitrag ja schon viel älter ist. Der wurde mir praktischerweise gerade als neu im Reader angezeigt! Bestimmt, damit ich das endlich mal ausprobiere.

  2. Corina 17/02/2011 um 09:01

    *blätter* 750 g bis 1 Kg steht da. Dann viel Spaß beim Ausprobieren. – Ich sollt’s auch mal wieder machen…

    😀 Hihi. So was fehlt mir bei normalen Rezepten immer. Nichts finde ich schrecklicher als nach einer wüsten Küchenschlacht ein Chaos im Rücken zu wissen. Und nach dem Futtern, hab ich meist (wie so viele bestimmt auch) überhaupt gar keine Lust, aufzuräumen.

    Hm. Hatte gestern nur entdeckt, dass durch irgendeinen Designwechsel dat Foto nich mehr angezeigt wurde. Dann war das wohl gar kein Zufall, dass ich zufällig diesen Post gefunden hatte 🙂

  3. Katja 17/02/2011 um 13:35

    Ah, dankesehr! 🙂

    Bei mir sieht die Küche hinterher fast immer aus wie ausgewachsenes weibliches Ferkel. In schmuddeliger Küche kochen geht gar nicht, also räume ich vorher auf und hab dann hinterher seltenst Lust direkt wieder… Aber ist wahr, mittlerweile nutze ich auch Leerlaufzeiten während der Zubereitung, damit’s nicht ganz so schlimm wird.

    Na dann ist das aber eindeutig ein Zeichen!
    (War mir bisher nicht bewusst, dass die wieder im Reader landen, wenn man was dran repariert.)

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